Frühstück nach dem Mauerfall

Ministerpräsident sucht Trabi-Pärchen - Was ist aus ihnen geworden?

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Ministerpräsident sucht Trabi-Pärchen - Was ist aus ihnen geworden?

Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil möchte eine DDR-Bekanntschaft wieder aufleben lassen. Durch einen Suchaufruf erhofft er sich, das Pärchen aus dem Trabi zu finden - und vielleicht nochmal mit ihnen zu frühstücken. 

Hannover - Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (58) will eine kurze Bekanntschaft aus der Wendezeit wieder aufleben lassen. Er sucht nach einem Paar aus der Umgebung von Magdeburg, mit dem er am Morgen nach dem Mauerfall gemeinsam gefrühstückt hat. Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter verlinkte der SPD-Politiker am Mittwoch einen Bericht der „Bild“ und schrieb: „Wenn Sie vor 28 Jahren in der Nacht vom 9. auf den 10. November mit Ihrem Trabi nach Hannover gefahren und von mir zum Frühstück eingeladen worden sind, dann melden Sie sich doch bitte.“ Die Frau und der Mann müssten heute etwa 50 Jahre alt sein.

Hintergrund: Der damalige Richter Stephan Weil hatte am Morgen des 10. November 1989 vom Fall der Mauer erfahren und beim Gang zum Bäcker einen Trabi mit einem schlafenden Pärchen vor der Haustür entdeckt. Mit einem Zettel unterm Scheibenwischer lud er beide zum Duschen und Frühstücken ein. Weil hatte bereits früher von diesem Wendeerlebnis berichtet. „Er würde sich gerne mit dem Paar noch mal zum Frühstück treffen und wissen, was aus ihnen geworden ist“, sagte Regierungssprecherin Anke Pörksen. Auf die von der „Bild“ angestoßene Suchaktion gebe es bisher noch keine Reaktion.

dpa

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