Ermittlungen gegen UBP-Politiker

Stadt Marl stellt Strafanzeige gegen Bürgermeisterkandidaten - Staatsanwaltschaft nun am Zug

Im Rathaus in Marl ging es im Ältestenrat ziemlich hitzig zu.
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Im Rathaus in Marl ging es im Ältestenrat ziemlich hitzig zu.

Hat UBP-Bürgermeisterkandidat Borsu Alinaghi die Fraktionsvorsitzenden von CDU und SPD im Stadtrat in Marl bedroht? Die Staatsanwaltschaft Essen befasst sich nun mit diesem schweren Vorwurf.

Marl - Hinter verschlossenen Türen, in einer nicht öffentlichen Sitzung des Ältestenrates in Marl, soll Borsu Alinaghi massive Angriffe vorgebracht haben, die von anderen Teilnehmern als persönliche Drohungen empfunden wurden. Die Stadt Marl hat daher Strafanzeige gegen den Bürgermeisterkandidaten der UBP gestellt. Der selbst bestreitet die schweren Vorwürfe im Gespräch mit 24VEST.de*: „Ich würde niemals jemanden bedrohen.“ Dennoch hat nun die Staatsanwaltschaft Essen die Ermittlungen in Marl* von der Polizei übernommen.

Hintergrund soll eine Anfrage von SPD und CDU sein. Dabei geht es darum, welche Ratsmitglieder in Marl* welcher Fraktionen in den letzten beiden Jahren am häufigsten gefehlt haben und welche Verdienstausfälle sie bekommen haben. 

Alinaghi soll nach übereinstimmenden Angaben mehrerer Sitzungsteilnehmer gesagt haben, sollte diese Anfrage nicht zurückgezogen werden, könne die UBP nicht garantieren, dass der Kommunalwahlkampf fair verlaufe. Er habe auch Wähler bei den Bandidos und sei nicht verantwortlich, wenn radikale Unterstützer mit Ausschreitungen reagieren. (HPM) *24VEST.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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