Mutmaßlicher Serienmörder

Mordserie erschüttert Zypern - Mann gesteht sieben Taten

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Eine Mordserie erschüttert Zypern. Mehr als sieben Menschen soll der Täter ermordet haben

Auf Zypern soll ein Mann insgesamt sieben Menschen getötet haben. Die Ermittler gehen sogar von weiteren Taten aus. Auch ein Kind soll zu den Opfern zählen.

Athen/Nikosia - Auf der Touristeninsel Zypern soll ein Serienmörder mehrere Frauen umgebracht und sie in den Schächten einer verlassenen Erzgrube und in anderen Regionen der Touristeninsel verscharrt haben. Die Polizei hat bislang die Leichen von drei Frauen entdeckt. Der mutmaßliche Täter, ein 35-jähriger Hauptmann der Zyprischen Nationalgarde, hat jedoch laut Polizei den Mord von insgesamt fünf Frauen und zwei Kindern gestanden, berichtete der Staatsrundfunk (RIK) am Donnerstag. Auch in Ägypten hält ein Mord an einem Bischof die Bevölkerung in Atem.

Die Ermittler befürchten, dass der Mann noch mehr Frauen ermordet habe, als er bislang gestand, berichteten zyprische Medien übereinstimmend. Der Hauptmann soll die Frauen aus asiatischen Staaten sowie eine Rumänin und ihre Tochter über das Internet zu Treffen überredet haben. „Wir wissen noch nicht, welche Dimensionen dieser Fall tatsächlich hat“, erklärten Polizeivertreter im zyprischen Staatsrundfunk (RIK).

In örtlichen Medien wird der Verdächtige, ein Armee-Mitglied, als "erster Serienmörder" Zyperns bezeichnet. Da der Fall äußerst komplex ist, haben die Ermittler Hilfe aus Großbritannien angefordert, unter anderem von einem Gerichtsmediziner und einem Psychiater.

dpa

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