Emotionaler Brief

Mutter von Maddie McCann offenbart trauriges Geheimnis zu Weihnachten

Vor fast elf Jahren verschwand Maddie Mc Cann. Jetzt wendet sich ihre Mutter Kate mit einem emotionalen Brief an die Öffentlichkeit.

London - Weihnachten ist das Fest der Liebe und Familie: Für die Mutter der verschwundenen Maddie Mc Cann ist das nur schwer zu ertragen. Bereits seit knapp elf Jahren fehlt von ihrer geliebten Tochter jede Spur. Gerade kurz vor Weihnachten denkt Kate besonders oft an ihre Tochter und veröffentlicht deshalb im britischen „Telegraph“ einen emotionalen Brief. Darin geht es darum, wie sie das Weihnachtsfest im Beisein ihrer Tochter Maddie wahrnahm - und offenbart gleichzeitig ein trauriges Geheimnis um die Weihnachtsjahre nach ihrem Verschwinden.

„Ich kann sie noch immer hören“

Die vermisste Madeleine McCann (Maddie)

Mutter Kate gibt tiefe Einblicke in ihr Seelenleben, wenn sie von ihrer Tochter erzählt: „Das letzte Weihnachtsfest mit meiner Tochter Madeleine habe ich sehr stark in Erinnerung. Sie war drei Jahre alt und liebte es „Rudolph das Renntier“ zu singen. Ich kann sie noch immer hören. In diesem Jahr haben wir ihr und ihren jüngeren Geschwistern eine Spielküche gekauft.“

„Das erste Weihnachten nach Maddies Verschwinden fühlte sich falsch an“

„Beim ersten Weihnachtsfest ohne Maddie war ich nicht im Stande etwas zu machen. Ich fühlte mich betäubt, nicht fähig Geschenke zu kaufen und sie unter den Weihnachtsbaum zu legen. Es fühlte sich alles falsch an. Doch von Jahr zu Jahr besserte sich dieser Zustand und wir tun unser Bestes. Inzwischen sind unsere zwei anderen Kinder bereits zwölf Jahre alt und verdienen ein Weihnachtsfest.“

Mutter Kate offenbart im Brief ein trauriges Geständnis

In dem emotionalen Brief schildert Madeleines Mutter auch ein trauriges Geheimnis um ihre verschwundene Tochter: Trotz dem Verschwinden ihrer Tochter kauft Kate jedes Jahr ein Weihnachtsgeschenk für Maddie - bedenkt dabei ihr Alter. Madeleine wäre inzwischen 14 Jahre - also kauft Mutter Kate etwas, was ihrem Alter angepasst wäre. „In meinem Herzen weiß ich, dass ich es ihr einfach recht machen will, wenn sie wieder nach Hause kommt. Wie viele andere Familien von vermissten Kindern lassen wir ihr Schlafzimmer wie es ist - nur dass es allmählich mit Geschenken gefüllt wird, die bereit wären ausgepackt zu werden.“

Maddies Mutter richtet sich am Schluss an andere Familien

Kate und Gerry McCann zeigen in Berlin bei einer Pressekonferenz 2007 ein Foto ihrer Tochter Madeleine.

Die damals Vierjährige verschwand 2007 aus einer portugiesischen Ferienanlage, in der sie mit ihren Eltern Urlaub gemacht hatten - seitdem fehlt jede Spur von ihr. Doch Mutter Kate gibt nicht auf: „Die polizeilichen Ermittlungen sind noch immer aktiv. Obwohl es unglaublich langsam und frustrierend sein kann, setzen wir unsere Hoffnung fort. Während sich die Familien zu Weihnachten treffen, möchte ich Sie bitten, sich an die Vermissten zu erinnern. Wir dürfen sie niemals vergessen.“

Inzwischen spricht die Polizei von einer „heißen Spur“ im Fall Maddie - eine Studentin sogar behauptete, sie sei das verschwundene Mädchen. Doch noch immer gibt es keine handfesten Beweise auf den Verbleib der kleinen Madeleine.

nm/ Vide: Glomex

Rubriklistenbild: © dpa

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