Ostsee: Dramatische Rettungsaktion für Surfer

Boltenhagen - Ein 20 Jahre alter Surfer hat sich in der Ostsee in eine lebensgefährliche Situation gebracht. Nur durch ihren beherzten Einsatz konnten Rettungsschwimmer den jungen Mann vor dem sicheren Tod bewahren.

Mit einem dramatischen Einsatz haben Rettungsschwimmer der DLRG einem völlig erschöpften Surfer in der Ostsee vor Boltenhagen (Mecklenburg-Vorpommern) das Leben gerettet. Der 20-Jährige war am späten Freitagnachmittag bei starkem Wind rausgefahren und von einer Böe vom Brett gerissen worden, teilte die DLRG am Samstag mit. Beim Sturz in das 16 Grad kalte Wasser wurde er auch noch vom Mast getroffen. Erschöpft und verletzt konnte sich der Surfer bei starken Wellen nicht mehr auf sein Brett ziehen. Rettungsschwimmer am Strand hörten seine Schreie, schwammen gut 300 Meter durch das stürmische Meer und brachten den Freizeitsportler an Land.

Als “besonders brisant“ schildert die DLRG eine technische Panne bei der Rettung: Wenige Minuten vor dem Einsatz sei die Funktechnik auf dem Haupt-Wachturm am Strand von Boltenhagen ausgefallen. Dadurch habe man kein Motorboot zur Rettung anfordern können. Auf den letzten Metern seien die Retter allerdings von einem privaten Bootsbesitzer unterstützt worden.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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