Privathaus des Papstes geht an Stiftung

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Das Pentlinger Privathaus des Papstes geht an die Stiftung Benedikt XVI. Es soll künftig der Wissenschaft dienen.

Pentling - Das Privathaus des Papstes im Regensburger Vorort Pentling geht an die Stiftung Benedikt XVI. Es soll künftig der Wissenschaft dienen.

Der Bruder des Papstes und langjährige Leiter der Regensburger Domspatzen, Georg Ratzinger, wird die Schlüssel des Einfamilienhauses an diesem Donnerstag stellvertretend für das Kirchenoberhaupt an die Stiftung übergeben. Joseph Ratzinger war von 1969 bis 1977 Professor an der Regensburger Universität.

In diesen Jahren wohnte er in seinem Pentlinger Haus. Danach kehrte er bei seinen Urlauben als Münchner Erzbischof und römischer Kurienkardinal regelmäßig dorthin zurück. Viele seiner wissenschaftlichen Werke seien während der Jahre in Regensburg entstanden, teilte das dortige Bistum am Mittwoch mit. Zum vorerst letzten Mal war der Papst bei seinem Besuch in Bayern vor ziemlich genau vier Jahren in seinem Privathaus.

Die Stiftung Papst Benedikt XVI. unterstützt die Arbeit des vom Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller gegründeten gleichnamigen Instituts. Nach den Bistumsangaben wird nun ein Konzept für die künftige Verwendung des Pentlinger Hauses entwickelt. Es soll die Lebensjahre von Joseph Ratzinger in Regensburg widerspiegeln und zudem als wissenschaftliche Tagungsstätte genutzt werden.

Bis zum 85. Geburtstag des Papstes im Jahr 2012 wollen die Initiatoren die Idee verwirklicht haben.

dpa

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