Nach böser Bemerkung

Mutiges Selfie: So etwas würden sich nur wenige Frauen trauen

Wenn das Lieblingskleid nicht mehr passt, ist bei vielen Frauen das Haareraufen vorprogrammiert. Doch mit diesem Selfie gibt eine Amerikanerin jungen Mädchen Mut.

San Francisco - Mit diesem Instagram-Selfie zeigt die junge Amerikanerin Lucy Litman viel Mut: Auf dem Schnappschuss präsentiert sich das Mädchen mit ihrem Lieblingskleid, dass ihr nach eigenen Angaben drei Jahre zuvor super gestanden hat. Mittlerweile bekommt sie aber offensichtlich den Reißverschluss nicht mehr zu. 

closet cleaning reflections: here's a picture of me in my favorite dress from 3 years ago. It's a size 2 and doesn't even come close to zipping right now. Lately, I've been thinking a lot about my body image and health, after a "friend" told me that I've let myself go and should stop eating so much bread. I don't really talk about this much (or ever publicly) but I struggled with an eating disorder all throughout high school and college and was in and out of different therapies and centers. I used to weigh myself 5 times a day and the number I saw would dictate my happiness and the activities I "allowed" myself to do. This restriction on my own happiness and life ended a lot of friendships and relationships because I'd isolate myself at home so I didn't have to be around food. A lot of my work that I share here is inspired by this experience - food wasn't always a happy thing for me, and for many friends and family food still isn't fun - so I'm hoping to show a more playful side to what we eat and get people thinking about colors, shapes and textures instead of calories or how much exercise they'll have to do to burn it off. I'm happy to say that I now have the healthiest relationship with food I've ever had, but to all of you out there who are still struggling, know that you're more than a number and that having a thigh gap is irrelevant (and physically impossible for some people's bone structure), but most importantly that you are not alone and are loved

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Anstatt zu verzagen, zeigt Lucy aber eine positive Einstellung zu ihrem Körper und will mit ihrer Geschichte eine positive Message verbreiten. Zu dem Bild schreibt sie: „In letzter Zeit habe ich viel über mein Körperbild und meine Gesundheit nachgedacht, nachdem ein ‚Freund‘ mir gesagt hat, dass ich mich habe gehen lassen und doch weniger Brot essen sollte.“ 

Die verletzende Aussage hat sie dazu gebracht ihre Geschichte mit ihren Mitmenschen zu teilen: „Ich rede darüber eigentlich nicht so viel (oder überhaupt in der Öffentlichkeit), aber ich habe die gesamte High School und Universitätszeit mit einer Essstörung gekämpft und verschiedene Therapien und Hilfszentren besucht.“ 

Früher wog sich die Amerikanerin bis zu fünf Mal am Tag und richtete ihr Leben dann nach ihrem Gewicht aus - welche Aktivitäten sie sich erlaubte und welche nicht. Das ging so weit, dass sie sich von ihren Freunden isolierte und lieber zu Hause blieb, um nicht in die Nähe von irgendwelchen unerwünschten Speisen zu kommen. 

Die Bilder, die sie nun regelmäßig über ihren Instagram-Account teilt, helfen ihr, einen spielerischen Umgang mit Essen zu bekommen. Die Leute sollen sich ihrer Meinung nach mehr mit Form und Farben von Früchten und Speisen beschäftigen, als mit Kalorien. 

All things Orange #pantoneposts

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Durch ihre „Eigen-Therapie“ fühlt sich Litman mittlerweile viel wohler in ihrer Haut. „Ich bin glücklich zu sagen, dass ich heute so eine gesunde Einstellung zu Essen habe wie nie zuvor.“ Allen anderen da draußen rät sie, sich nicht zu viele Gedanken um ihren Körper zu machen und sich daran zu erinnern, „dass ihr nicht alleine seid und geliebt werdet.“ 

fk

Rubriklistenbild: © Screenshot Instagram / lucialitman

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