Rauch im Flugzeug: Ursache gefunden

+
Durch Rauch in der Kabine eines Flugzeuges wurden am Montag elf Menschen verletzt.

Köln - Durch Rauch in der Kabine eines Flugzeuges wurden am Montag elf Menschen veletzt. Nun ist die Ursache für den Unfall geklärt.

Ein kaputtes Ventil hat den starken Rauch in einem Flugzeug auf dem Flughafen Köln-Bonn ausgelöst. Nach Angaben der Fluggesellschaft XL Airways war ein defektes Rückschlagventil im Hydrauliksystem der Grund für den Qualm in der Kabine, durch den am Montag elf Menschen verletzt wurden. Dieses Ventil befinde sich in Höhe des Fahrwerkschachtes, sagte XL-Sprecher Herbert Euler am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa.

Der Rauch hatte sich unmittelbar nach der Landung der Boeing 737 im Passagierraum ausgebreitet und einen Großalarm auf dem Flughafen ausgelöst. Elf Passagiere kamen mit Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. XL-Sprecher Euler versicherte am Dienstag: „Das war nicht gefährlich. Das war auch kein Rauch, das waren Dämpfe von Hydraulikflüssigkeit, und die haben zugegebenermaßen einen beißenden Geruch.“

Die dümmsten Fragen von Fluggästen

Die dümmsten Fragen von Fluggästen

Die Maschine hatte auf dem Weg von Hannover nach Gaziantep in der Türkei eine geplante Zwischenlandung in Köln eingelegt. An Bord waren 186 Passagiere und 6 Besatzungsmitglieder.

Die unverletzten Passagiere seien noch am späten Abend mit einer Ersatzmaschine nach Gaziantep geflogen, sagte Euler. In der defekten Maschine werde nun das Ventil ausgetauscht. Anschließend werde es einen Testflug geben, und wenn dieser zufriedenstellend verlaufe, könne die Maschine schon am Dienstagabend wieder in Betrieb genommen werden, so der Sprecher der Fluggesellschaft.

dpa

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare