In Japan

"Pokémon Go"-Jäger landen selbst in der Falle

Tokio - Dumm gelaufen: Auf der Jagd nach kleinen Monstern sind in Japan gleich mehrere „Pokémon Go“-Spieler selbst zu Gefangenen geworden.

Weil sie in einer öffentlichen Parkanlage der Stadt Yamagata bis in den tiefen Abend hinein so sehr in das Spiel auf ihren Smartphones vertieft waren, merkten die Spieler nicht, als sich die Tore des Parks wie an jedem Tag schlossen, wie der japanische Fernsehsender NHK am Donnerstag berichtete. Als sie den Park in der Nacht in ihren 20 Autos verlassen wollten, standen sie plötzlich vor verriegeltem Tor. Daraufhin gingen bei der zuständigen Wachgesellschaft mehrere Hilferufe ein. Nach einer Stunde schließlich konnten die selbstvergessenen Autofahrer den Park wieder verlassen.

Das Spiel war am vergangenen Freitag im Geburtsland der „Pokémon“-Monster an den Start gegangen und hatte ähnlich wie zuvor schon in Dutzenden anderen Ländern einen Ansturm ausgelöst. Angesichts von Unfällen mit unaufmerksamen „Pokémon“-Spielern rief die Regierung die Bevölkerung zu Vorsicht und gutem Benehmen auf.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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