News-Ticker zum Massaker

Attentat von Las Vegas: Paddock schoss schon vorher auf Wachmann 

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Bei dem Massaker, dass Paddock anrichtete, starben 58 Menschen.

Noch rätselt die Polizei über das Motiv des Todesschützen von Las Vegas. Eine Konsequenz soll der Massenmord haben: das Verbot einer bestimmten Waffenvorrichtung. Alle Infos im News-Ticker.

  • In Las Vegas hat am Sonntagabend (Ortszeit) Stephen Paddock (64) von seinem Hotelzimmer im 32. Stock aus auf Konzertbesucher geschossen. Lesen Sie, wie die Freundin den Attentäter beschreibt
  • Der Täter erschoss 58 Menschen und dann sich selbst. Es gibt mehr als 500 Verletzte.
  • Die Terrormiliz IS hat die Gewalttat in Las Vegas über ihr Sprachrohr „Amak“ für sich reklamiert; das FBI teilte jedoch am Montag mit, dass der Angriff in Las Vegas keinen terroristischen Bezug habe. 
  • Der Polizei zufolge hatte der Schütze die Tat seit längerem intensiv vorbereitet und ein riesiges Waffenarsenal angehäuft.
  • US-Präsident Donald Trump sagte bei einem Besuch in Las Vegas, die USA seien „eine Nation in Trauer“.
  • Polizei sucht nach Motiv des Todesschützen.

<<<TICKER AKTUALISIEREN>>>

+++ Der Heckenschütze von Las Vegas hat nach jüngsten Polizeiangaben bereits vor dem tödlichen Kugelhagel auf Konzertbesucher durch die Tür seiner Hotelsuite auf einen Wachmann geschossen. Stephen Paddock habe sechs Minuten vor dem Blutbad Schüsse auf Wachmann Jesus Campos abgefeuert, sagte Sheriff Joseph Lombardo am Montag vor Journalisten. Bislang hatte es geheißen, Campos sei erst nach dem Blutbad kurz vor der Erstürmung der Suite verletzt worden.

Warum die Polizei Paddock angesichts der Schüsse auf den Wachmann nicht eher orten konnte, erläuterte der Sheriff nicht. Bislang war Campos als Held gefeiert worden, weil die Ermittler davon ausgegangen waren, dass Paddock durch das Auftauchen des Wachmanns auf dem Gang davon abgehalten wurde, weiter aus dem Fenster auf Konzertbesucher zu schießen.

News vom Montag: Attentäter soll Valium gegen Angstzustände eingenommen haben

22.09 Uhr: Wie der US-Fernsehsender CNN am Montag unter Berufung auf ein Gerichtsdokument aus dem Jahr 2013 berichtete, war Paddock ein geradezu zwanghafter Spielautomat-Nutzer. Paddock war 2011 in einem Hotel ausgerutscht und verklagte das Hotel später. In den Dokument für das Verfahren machte Paddock zahlreiche Angaben zu sich selbst. So habe er im Jahr 2006 "14 Stunden am Tag gespielt, 365 Tage im Jahr". Er pokere die ganze Nacht und schlafe tagsüber. In manchen Nächten habe er insgesamt um eine Million Dollar gespielt. Für ihn sei das nicht viel Geld. Trotz seines Wohlstands habe er seine eigenen Getränke in die Spielautomatensäle der Kasinos mitgenommen - um den Kellnerinnen kein Trinkgeld geben zu müssen. Paddock ließ sich demnach auch Valium gegen Angstzustände verschreiben. Seinen eigenen Angaben zufolge litt er aber nicht unter psychischen Problemen, hatte keine Suchtprobleme und war nicht vorbestraft.

14.31 Uhr: Was wie ein geschmackloser Witz klingt, ist in Mississippi traurige Tatsache: Eine Kirche startet eine Lotterie und verlost ein halbautomatisches AR-15-Sturmgewehr, die gleiche Waffe, mit der die Bluttat von Las Vegas verübt wurde.

11.17 Uhr: Stephen Paddock soll sich mehrfach mit einer Escortdame getroffen haben. Die 27-Jährige hat mit einer Zeitung über dessen „Vergewaltigungsphantasien“ gesprochen.

News vom Samstag: Wollte Paddock einen Treibstofftank treffen?

15.10 Uhr: Noch immer tappt die Polizei im Dunkeln, wenn es um das Motiv des Massenmörders geht. Nun fanden die Ermittler offenbar einen mysteriösen Zettel in dem Hotelzimmer, in dem Paddock um sich schoss - und der gibt weiter Rätsel auf.

14.54 Uhr: Wie mehrere internationale Medien berichten, hat Stephen Paddock während seines Massakers auch einen Treibstofftank in knapp 600 Metern Entfernung auf dem Gelände des McCarran-Airports getroffen. So sollen mehrere Projektile die Außenverkleidung des Tanks getroffen, und eines sie sogar durchschlagen haben. Das bestätigte ein Flughafensprecher. Zu einem Brand sei es zum Glück aber nicht gekommen, wie Las Vegas Review-Journal schreibt. Zielte Paddock absichtlich auf den Tank und wollte so ein Flammen-Inferno auslösen? Wollte er eine Explosion herbeiführen? Eine Antwort auf diese Fragen hat die Polizei noch nicht.

8.54 Uhr: Wie konnte es dazu kommen, dass Stephen Paddock Dutzende Menschen tötete? Hatte er etwa Komplizen? Darüber rätselt die Polizei noch immer. Bei einer Sache ist sie sich mittlerweile aber ziemlich sicher: dass Paddock alleine auf die feiernde Menge gefeuert hat. „Er war der einzige Schütze. Da bin ich sehr sicher“, zitiert die Bild den Sheriff Kevin McMahill. „Wir sind außerdem sicher, dass auch sonst in der Suite keine weiteren Personen waren, die die Tat unmittelbar durchgeführt haben.“

News vom Freitag: Trump offen für Debatte über Waffenrecht

11.00 Uhr: US-Präsident Donald Trump ist offenbar grundsätzlich offen für eine Debatte über das Waffenrecht in den USA. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Huckabee Sanders, begrüßte die Vorschläge und erklärte, die Regierung sei "gerne Teil der Debatte".

8.25 Uhr: Nach dem Massenmord von Las Vegas wird in den USA vermutlich bald eine Vorrichtung verboten, die halbautomatische Waffen fast so schnell feuern lässt wie Maschinengewehre. Nachdem sich die politische Debatte in Washington bereits in diese Richtung bewegt hatte, sprang die mächtige Waffenlobby NRA auf den Zug auf. Am Donnerstag teilte sie mit, der Gesetzgeber solle diese sogenannten „bump stocks“ überprüfen und strenger regulieren.

In derselben Mitteilung, der ersten nach der Tat von Las Vegas, erteilt die NRA allerdings grundsätzlicheren Änderungen des Waffenrechts eine Absage.

News vom Donnerstag: Attentäter Paddock beschwerte sich im Hotel über zu laute Musik

20.39 Uhr: Am Abend vor dem Massaker hat sich der Attentäter  Stephen Paddock (64), wie Bild.de berichtet, über laute Musik beschwert. Er war demnach in seiner Suite Nummer 135 im 32. Stock im „Mandalay Bay“ und wollte ungestört sein. 

Aber in einer Suite, ein Stockwerk unter ihm, machte sich ein Hotelgast mit seiner Frau und Freunden einen schönen Abend. Dabei hörten sie Country-Musik. Zu laut für Paddock. Zweimal beschwerte er sich demnach telefonisch bei der Rezeption.  

Paddock plante Flucht und hatte wohl Komplizen   

Stephen Paddock, der Todesschütze von Las Vegas.

18.34 Uhr: Die Polizei sucht weiter nach dem Motiv des Todesschützen von Las Vegas. Warum hat der 64-jährige Amerikaner Stephen Paddock aus dem Fenster seines Hotelzimmers heraus in eine Menschenmenge gefeuert und dabei mindestens 58 Menschen getötet? Diese Frage bewegt derzeit ganz Amerika.

Die Vernehmung seiner inzwischen von den Philippinen in die USA zurückgekehrten Freundin, einer 62 Jahre alten Australierin mit philippinischen Wurzeln, brachte zunächst keine wesentlichen Erkenntnisse. 

Die Frau gab der Polizei zufolge an, sie habe von einem Plan für ein Verbrechen nichts gewusst.

18.28 Uhr: Im US-Kongress deutet sich nach dem Massaker von Las Vegas eine kleine Bewegung in der festgefahrenen Debatte um Schusswaffen-Kontrolle an. Mehrere republikanische Senatoren signalisierten, sie könnten sich unter bestimmten Voraussetzungen für ein Verbot von Vorrichtungen durchringen, die halbautomatische Waffen de facto zu automatischen Waffen machen.

15.50 Uhr: Mittlerweile melden sich immer mehr Bekannte des Todesschützen von Las Vegas zu Wort. Eine der Schwestern seiner Lebensgefährtin äußerte im australischen Sender 7 News die Vermutung, dass Paddock seine Partnerin ins Ausland geschickt habe, damit sie ihm bei seinen Planungen für die Bluttat nicht im Weg stehen würde. "Sie wurde weggeschickt." Der Bruder des Täters, Eric Paddock, erklärte der Washington Post: "Sie waren bezaubernd - großer Mann, winzige Frau. Er liebte sie. Er war in sie vernarrt".

12.35 Uhr: Polizisten haben bei der Durchsuchung des Hotelzimmers, von dessen Fenster aus Stephen Paddock 58 Menschen tötete, einen Zettel mit einer Notiz gefunden. Das berichteten US-Medien unter Berufung auf die Ermittler. Dabei habe es sich nicht um einen Abschiedsbrief gehandelt, sagte der Polizeichef von Las Vegas, Joseph Lombardo, am Mittwoch (Ortszeit). Weitere Details zu dem Schriftstück nannte er nicht.

Die Ermittler sind sich Lombardo zufolge zudem sicher, dass Paddock geplant habe, nach seinen tödlichen Schüssen noch zu fliehen. Als Einsatzkräfte das Zimmer im 32. Stock des Mandalay-Bay-Hotels umstellten, fanden sie zwei Kameras, die Paddock auf einem Servierwagen im Flur vor seinem Zimmer installiert hatte, wie der Sender CNN berichtete. Eine weitere habe im Guckloch der Zimmertür gehangen. „Er tat zu diesem Zeitpunkt alles ihm Mögliche, um zu sehen, wie er noch fliehen könnte“, sagte Lombardo. Als ihm das nicht mehr möglich schien, habe er sich selbst erschossen.

In Paddocks Auto im Parkhaus des Hotels hätten Ermittler knapp 23 Kilo (50 amerikanische Pfund) Sprengstoff und weitere 1600 Schuss Munition gefunden. Außerdem hatte er neben dem Hotel ein weiteres Zimmer in einem Komplex gemietet, von dem aus er einen Blick auf das „Life is Beautiful“-Musikfestival gehabt habe, das vom 22. bis 25. September in Las Vegas stattfand, so Lombardo. Nach Angabe des Bezirks-Sheriffs hätte der Todesschütze „an irgendeinem Punkt Hilfe gehabt“ haben müsse. 

6.50 Uhr: Trump und seine Ehefrau Melania besuchten am Mittwoch Überlebende des Blutbads in einem Krankenhaus und ein Kommandozentrum der Polizei, wo der Präsident den Einsatz der Polizisten, Ärzte und anderen Helfer würdigte und seine Solidarität mit den Überlebenden bekundete. In den kommenden Monaten „werden wir alle mit dem Horror zu kämpfen haben“, sagte Trump. „Aber wir werden uns zusammen durch ihn durchkämpfen.“ Amerika bezeichnete er als „eine Nation in Trauer“. 

Zum Stand der Ermittlungen äußerte sich Trump nicht näher. Den Heckenschützen bezeichnete er lediglich erneut als „sehr kranken“ und „sehr verrückten“ Mann.

6.44 Uhr: Die Freundin des Todesschützen von Las Vegas hatte nach eigenen Angaben keine Ahnung von den Massaker-Plänen. Eine entsprechende Erklärung veröffentlichte die 62-jährige Marilou Danley am Mittwoch über ihren Anwalt Matt Lombard. Kurz zuvor war sie von einem Besuch auf den Philippinen in die USA zurückgekehrt und wurde bei ihrer Ankunft in Los Angeles von Ermittlern der Bundespolizei FBI befragt. Die Australierin habe Paddock als „freundlichen, liebevollen, stillen Mann“ gekannt. Sie habe ihn geliebt und auf eine „ruhige gemeinsame Zukunft“ mit ihm gehofft. Lesen Sie die Details zur Beziehung der Zwei

Das waren die Nachrichten zum Angriff in las Vegas vom Mittwoch (4. Oktober)

22.04 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat in Las Vegas verletzte Opfer des Massakers besucht. „Wir sind für euch da“, sagte er am Mittwoch nach einem Besuch im University Medical Center und teilte mit, dass er Überlebende ins Weiße Haus eingeladen habe. Trump würdigte mit seiner Frau, First Lady Melania, an seiner Seite den Mut vieler Opfer, die trotz eigener Verletzungen zuerst anderen geholfen hätten, bevor sie Hilfe für sich suchten.

Donald Trump und seine Frau Melania steigen in Las Vegas aus der Air Force One.

18.48 Uhr: US-Präsident Donald Trump und seine Frau Melania sind am Mittwoch in Las Vegas eingetroffen, um Angehörige der Opfer des Massenmordes bei einem Konzert zu treffen. Zunächst wollte das Paar unter Ausschluss der Öffentlichkeit Patienten in einem Krankenhaus besuchen. Danach wollten die Trumps mit Ersthelfern zusammenkommen. Trump sagte am Mittwoch in Washington vor dem Abflug: „Nun, das ist eine sehr schlimme Sache. Wir werden unseren Respekt zollen und auch Polizisten treffen, die in sehr kurzer Zeit einen wirklich fantastischen Job gemacht haben. Das ist ein sehr, sehr trauriger Tag für mich, auch persönlich.“ Trump hatte auf das Attentat vergleichsweise verhalten reagiert. Nach jüngsten Anschlägen von Islamisten in Europa hatte er sich deutlich vernehmlicher und heftiger geäußert als nach der Tat des weißen Amerikaners Paddock.

Bewegende Schilderung der Schreckensnacht

14.50 Uhr: Ein sehr trauriger Augenzeugenbericht macht die schrecklichen Szenen, die sich beim Massaker in Las Vegas abgespielt haben, noch einmal gegenwärtig. Andreas Mailer, Geschäftsführer einer Firma für Holzlasuren aus Österreich, war zum Zeitpunkt des Anschlags auf das Musik-Festival, ebenfalls Gast im Hotel „Mandalay Bay Resort and Casino“, wo der Todesschütze eine Suite gemietet hatte und aus seinem Hotelfenster  im 32. Stockwerk auf die Menge feuerte. Sehen Sie unten im Youtube-Video Andreas Mailers bewegende Schilderung der Schreckensnacht.

10.25 Uhr: Stephen Paddock, der Todesschütze von Las Vegas, soll Psychopharmaka eingenommen haben. Dies berichtet das „Las Vegas Review Journal“ am Mittwoch. Paddock soll demnach ein Medikament verschrieben worden sein, das zur Behandlung von Angstanfällen, epileptischen Anfällen und als Schlafmittel eingesetzt wird.

07.13 Uhr: Mittlerweile häufen sich die Hinweise darauf, dass Paddock seine Tat „umfassend“ vorbereitete, wie es Lombardo am Dienstag formulierte. So fand die Polizei nach weiteren offiziellen Angaben neben mehr als 20 Schusswaffen in der Hotelsuite im Mandalay Bay Hotel auch eine Kamera vor, die im Guckloch der Eingangstür installiert war. Zwei weitere waren im Flur angebracht. Nach Polizeiangaben sollten sie Paddock offenbar beim Eintreffen von Polizisten vorwarnen.

07.05 Uhr: Neue Rätsel gibt nach Medienberichten eine Geldüberweisung Paddocks in Höhe von 100.000 Dollar auf die Philippinen auf. Zunächst lagen aber keine Angaben darüber vor, ob sie kurz vor der Tat erfolgte und an wen das Geld konkret ging.

06.48 Uhr: Nach dem Massaker in Las Vegas ist die Freundin des Todesschützen von den Philippinen in die USA zurückgekehrt. Die 62-jährige Marilou Danley sei am Dienstagabend (Ortszeit) am Flughafen von Manila in ein Flugzeug nach Los Angeles gestiegen, sagte eine Sprecherin der philippinischen Einwanderungsbehörde der Nachrichtenagentur AFP. Laut Luftfahrt-Webseiten ist die Maschine bereits in den USA gelandet.

06.39 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben keine Hinweise auf eine Verbindung zwischen dem Todesschützen von Las Vegas und der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). Auf die Frage eines Journalisten, ob er das Bekenntnis der Dschihadistengruppe für echt halte, sagte Trump am Dienstag (Ortszeit) an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One: "Ich habe keine Ahnung."

06.35 Uhr: Eineinhalb Tage nach dem Blutbad in Las Vegas ist das Motiv des Todesschützen Stephen Paddock weiter unklar. Die Ermittler machten Fortschritte, hätten aber noch keine „vollständigen Antworten“, sagte Bezirkssheriff Joseph Lombardo am Dienstag (Ortszeit) vor Journalisten. Wie er weiter bestätigte, laufen Gespräche mit der Freundin des Täters, die auf den Philippinen lokalisiert worden sei. Er nannte die 62-jährige Marilou Danley, die einen australischen Pass hat, eine „Person von Interesse“. So bezeichnen Ermittler Menschen, von denen sie sich wichtige Informationen versprechen, die aber gegenwärtig nicht zwangsläufig als Tatverdächtige eingestuft werden.

Die Ereignisse vom Dienstag

22.50 Uhr: Damit verabschieden wir uns für heute und schließen zugleich auch den News-Ticker zu den traurigen Geschehnissen von Las Vegas. Natürlich halten wir Sie weiterhin in Einzel-Artikel über alle relevanten Neuigkeiten auf dem Laufenden.

19.30 Uhr: Nach dem Blutbad von Las Vegas hat der US-Kongress ein umstrittenes Gesetzesvorhaben zum Waffenrecht auf Eis gelegt - der Entwurf zielt darauf ab, den Kauf von Schalldämpfern zu erleichtern. Der Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Paul Ryan, sagte am Dienstag in Washington, eine Abstimmung über das Vorhaben sei vorerst nicht angesetzt. Er wisse nicht, wann das Votum stattfinden solle, fügte der Republikaner hinzu. 

Vor Erleichterungen beim Kauf von Schalldämpfern hatte zuvor unter anderen die frühere Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton gewarnt. Präsident Donald Trump zeigte sich unterdessen grundsätzlich offen für die Debatte über das in den USA überaus laxe Waffenrecht. "Wir werden im weiteren Verlauf der Zeit über die Waffengesetze sprechen", sagte er.

16.50 Uhr: Die Bundespolizei FBI und der Auslandsgeheimdienst CIA reagierten hingegen skeptisch auf eine Erklärung der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat, wonach Paddock zum Islam konvertiert sein und die Tat als "Soldat des IS" begangen haben soll. Laut Polizei gibt es dafür keinerlei Belege. Ein CIA-Sprecher warnte vor "vorschnellen Schlüssen, bevor alle Informationen ausgewertet sind".

16.45 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat den Heckenschützen von Las Vegas am Dienstag als "krank" und "wahnsinnig" beschrieben. Der Täter habe "viele Probleme" gehabt, sagte Trump in Washington kurz vor seinem Abflug zur Karibikinsel Puerto Rico, wo er sich ein Bild von den dortigen Sturmschäden machen wollte. Der Schütze sei ein "sehr, sehr krankes Individuum" gewesen. Die Ermittler äußerten sich hingegen bislang nicht öffentlich zum Geisteszustand des 64-jährigen Stephen Paddock, der mindestens 59 Konzertbesuche erschossen und sich anschließend selbst getötet hatte. Trump will am Mittwoch nach Las Vegas reisen.

16.20 Uhr: Nach einem Aufruf im Internet sind bereits mehr als drei Millionen Dollar für die Opfer des Attentats in Las Vegas gespendet worden. Steve Sisolak, demokratischer Kandidat für das Amt des Gouverneurs in Nevada, hatte den Spendenaufruf gemeinsam mit dem örtlichen Sheriff nur wenige Stunden nach dem Massenmord online gestellt. Der Aufruf verbreitete sich vor allem über die sozialen Netzwerke. Neben vielen Privatpersonen sagten auch einige Großspender ihre Hilfe zu. Die American-Football-Liga NFL und das Team Oakland Raiders etwa spendeten jeweils 50.000 Dollar. Der Musiker Kid Rock und der ehemalige Boxer Mike Tyson beteiligten sich mit jeweils 10.000 Dollar.

13.57 Uhr: Die Bundesregierung hat bisher keine Hinweise, dass es bei dem Anschlag in Las Vegas deutsche Todesopfer gegeben hat. Aber „ein deutscher Staatsangehöriger befindet sich in medizinischer Behandlung“, hieß es am Dienstag aus dem Auswärtigen Amt in Berlin. 

13.35 Uhr: Sie wurde berühmt, weil sie Nachrichten aus dem Bürgerkriegsgebiet in Syrien sandte und ihr Twitter-Konto daraufhin gelöscht: Die erst acht Jahre alte Bana al-Abed aus Aleppo. Jetzt schickt das syrische Mädchen Nachrichten an die Menschen in Las Vegas, die um die vielen Opfer des Massakers trauern. Bana schrieb auf Twitter:  „Die Amerikaner sollten zu den Familien von Las Vegas stehen. Wir sollten ihren Schmerz teilen und ihnen helfen. Verbreitet Frieden und Liebe.“ Der Achtjährigen folgen auf Twitter über 360.000 Menschen.

Bana al-Abed.

11.54 Uhr: Der mutmaßliche Mörder Stephen Paddock hatte seine Tat offensichtlich von langer Hand geplant: Wie Spiegel Online berichtet, mietete der Todesschütze bereits in der vorigen Woche die Suite 32135 im Luxushotel Mandalay Bay an. Wie in Las Vegas üblich, verfügt diese Suite über mehrere Zimmer. So konnte Paddock seine Waffen an zwei Positionen aufstellen, offenbar verwendete er dafür Stative. Bereits einige Tage vor seiner schrecklichen Tat soll Paddock zehn Koffer in die Suite geschafft haben. Mutmaßlich befanden sich darin seine Waffen samt Munition. 

10.54 Uhr: Die US-Popgrößen Lady Gaga und Ariana Grande nutzten ihren Einfluss in den sozialen Medien, um nach dem Angriff in Las Vegas striktere Auflagen bei den US-Waffengesetzen zu fordern. Lady Gaga kritisierte US-Präsident Donald Trump, der stärkere Waffenkontrollen ablehnt. Auch Ariana Grande forderte stärkere Waffenkontrollen.

10.45 Uhr: Die mutmaßliche Freundin des Todesschützen von Las Vegas steht nach Behördenangaben nicht unter Verdacht. Nach Angaben der australischen Regierung vom Dienstag wird gegen die 62-jährige Marilou Danley nicht ermittelt. Zunächst sei die australische Staatsbürgerin mit philippinischen Wurzeln von den US-Behörden als "person of interest" (Person von Interesse) behandelt worden, das habe sich inzwischen aber erledigt, hieß es.

Laut der australischen Außenministerin Julie Bishop gibt es Berichte, wonach "ihr Ausweis zur Buchung des Hotels oder Ähnlichem" benutzt worden sei, aus dem der Todesschütze Stephen Paddock am Montag geschossen hatte.

Nach US-Angaben war Paddocks langjährige Gefährtinzur Tatzeit nicht in den USA und hält sich entweder auf den Philippinen oder in Japan auf. Australischen Medienberichten zufolge war sie mit drei Freundinnen im Urlaub auf den Philippinen. 

10.31 Uhr: Christopher Sullivan ist der Besitzer des kleinen Waffenladens „Guns and Guitars“ in der Wüstenstadt Mesquite. Jetzt ist er in ganz Amerika bekannt: Er hatte den Amokläufer von Las Vegas mit Gewehren und Munition eingedeckt.

Im Waffenladen „Guns and Guitars“ deckte sich der Schütze von Las Vegas mit Waffen ein.

Sullivan hatte Stephen Paddock als netten Durchschnitts-Typen erlebt: „Nichts, aber auch gar nichts, deutete bei ihm daraufhin, dass er zu so etwas fähig ist“. Zuletzt hatte Paddock bei ihm einen Revolver und zwei Gewehre bei ihm gekauft. Sullivan: „Er war ein ganz normaler Kerl. Aber was in seinem Kopf vorging, kann ich ja nicht ahnen.“

Ähnlich äußert sich Chris Michel, der in St. George, einem Nachbarort von Mesquite, den Waffenladen „Dixie GunWorx“ betreibt. Dort kaufte der mutmaßliche Massenmörder Paddock ebenfalls gelegentlich ein: „Ein ganz normaler „John Blow‘“, sei dieser gewesen - was so viel heißen soll, wie ein Otto-Normalverbraucher, der nie unangenehm aufgefallen sei.

9.00 Uhr: Der mutmaßliche Mörder von Las Vegas hatte eine große Leidenschaft: Das Glücksspiel. Dadurch und durch Immobilien-Investments soll er es zu einem Millionen-Vermögen gebracht haben, sagte sein Bruder Eric Paddock. In Luxushotels und Casinos soll er Stammgast gewesen sein. Doch es gibt offenbar auch eine andere Seite des Täters:Die eines unfreundlichen Einzelgängers, der seinen Reichtum verborgen hielt.

6.50 Uhr: Ermittler rekonstruierten den Tatablauf: Am Sonntagabend durchbrach Paddock mit einem Hammer oder ähnlichem die Scheibe seines Zimmers im 32. Stock des Hotels "Mandalay Bay" in Las Vegas. Er schoss mit automatischen Waffen auf tausende völlig wehrlose Menschen, die sich zu dem Freiluftkonzert eingefunden hatte. Bevor Sondereinheiten sein Zimmer stürmen konnten, erschoss er sich. Ermittler stellten in dem Zimmer 16 Schusswaffen sicher.

6.30 Uhr: Ermittler und Verwandte haben neue Details zu dem Todesschützen von Las Vegas öffentlich gemacht. Bei einer Razzia in einem der Privathäuser des 64-jährigen Stephen Paddock in der Stadt Mesquite seien Sprengstoffe, Schusswaffen und Munition sichergestellt worden, sagte Sheriff Joseph Lombardo am Montag (Ortszeit) in Las Vegas. Das zweite Privathaus des Mannes in der Stadt Reno solle ebenfalls durchsucht werden.

Das Haus des mutmaßlichen Täters in Mesquite, Nevada.

Hinweise auf Verbindungen zur Dschihadistenmiliz IS, welche die Tat für sich reklamierte, seien nicht gefunden worden, sagte der Sheriff. In Paddocks Haus in Mesquite seien aber 18 Schusswaffen, tausende Schuss Munition sowie die Sprengstoffe Tannerit und Ammoniumnitrat sichergestellt worden.

In dem Hotelzimmer in Las Vegas, von dem aus Paddock auf die Besucher eines Freiluftkonzerts schoss, hatten Ermittler bereits 16 Schusswaffen entdeckt. Lombardo gab zudem bekannt, dass sich die Zahl der Toten von 58 auf 59 erhöht habe. Es gebe 527 Verletzte.

Die Ereignisse vom Montag

22.54 Uhr: Unser US-Korrespondent Dierk Sindermann hat noch mehr Informationen über die Familie des Täters in Erfahrung gebracht, besser gesagt über den Vater. So soll der Benjamin „Big Daddy“ Paddock ein gefährlicher Bankräuber gewesen sein, der der nach seiner Flucht aus dem Gefängnis 1968 fast 10 Jahre lang auf der Liste der zehn meistgesuchten Verbrecher des FBIs zu finden war. 

Das Foto aus dem Jahr 1979 zeigt Benjamin Hoskins Paddock, den Vater des mutmaßlichen Todesschützen von Las Vegas.

Insgesamt soll der Vater des Schützens vier bewaffnete Raubüberfälle in Arizona begangen haben - laut Berichten wurde er als „extrem gefährlicher, bewaffneter Psychopath mit suizidalen Tendenzen“ beschrieben. 

1978 wurde er in Oregon verhaftet, verbrachte aber nur ein Jahr hinter Gitter, ehe er auf Bewährung vorzeitig entlassen wurde. Ob er danach noch Kontakt mit seinem ältesten Sohn Stephen hatte, ist nicht bekannt.

22.29 Uhr: US-Sängerin Ariana Grande hat sich auf Twitter geäußert und starke Worte gefunden. Grande musste ebenfalls schon mal schlimme Szenen miterleben, als im Mai 2017 bei einem ihrer Konzerte im englischen Manchester ein Terroranschlag verübt wurde. Damals kamen über 20 Menschen ums Leben. 

21.39 Uhr: UN-Generalsekretär António Guterres hat sich schockiert von der Gewalttat in Las Vegas mit mindestens 58 Toten und mehr als 500 Verletzten gezeigt. „Er war auf jeden Fall sehr geschockt und alarmiert von dieser schrecklichen Attacke in Las Vegas“, beschrieb UN-Sprecher Farhan Haq am Montag in New York vor Journalisten die Reaktion des UN-Chefs. Guterres werde einen Beileidsbrief an die US-Regierung schreiben. Die Vereinten Nationen verurteilten solche Gewalttaten, egal welche Motivation dahinter stehe.

21.28 Uhr: Auf Twitter wird über ein vermeintlich offizielles Schreiben des IS heiß diskutiert. Darin reklamiert die Terrorgruppe den Angriff für sich. Wie wir bereits berichtet haben, hat das FBI diese Meldung jedoch dementiert. Den Beitrag hat Bild-Reporter Björn Stritzel auf Twitter gepostet. 

21.16 Uhr: Weitere Zeugnisse dieser unfassbar schrecklichen Tag sind die Bilder von dem Hotelzimmer, von dem aus der Schütze auf die Menschenmenge geschossen haben soll. Demnach schlug der Schütze wohl zwei Fenster ein, um sich eine bessere Schussbahn zu suchen. 

Eric Paddock, der Bruder des Todesschützen von Las Vegas, spricht in Orlando mit Journalisten.

Kommt es in den USA zu einer Änderung des Schusswaffengesetztes?

21.04 Uhr: Die britische Tennisspielerin Laura Robson, die 2012 bei den Olympischen Spielen in London an der Seite von Andy Murray Silber im Mixed gewann, hat das Massaker bei einem Musik-Konzert am Sonntagabend in Las Vegas überlebt. "Ich bin okay", twitterte die 23-Jährige, die das Country-Musik-Festival am Strip gemeinsam mit einem Freund besucht hatte.

"Mein Freund, der weiter in der Menge stand, hat Menschen geholfen, die getroffen worden waren. Wir stehen alle unter Schock", schrieb Laura Robson, "es hat sich angehört wie ein Feuerwerk. Dann sind alle gerannt." Die Britin, aktuell die Nummer 249 der Welt, hatte zuvor in Kalifornien an einem Turnier teilgenommen und war dann zum Konzert nach Las Vegas gereist.

20.49 Uhr: Der russische Präsident Wladimir Putin hat mit Entsetzen auf den blutigsten Schusswaffenangriff in der jüngeren US-Geschichte reagiert. Das Verbrechen, dem Dutzende "friedlicher Zivilisten" zum Opfer fielen, sei "entsetzlich in seiner Grausamkeit", erklärte Putin am Montag in einem Beileidstelegramm an US-Präsident Donald Trump. Den Opfern des Angriffs und ihren Angehörigen sprach er dem Kreml zufolge sein Mitgefühl aus.

20.17 Uhr: Nach dem Angriff in Las Vegas ist in den USA eine neue Debatte über die laxen Schusswaffengesetze entfacht. Auch aus der Politik werden die Rufe nach einer Veränderung immer lauter. „Wir dürfen nicht taub sein bei solchen Massakern, die so viele Leben in so kurzer Zeit auslöschen können“, teilte am Montag die Senatorin des Bundesstaats Kalifornien, Dianne Feinstein, mit. „Es sollte jeden Amerikaner schocken, dass jedes Individuum mit leichtem Zugang zu Waffen und Munition, solche Verwüstungen auslösen kann.“

Auch Elizabeth Warren, Senatorin des Bundesstaats Massachusetts, betonte: „Gedanken und Gebete sind nicht genug.“ Tragödien wie in Las Vegas seien viel zu oft passiert. „Wir brauchen eine Debatte, wie die Waffengewalt zu stoppen ist.“

Weltweit wurden die Gesetze in Amerika für den Gebrauch und Besitz von Schusswaffen immer wieder scharf kritisiert. Ändert sich nun etwas? 

19.43 Uhr: Es wurde bereits teils kritisch aufgenommen, dass Donald Trump sich mit seinem öffentlichen Statement so lange Zeit gelassen hat. Nun dürfte eine weitere Meldung über den US-Präsidenten erneut für Diskussionen sorgen. Denn trotz des grausamen Anschlags in Las Vegas will er am Dienstag zunächst die vom Hurrikan "Maria" schwer verwüstete Karibikinsel Puerto Rico besuchen. Bereits dort sah sich Trump mit Kritik konfrontiert, der größtenteils von Latinos bewohnten Insel bislang nicht energisch genug unter die Arme gegriffen zu haben. Am Mittwoch plant Trump, Las Vegas zu besuchen. 

Bruder des Täters zeigt sich geschockt und rätselt über Motiv

19.24 Uhr: Wer noch nie ins Las Vegas war, wird sich vermutlich fragen, wo in der Stadt des Glücksspiels das betroffene „Mandalay Bay Resort and Casino“ liegt. Hier sind alle wichtigen Informationen über das Hotel aufgelistet: 

  • Das „Mandalay Bay Resort and Casino“ liegt am Südende des „Strip“ genannten Las Vegas Boulevard, an dem alle bekannten Spielhöllen der Stadt stehen.
  • Zu dem Komplex gehören neben Hotel und Casino auch eine Poollandschaft mit künstlichem Sandstrand, ein Aquarium mit Haien und Piranhas, ein Konferenzzentrum und zahlreiche Restaurants.
  • Hinzu kommt eine Veranstaltungshalle mit 12 000 Plätzen, in der schon Stars wie Katy Perry auftraten und große Boxkämpfe ausgetragen wurden. In dem Hotel wird als permanente Show ein Musical mit Songs von Michael Jackson gezeigt.
  • Das „Mandalay Bay“ gehört zur Hotelgruppe MGM Resorts International, die noch zwölf weitere Casinos in Las Vegas betreibt, unter anderem das „Bellagio“, das „Mirage“ und das „MGM Grand“.
Eric Paddock, der Bruder des Todesschützen von Las Vegas, Stephen Paddock, spricht in Orlando mit Journalisten.

19.04 Uhr: Noch immer gibt das Motiv des mutmaßlichen Täters, Stephen Paddock, Rätsel auf. Auch die Familie des Schützens zeigt sich fassungslos. Vor allem Paddocks Bruder Eric ist geschockt und sagte der Zeitung Las Vegas Review-Journal, er könne sich nicht vorstellen, warum sein Bruder die Bluttat begangen haben könnte.

„Wir können uns keinen Grund vorstellen, warum Stephen so etwas tun würde“, wird er zitiert. Politische oder religiöse Verbindungen seines Bruders seien ihm nicht bekannt. Eine Frage geht ihm besonders nicht mehr aus dem Kopf: „Wo zum Teufel hatte er die automatischen Waffen her?“

Weitere Informationen über den Schützen gibt es hier.  

18.28 Uhr: Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat sich entsetzt über die Gewalttat von Las Vegas gezeigt. „Meine Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien und dem amerikanischen Volk“, erklärte er auf Twitter.

Für die Europäische Union drückte der Auswärtige Dienst sein Mitgefühl aus. „In dieser Zeit der Trauer steht die EU Seite an Seite mit dem amerikanischen Volk und den Behörden“, erklärte ein Sprecher.

Polizei findet in Wohnung des mutmaßlichen Täters nichts Verdächtiges

18.15 Uhr: Bekanntlich hat die Polizei in Las Vegas nach dem blutigen Angriff die Wohnung des mutmaßlichen Massenmörders Stephen Paddock durchsucht, jedoch zunächst nichts Verdächtiges gefunden. Eine Razzia in dem 15 000-Einwohner-Städtchen Mesquite, rund 130 Kilometer nordöstlich von Las Vegas an der Grenze zu Arizona gelegen, habe keine Auffälligkeiten ergeben, sagte ein Sprecher der örtlichen Polizei. In der Wohnung, in der der 64-jährige Paddock gewohnt habe, seien mehrere Waffen gefunden worden, sonst aber keine Hinweise auf die Vorbereitung einer Straftat. Ob daher auch der Schluss gezogen wurde, die Tat habe keinen terroristischen Bezug, ist noch unklar. 

18.11 Uhr: Natürlich hat sich auch Kanzlerin Angela Merkel geäußert und mit großer Bestürzung auf den blutigsten Schusswaffenangriff in der jüngeren US-Geschichte reagiert. „Mit Erschütterung habe ich die Nachrichten aus Las Vegas vernommen, wo bei einer Schießerei viele Menschen ihr Leben verloren und unzählige weitere verletzt wurden", schrieb Merkel am Montag in einem Kondolenztelegramm an den US-Präsidenten Donald Trump.

„Unser Mitgefühl und die Anteilnahme der gesamten Bundesregierung gelten den Angehörigen und den Familien der Opfer", heißt es in dem Schreiben weiter. „Den Verwundeten wünschen wir rasche Genesung."

18.04 Uhr: Nach den Schüssen auf die Zuschauermenge bei einem Konzert in Las Vegas sind noch mindestens zwölf Verletzte in kritischem Zustand. Eine Sprecherin der Uniklinik von Las Vegas sagte dem Sender CBS, das Krankenhaus habe 104 der rund 500 Verletzten aufgenommen. Von ihnen seien noch zwölf in kritischem Zustand. Wie viele Verletzte noch schwerst verletzt in anderen Krankenhäusern liegen, war zunächst unklar.

Acht Patienten hätten nach der Ankunft in der Uniklinik wegen schwerer Schussverletzungen sofort notoperiert werden müssen, sagte Danita Cohen, Sprecherin des University Medical Center of Southern Nevada. Die Behörden riefen die Bevölkerung dazu auf, Blut zu spenden.

18 Uhr: Und wieder gibt es ein Update zu den Toten- und Verletztenzahlen. Demnach musste die Zahl der Todesopfer laut Polizei auf mindestens 58 Todesopfer und 515 Verletzte nach oben korrigiert werden. „Wir operieren mit der Zahl 58“, sagte Sheriff Joseph Lombardo am Montag. Diese Zahl werde vermutlich weiter steigen.

FBI: Massaker von Las Vegas hat keinen terroristischen Bezug

17.50 Uhr: Die Todesschüsse von Las Vegas stehen nach ersten Erkenntnissen nicht in Zusammenhang mit einer international agierenden Terrororganisation. Das gab die US-Bundespolizei FBI am Montag in Las Vegas bekannt. 

Zuvor hatte Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) die verübte Bluttat für sich reklamiert (Eintrag von 16.20 Uhr). Der Angriff auf die Besucher eines Open-Air-Konzerts sei von einem Mann verübt worden, der vor einigen Monaten zum Islam konvertiert sei, erklärte das IS-Propagandaorgan Amaq.

17.05 Uhr: Neben US-Präsident Donald Trump zeigten sich Politiker aus aller Welt betroffen. Einen Überblick über die Stimmen finden sie in diesem Artikel.

US-Präsident Donald Trump hat sich am Montag zu den Schüssen in Las Vegas geäußert. 

16.54 Uhr: „Selbst in der größten Dunkelheit kann ein einziges Licht, ein einziger Strahl der Hoffnung helfen“, sprach der Präsident der Vereinigten Staaten den US-Bürgern Mut zu.

16.52 Uhr: „Den Familien der Opfer möchte ich sagen, dass wir für Sie beten“, so Trump weiter. „Ich werde mich am Mittwoch in Las Vegas einfinden und mit der Polizei zusammentreffen. Unsere Flaggen wehen auf Halbmast.“

16.50 Uhr: US-Präsident Donald Trump sprach von einem „Akt des Bösen“. Er bedankte sich bei der Polizei in Las Vegas, die „geholfen hat, so viele Leben zu retten.“

16.35 Uhr: Die Bluttat bei einem Musikfestival in Las Vegas hat den Aktien großer Waffenschmieden Auftrieb gegeben. Die Papiere der Branchenschwergewichte Sturm, Ruger & Co und American Outdoor Brands - dem Mutterkonzern des Herstellers Smith & Wesson - legten am Montag zum US-Handelsauftakt um fast vier Prozent zu. Dass Waffenaktien mit Kursgewinnen auf Amokläufe und Attentate reagieren, ist an den Börsen nicht ungewöhnlich. Hintergrund: Die blutigen Ereignisse lassen die Nachfrage nach Waffen oftmals kurzfristig anspringen. Als wichtiger Faktor dabei gilt laut Experten, dass viele Amerikaner als Reaktion auf Gewaltausbrüche verschärfte Waffengesetze fürchten und sich deshalb spontan mit Pistolen und Gewehren eindecken.

Terrormiliz IS beansprucht die Tat für sich

16.20 Uhr: Die Terrormiliz IS hat die Gewalttat in Las Vegas über ihr Sprachrohr „Amak“ für sich reklamiert. Der Schütze, der mindestens 50 Menschen tötete, sei ein „Soldat“ des Islamischen Staates gewesen, berichtete „Amak“ am Montag.

Der Schütze ist nach Polizeiangaben der 64 Jahre alte Stephen Paddock, der in der Nähe von Las Vegas lebte. „Wir glauben, dass es ein Einzeltäter ist“, sagte Bezirks-Sheriff Joe Lombardo am Montag. Nach Angaben der Polizei war das Tatmotiv zunächst unklar. Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund hatte nicht gegeben.

15.38 Uhr: Auch Außenminister Sigmar Gabriel erklärte am Montag: „Ich bin schockiert über das Massaker, das sich heute Nacht in Las Vegas ereignet hat. Unsere Gedanken und Gebete sind bei den Toten und Verletzen und allen, die sich um einen geliebten Menschen sorgen.“ Die Deutsche Botschaft Washington stehe in engem Kontakt mit den zuständigen Behörden und „arbeitet mit Hochdruck daran zu klären, ob deutsche Staatsangehörige unter den Opfern sind“.

15.30 Uhr: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat US-Präsident Donald Trump sein Beileid zum Anschlag auf ein Musikkonzert in Las Vegas ausgesprochen. In einem am Montag veröffentlichten Kondolenzschreiben heißt es: „Mit Entsetzen verfolge ich die Nachrichten über den Anschlag auf ein Musikkonzert in Las Vegas. Fröhlich feiernde Menschen sind offenbar Opfer eines einzelnen Attentäters geworden, dessen Motive noch völlig unklar sind.“

Seine Gedanken seien bei den Getöteten und deren Angehörigen. „Ihnen gilt unser ganzes Mitgefühl“, schrieb Steinmeier weiter. „Für die Verletzten hoffe ich auf eine rasche Genesung. Ich wünsche Ihnen und den Menschen in den USA viel Kraft, um die Trauer und den Schmerz über dieses Attentat zu bewältigen.“

15.25 Uhr: Papst Franziskus hat den Opfern und Angehörigen des Attentats in Las Vegas sein Mitgefühl ausgesprochen und eine „sinnlose Tragödie“ beklagt. „Meine Gebete sind bei allen Verletzten und Todesopfern des Attentats“, hieß es am Montag in einem Telegramm an den Bischof von Las Vegas, Joseph Anthony Pepe, das der Vatikan veröffentlichte. Darin würdigte das Katholiken-Oberhaupt auch die Arbeit der Polizei und der Helfer vor Ort. Auf einem Festival in der US-Stadt hatte ein Täter mehr als 50 Menschen umgebracht.

Mutmaßlicher Täter hat sich wohl selbst das Leben genommen

15.14 Uhr: Der mutmaßliche Todesschütze von Las Vegas, Stephen Paddock, hat sich nach Angaben der Polizei wohl selbst getötet. „Wir glauben, dass er sich selbst das Leben genommen hat, bevor wir eingedrungen sind“, beschrieb Bezirkssheriff Joseph Lombardo die Szene. Zunächst hatte es geheißen, die Polizei habe den Angreifer getötet. Nach Angaben von Lombardo hatte der Schütze mehr als zehn Gewehre gehortet.

15.01 Uhr: Nach dem Angriff auf ein Open-Air-Konzert in Las Vegas sind mehr als 400 Menschen ins Krankenhaus gebracht worden. 406 Menschen seien eingeliefert worden, teilte die Polizei am Montag mit. Zuvor hatte es geheißen, bei dem Angriff seien mehr als 50 Menschen getötet und rund 200 weitere verletzt worden.

14.50 Uhr: Auch der Gouverneur des US-Bundesstaats Nevada, Brian Sandoval, hat sich inzwischen zu Wort gemeldet. Der 54-Jährige spricht auf Twitter von einer tragischen und abscheulichen Gewalttat. „Unsere Gebete gelten allen, die von diesem feigen Akt betroffen sind.“

14.45 Uhr: „Wir glauben, dass es ein Einzeltäter ist. Ein einsamer Wolf“, so Bezirks-Sheriff Joe Lombardo.

14.37 Uhr: Nach und nach werden weitere Details der Tragödie bekannt: Laut Polizei feuerte der Schütze am Sonntag gegen 22.00 Uhr (Ortszeit) vom 32. Stockwerks eines Hotels auf die Besucher des Konzerts. Zur Tatzeit sollen rund 30.000 Besucher dort gewesen sein.

13.59 Uhr: Die Bundesregierung hat sich entsetzt über die Bluttat gezeigt. „Fassungslos und tief erschüttert über die Morde von Las Vegas“, schrieb Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag auf Twitter. „So viele zerstörte Leben.“ Den Überlebenden sprach er Mitgefühl aus und wünschte ihnen „viel Kraft“. 

13.49 Uhr: Nach den tödlichen Schüssen hat US-Präsident Donald Trump den Opfern und ihren Angehörigen sein "aufrichtiges Beileid" bekundet. Sein Mitgefühl und seine Gedanken seien bei den Opfern der "entsetzlichen Schießerei in Las Vegas" und ihren Familien, erklärte Trump am Montag im Kurzbotschaftendienst Twitter.

Trumps Sprecherin Sarah Huckabee Sanders erklärte in Washington, der Präsident sei über die schreckliche Tragödie informiert worden. "Wir verfolgen genau die Lage und bieten allen örtlichen und staatlichen Behördenvertretern unsere Unterstützung an", erklärte sie weiter. Alle "Gedanken und Gebete" seien mit den Betroffenen.

13.39 Uhr: Der 64-jährige Todesschütze sei den Behörden laut US-Medienberichten nicht bekannt gewesen und habe keine Verbindungen zu terroristischen Gruppen gehabt. Außer einem vergleichsweise kleinen Verkehrsdelikt sei weder im US-Bundesstaat Nevada noch bundesweit etwas in seiner Akte gefunden worden. Auch sein Motiv ist noch völlig unklar.

Blutigster Schusswaffenangriff aller Zeiten

13.30 Uhr: Der Angriff auf das Open Air-Konzert in Las Vegas ist der blutigste Schusswaffenangriff in der US-Geschichte. Möglicherweise wird die Zahl der Opfer noch steigen - es handle sich nur um vorläufige Angaben, sagte der zuständige Sheriff. Zwei der Todesopfer waren Polizisten, die dienstfrei hatten. 

13.22 Uhr: Der Todesschütze von Las Vegas konnte einem Experten der US-Bundespolizei FBI zufolge so viele Menschen töten, weil er aus einer erhöhten Position heraus schoss. Da rund 30.000 Menschen auf engem Raum zusammengestanden hätten, „musste er nur auf die Mitte zielen und den Abzug drücken“, sagte James Gagliano, FBI-Agent im Ruhestand, dem Sender CNN.

Zudem habe die Position des Schützen Verwirrung und Panik in der Menschenmenge verursacht. Wenn ein Schütze aus einer erhöhten Position schieße, „weiß niemand, wo die Schüsse herkommen“, sagte Gagliano. „Menschen sind nicht darauf trainiert, nach oben zu gucken.“

Als Waffe habe der Täter vermutlich ein Maschinengewehr oder eine andere militärische Waffe benutzt, sagte der FBI-Fachmann weiter. Darauf deuteten die Schussgeräusche hin, die auf Videos vom Tatort zu hören gewesen seien.

Todeschütze ist ein Einheimischer (64)

12.48 Uhr: Bezirkssheriff Joseph Lombardo teilte mit, dass in dem Hotelzimmer, von dem aus der Schütze auf Konzertbesucher feuerte, mehrere Waffen gefunden wurden. Der Schütze wurde von der Polizei als der 64 Jahre alte Steven Paddock identifiziert.

12.44 Uhr: Die Polizei von Las Vegas meldet auf Twitter einen Fahndungserfolg: Die gesuchte Frau, die den Täter offenbar begleitet hat, sei sehr wahrscheinlich lokalisiert worden, genauso wie zwei Fahrzeuge, nach denen die Beamten fahndeten.

12.42 Uhr: Die Zahl der Todesopfer ist auf 50 gestiegen, zudem wurden mindestens 200 Menschen bei der Schießerei in Las Vegas verletzt. Das twittert die Polizei von Las Vegas.

12.36 Uhr: Ein Augenzeuge hat von erschreckenden Szenen während der Tat erzählt. „Menschen begannen, wie Fliegen zu fallen“, sagte ein Konzertbesucher, der mit seiner Frau in der Menge stand, am Montag dem SenderCNN. Viele hätten sich auch zu Boden geworfen, um sich vor den Schüssen in Sicherheit zu bringen. „Die Menschen mussten sich aufeinander werfen, ob sie am Leben waren, oder nicht.“ Seine Frau zeigte dem Sender Blutspritzer an ihren Beinen und sagte, diese stammten von Opfern aus der Menge.

Polizei veröffentlicht Fahndungsfoto 

12.13 Uhr: Die Polizei in der US-Stadt Las Vegas sucht eine Frau, die sich mit dem Todesschützen in einem Hotelzimmer aufgehalten haben soll. Sie wurde als Marilou Danley identifiziert und wohnte nach Medienberichten möglicherweise mit dem Täter zusammen. Die Polizei veröffentlichte auf Twitter ein Foto der Frau und rief die Bevölkerung zur Mithilfe bei der Suche auf.

11.57 Uhr: Die tödlichen Schüsse auf Konzertbesucher sind während eines Auftritts von Countrysänger Jason Aldean gefallen. Er und seine Band flüchteten von der Bühne und blieben unversehrt, wie Aldean selbst wenige Stunden nach dem Blutbad mitteilte.

„Heute Nacht war mehr als schrecklich“, schrieb der Künstler. „Mir fehlen immer noch die Worte, aber ich wollte euch wissen lassen, dass ich und meine Crew in Sicherheit sind. Meine Gedanken und Gebete gelten allen, die heute betroffen wurden.“ Es schmerze ihn zutiefst, fuhr der Sänger fort, dass dies Menschen zugestoßen sei, „die gekommen sind, um Freude zu haben“. Es hätte, so Aldean, „eine Nacht mit Spaß sein sollen“.

Sind auch Deutsche unter den Opfern?

11.51 Uhr: Das Auswärtige Amt konnte noch keine Auskunft darüber geben, ob unter den Opfern des Todesschützen von Las Vegas deutsche Staatsbürger sind. „Unsere Kolleginnen und Kollegen der Botschaft Washington sind in engem Kontakt mit den US-Behörden und versuchen, Informationen zu sichern“, hieß es am Montag aus dem Auswärtigen Amt.

11.20 Uhr: Die Polizei hat weitere Details bekannt gegeben. Der Schützefeuerte demnach vom 32. Stockwerk eines Hotel auf die Besucher des Konzerts.

30.000 Besucher waren bei dem Konzert. Viele Menschen hätten blutüberströmt am Boden gelegen, sagte ein junger Mann dem Sender CNN.

10.57 Uhr:  Ein Augenzeuge sagte dem örtlichen Fernsehsender KLAS, er habe jemanden ein paar Stockwerke über dem Konzert hunderte Schüsse auf die Menge abgeben sehen. Möglicherweise schoss der Täter vom „Mandala Bay“-Hotel aus. 

Polizei sucht nach Lebensgefährtin des Täters

10.53 Uhr: Laut ntv wurde auf einer Pressekonferenz mitgeteilt, dass die Polizei nach einer Frau sucht, die den Schützen begleitet haben soll. Die Nachrichtenagentur afp berichtet, dass es sich um seine Lebensgefährtin handelt. Der mutmaßliche Attentäter selbst, ein Bewohner von Las Vegas, wurde gestellt und getötet.

10.47 Uhr: Das Country-Open-Air-Konzert „Route 91 Harvest“, auf dem hunderte Schüsse fielen, fand unmittelbar vor dem Casino und Resort „Mandala Bay“ stat, am Südenede des Las Vegas Strip, wo sich Luxushotels und Casinos aneinanderreihen. Das Mandala Bay mit seiner goldfarbenen Fassade ist eines der weltweit größten Hotels.

10.38 Uhr: Wie die Nachrichtenagentur afp meldet, ist die Zahl der Toten bei der Schießerei in Las Vegas auf mehr als 20 angestiegen. Mehr als 100 wurden verletzt.

10.05 Uhr: Country-Superstar Jason Aldean stand laut dem US-Radiosender KFDI gerade auf der Bühne, als der Schütze das Feuer mit einer Maschinenpistole eröffnete. Ein verstörendes Video auf Twitter zeigt, als plötzlich eine Batterie an Schüssen losgeht, während hunderte Menschen vor der Bühne stehen und seinem Konzert lauschen. Dann bricht die Musik ab, die Menschen realisieren langsam, was los ist und brechen in Panik aus.

9.55 Uhr: Die Polizei in der US-Stadt Las Vegas geht nicht davon aus, dass es weitere Schützen auf der Casino-Meile gibt. Das teilte sie auf Twitter mit. 

Menschen lagen blutüberströmt am Boden

9.41 Uhr: Bei dem Konzert an der berühmten Casino-Meile sind nach Augenzeugenberichten Hunderte Schüsse gefallen. Zahlreiche Menschen hätten blutüberströmt am Boden gelegen, sagte ein junger Mann dem Sender CNN. Wie es weiter hieß, schließt die Polizei nicht aus, dass es mehr als einen Schützen gab. 

9.38 Uhr: Augenzeugen der Schießerei in Las Vegas berichten über mehrere Toten berichtet. „Wir krochen über Tote“, sagte die Konzertbesucherin Cari Copeland Pearson der Nachrichtenagentur dpa. Sie habe vielfache Schüsse gehört, vermutlich aus einem automatischen Gewehr. Nachdem sie die Schüsse gehört hätten, seien sie zunächst in Deckung gegangen und dann geflüchtet.

Verdächtiger wurde niedergestreckt

9.36 Uhr: Die Polizei hat einen Verdächtigen außer Gefecht gesetzt. Ein Verdächtiger liege am Boden, sagte ein Polizeisprecher am Sonntagabend (Ortszeit), ohne nähere Angaben zu machen. 

9.25 Uhr: Bei der Schießerei in Las Vegas sollen mindestens zwei Menschen getötet worden - 24 weitere seien verletzt. Das berichtet laut ntv ein Kliniksprecher. Die Verletzten würden wegen Schussverletzungen behandelt, sagte er. 

Womöglich gibt es zwei Tatorte: Auf Twitter wurde berichtet, zwei Angreifer hätten vor dem Mandalay Bay Casino auf Sicherheitskräfte geschossen. Es heißt aber auch, dass mehrere Personen bei einem Country-Music-Konzert das Feuer eröffnet haben.

In Las Vegas hat mindestens ein unbekannter Schütze bei einem Konzert um sich geschossen und zahlreiche Menschen verletzt.

9.05 Uhr: Laut ntv eröffnete ein Schütze bei einem Musikfestival in Las Vegas das Feuer. Mindestens 20 Besucher des Festivals erlitten Schusswunden, mindestens zwei sollen tot sein. Ein Attentäter sei laut Polizei inzwischen „ausgeschaltet“. Womöglich gibt es aber weitere Täter, die noch aktiv sind.

8.45 Uhr: Laut Bild handelt es sich um das Route 91 Harvest Musikfestival, einem dreitägigen Country-Festival. Auf dem Video eines Augenzeugen lässt sich erkennen, dass Menschen vom Mandalay Bay Hotel flüchten. Teile des berühmten Las Vegas Strips, der Hauptstraße, wurden abgesperrt, die Videos zeigen teilweise chaotische Szenen.

8.35 Uhr: Die Polizei von Las Vegas rief die Menschen über Twitter am Montag dazu auf, die Gegend nahe der bekannten Casino-Meile und dem Flughafen zu meiden. Hintergründe waren zunächst nicht bekannt. Auch über mögliche Opfer gab es keine Informationen.

Schießerei in Las Vegas: Tote und Verletzte bei Festival

pak/dpa/Video: Glomex

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