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Orkan fegt über Deutschland: „Könnte heftig werden“

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Von: Daniel Großert

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Es wird stürmisch im Land: Orkan-Tief Daniel fegt am Mittwoch über Deutschland. Starken Wind gibt es fast überall, in manchen Regionen drohen heftige Sturmböen.

Hamm - Daniel verheißt am Mittwoch nichts Gutes: Das Orkan-Tief erreicht Deutschland und sorgt für mächtig Wind. In der Nordhälfte des Landes drohen schwere Sturmböen, in manchen Regionen sind sogar Orkan-Böen möglich.

LandDeutschland
HauptstadtBerlin
Bevölkerung83,24 Millionen (2020)

Orkan-Tief Daniel fegt über Deutschland: Heftige Sturmböen drohen

Menschen, die an der deutschen Nordseeküste leben, sollten am Mittwoch sich und ihr Hab und Gut in Sicherheit bringen: Tief Daniel bringt Orkan-Böen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 115 km/h (Windstärke 11) mit sich. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine amtliche Unwetterwarnung herausgegeben.

Demnach kommt der heftige Sturm am späten Nachmittag: Die Warnung gilt von 17 bis 23 Uhr. „Es können zum Beispiel Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände“, warnt der DWD vor möglichen Gefahren. Während Orkan Daniel in Deutschland tobt, sollten Bürger Türen und Fenster schließen und ihre Gegenstände im Freien sichern. „Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien!“, so der deutliche Appell der Wetter-Experten.

Orkan-Tief Daniel fegt über Deutschland: Sturmböen an der Küste und in den Mittelgebirgen

Doch bereits vorher wird es in großen Teilen Deutschlands sehr windig: Bereits ab Mittwochvormittag warnt der Deutsche Wetterdienst in der Nordhälfte des Landes vor Sturmböen, die Windstärke 7 bis 9 erreichen können. In den Mittelgebirgen - also auch in Nordrhein-Westfalen - wird es wie an den Küsten noch heftiger. „Hier sind Windspitzen von Tempo 100 bis 120 drin. Im Oberharz erreichen die Spitzen bis 140 km/h oder vielleicht noch etwas darüber“, sagte der RTL-Meteorologe Björn Alexander bei wetter.de.

Starkregen, Hagel und starke Sturmböen ziehen während des Sturmtiefs „Ignatz“ über ein Feld mit Birken hinweg.
Tief Daniel zieht am Mittwoch mit Orkan- und Sturmböen über Deutschland. © Julian Stratenschulte/dpa

Weil sich in den vergangenen Tagen viel um den ersten Schnee des Winters, der auch in NRW fiel, drehte, sei das bevorstehende Orkan-Tief etwas zu kurz gekommen, meint Wetter-Experte Dominik Jung: „Das geht derzeit irgendwie in den ganzen Wetterberichten etwas unter. Könnte heftig werden“, sagte er der Bild.

Zum zweiten Adventswochenende könnte dagegen dann der Winter sein Comeback feiern. Auf der Rückseite von Orkan-Tief Daniel kommt laut wetter.de kalte Polarluft nach Deutschland, die dafür sorgen könnte, dass die Schneefallgrenze in den kommenden Tagen wieder sinkt. Das nächste Ski-Wochenende im Sauerland scheint also möglich.

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