Flugzeug-Zoff vor US-Gericht

Nach Streit um Rückenlehne: 20 Jahre Haft?

Boston - Nach einem Streit um eine Rückenlehne und mangelnde Beinfreiheit im Flugzeug drohen einem Passagier nach Justizangaben bis zu 20 Jahre Haft.

Der in Paris lebende Mann wurde vor Gericht in Boston wegen Behinderung des Bordpersonals angeklagt, wie die Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilte. Der 60-Jährige war nach dem Vorfall Ende August auf Kaution freigelassen worden, steht jedoch unter Überwachung und kann den US-Bundesstaat Massachusetts nicht verlassen.

Der Mann hatte sich laut der Justiz Ende August auf einem Transatlantikflug von American Airlines über eine Passagierin vor ihm aufgeregt, weil sie ihre Rückenlehne zurückgeklappt hatte. Als ein Flugbegleiter ihn zu beruhigen suchte, regte sich der Mann demnach noch weiter auf, lief dem Steward hinterher und packte ihn am Arm. Sicherheitskräfte an Bord brachten ihn unter Kontrolle und legten ihm Handschellen an. Der Pilot leitete das Flugzeug daraufhin nach Boston um und informierte die Polizei, die den Mann nach der Landung festnahm.

afp

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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