Millionenschwindel: Polizisten ließen Strafzettel verschwinden

New York - Sie stornierten die Strafzettel ihrer Freunde: Jetzt müssen sich 16 New Yorker Polizisten wegen Betrugs vor Gericht verantworten.

Nach einem Bericht der “New York Times“ vom Samstag brachten die Angeklagten die Stadt um Einnahmen von bis zu zwei Millionen Dollar (1,4 Millionen Euro). In die “Freundschaftsdienste“ war auch die Gewerkschaft der New Yorker Polizei (Patrolmen's Benevolent Association) verwickelt, hieß es weiter.

Einer der Ordnungshüter beließ es der Anklageschrift zufolge nicht nur bei den Strafzetteln. Er half bei einem fingierten Heroinschmuggel und wollte dafür 20 000 Dollar einstecken. Sein Pech war, dass er es nicht mit Kriminellen zu tun hatte, sondern mit getarnten Ermittlern. Nichtdestotrotz pochten er und die anderen Angeklagten, unter ihnen auch eine Polizistin, bei einer ersten Anhörung am Freitag in der Bronx auf ihre Unschuld.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare