Nach zu viel Wind und zu viel Regen wird es jetzt: zu warm

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Graues und regnerisches Wetter am Rheinufer in Wiesbaden. Foto: Christoph Schmidt

Offenbach (dpa) - Ganz so schlimm wie am Wochenende wird das Wetter nicht mehr, aber stürmisch und nass bleibt es auch in den nächsten Tagen.

Die Temperaturen klettern dabei auf für Januar völlig untypische Werte, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte. Am Dienstag soll es im Südwesten Deutschlands an die 15 Grad warm werden.

Sturmtief "Felix" ist zwar die Puste ausgegangen. Aber Tief "Gunter" über dem Nordostatlantik hat ein Tief namens "Hermann" im Schlepptau. "Nach derzeitigen Berechnungen soll sich "Hermann" zu einem Orkantief ausbilden, welches zum Donnerstag hin auf den Nordwesten Europas übergreift", sagte DWD-Meteorologe Lars Kirchhübel. Deutschland muss dann - vor allem im Norden und in der Mitte des Landes - wohl wieder mit Sturmböen rechnen.

"Neben dem Wind hat Tief "Hermann" auch viel Regen im Gepäck", sagte Kirchhübel. Besonders im Norden und Westen regnet es lang und viel. Und wo hat der Winter den Schnee versteckt? "In Europa gibt es derzeit nur eine Region, in der sich eine frostige Winterlandschaft ausgebreitet hat", sagte der Experte: im nördlichen Skandinavien.

DWD

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