Kurioses aus dem All

„Passe bei Rückkehr nicht mehr in Sitz“: Japanischer Astronaut sorgt sich um seine Größe

Das derzeitige japanische Besatzungsmitglied der Internationalen Raumstation, Norishige Kanai, hat sich mit selbst produzierten "Fake News" unnötig Sorgen um seine Rückkehr gemacht.

Tokio - Kanai hatte Alarm geschlagen, weil er während seines ISS-Aufenthalts angeblich neun Zentimeter gewachsen war und befürchtete, bei der Rückkehr "nicht mehr in den Sitz" der Sojus-Rakete zu passen. Am Mittwoch gab der 41-Jährige Entwarnung: Er habe nur um zwei Zentimeter zugelegt. "Ich bin in gerade mal drei Wochen in die Höhe geschossen wie eine Pflanze", meldete Kanai am Dienstag auf dem Kurzbotschaftendienst Twitter. Bei der Ankunft im Weltraum sei seine Größe gemessen worden, und seitdem sei er "um ganze neun Zentimeter gewachsen". Zwar kann sich die Wirbelsäule von Astronauten in der Schwerelosigkeit ausdehnen, doch meistens handelt es sich dabei um wenige Zentimeter. Nachdem ein russischer Kollege Zweifel an seinen Angaben geäußert hatte, maß Kanai nochmal nach - und musste sich selbst korrigieren. Tatsächlich sei er nur zwei Zentimeter länger als gewöhnlich. Er entschuldigte sich daraufhin für die "Fake News". Kanais ursprünglicher Tweet sorgte bei japanischen Internetnutzern für einige Belustigung. "Kann mich bitte jemand ins All bringen? Ich möchte so gerne größer sein", schrieb ein Nutzer. Ein anderer äußerte "Neid" auf seinen japanischen Landsmann: "Ich frage mich, ob ich ein anderes Leben hätte, wenn ich zehn Zentimeter größer wäre". Mit seinen 1,80 Metern ist Kanai auch auf der Erde neun Zentimeter größer als der durchschnittliche japanische Mann.

afp

Rubriklistenbild: © AFP

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