Wagen geht in Flammen auf

Massencrash auf der A4: Schwerer Unfall fordert vier Tote

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Vier Menschen sind bei einem Unfall auf der Autobahn A4 bei Kerpen (Nordrhein-Westfalen) am Sonntagmorgen ums Leben gekommen.

Ein verheerender Unfall auf der Autobahn 4 bei Kerpen hat vier Menschen das Leben gekostet. Drei von ihnen sind im Auto verbrannt. Wegen der Aufräumarbeiten blieb eine Fahrbahn gesperrt.

Kerpen - Bei einer nächtlichen Unfallserie auf einer Autobahn in der Nähe von Köln hat es vier Tote gegeben. Drei von ihnen verbrannten im Auto. Ein 32-Jähriger war auf der A4 bei Kerpen ungebremst auf einen Sattelzug aufgefahren.

Sein Wagen geriet durch den Aufprall ins Schleudern und blieb gegen die Fahrtrichtung auf der mittleren Spur stehen. Kurze Zeit später raste ein weiteres Auto mit vier Menschen im Alter von 18 bis 21 Jahren in die Unfallstelle.

Der Crash ereignete sich gegen 4.00 Uhr am Sonntagmorgen

Der Unfallverursacher wurde laut Polizei über die Mittelleitplanke auf die Gegenfahrbahn geschleudert und starb noch am Unglücksort. Das zweite Fahrzeug geriet nach dem Aufprall in Flammen. Drei der Insassen verbrannten darin, wie ein Sprecher der Kölner Polizei am Sonntag mitteilte.

Eine 18-jährige Frau wurde aus dem Auto geschleudert. Sie überlebte den Unfall und wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Am Sonntagnachmittag war ihr gesundheitlicher Zustand laut Polizeisprecher Christoph Gilles noch unklar. Sie war aber nicht in Lebensgefahr.

Rettungskräfte beim Unfall auf der A4.

Ein Reisebus, der im Vorbeifahren durch Trümmerteile beschädigt wurde, musste seine Fahrt kurze Zeit später beenden. Die Insassen des Busses erlitten jedoch ebenso wie der Fahrer des Sattelzugs keine Verletzungen.

Wegen der aufwendigen Bergungsarbeiten dauerte die Sperrung der Autobahn in Fahrtrichtung Köln auch am Nachmittag noch an. Die Freigabe der Fahrbahn sei aber noch im Tagesverlauf zu erwarten, sagte der Polizeisprecher während der letzten Reinigungsarbeiten. Die Gegenfahrbahn war bereits am Mittag wieder freigegeben worden.

dpa

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