Geschichte berührt das Netz 

Hinter diesem Familienfoto verbirgt sich ein trauriges Schicksal

Manchmal schlägt das Schicksal brutal zu, aber das Leben geht weiter und bietet neues Glück: Eine Familiengeschichte aus Los Angeles berührt derzeit das Netz. 

München - Es ist eine jener Geschichte, die Menschen auf der ganzen Welt bewegen, auch wenn man nur davon im Internet liest und die Betroffenen gar nicht persönlich kennt. Es geht um das Ehepaar Gloria (29) und Steven Kimme (30) aus den USA und die schlimmste Tragödie ihres Lebens.  

Vor knapp zwei Jahren schlug das Schicksal im Leben des Paares zu: Ihr kleiner Sohn Isaac starb an einer Nervenkrankheit. Kurz nach dem Fest Thanksgiving, Spinale Muskelatrophie Typ Eins lautete die Diagnose der Ärzte. Er wurde nur 14 Monate alt. 

Im Gedenken an ihn ließ sich das Paar eineinhalb Wochen nach der Beerdigung Engelsflügel tätowieren. Jeder von ihnen hat nun einen Flügel auf den Rücken. Die Flügel sollen sie an ihren verstorbenen Jungen erinnern. Gegenüber „Yahoo Beauty“ erklärte die Mutter die Idee hinter den Tattoos„Wir wollten eine schöne körperliche Erinnerung an Isaacs Leben. Er war die Hälfte von jedem von uns. Deshalb bekam jeder von uns einen seiner Flügel, damit sie uns halten.“ Im Geiste sei er weiter bei ihnen. 

Happy End - und ein bewegendes Foto

Im Juni bekam das Paar erneut Nachwuchs - ein Mädchen kam zur Welt. Die Eltern dachten sich ein ganz besonderes Familienfoto aus, um alle vier Familienmitglieder miteinander zu vereinen. Sie legten ihr Baby auf ihre Rücken, so dass es umschlossen wurde von den Flügeln, die für ihren Erstgeborenen stehen. Das Mädchen sieht auf dem Bild aus wie ein Engel. 

Bereits im September hatte Glorias Schwester das Foto auf Twitter veröffentlicht. Mit der Zeit ging das Bild nun mehr und mehr im Netz viral. Zehntausende haben es bereits retweetet. Jetzt kam die Geschichte auch in Deutschland an. Im Netz sind viele berührt von der Stärke der Eltern, die mit einem Happy End nach ihrem schmerzhaften Verlust belohnt wurden. 

Rubriklistenbild: © Twitter/Grass

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare