Linksautonome randalieren in Kreuzberg

Berlin - Rund 150 linksautonome Demonstranten haben am Mittwochabend in Berlin-Kreuzberg randaliert. Mit einem Großaufgebot hat die Polizei dem Treiben eine gewaltsames Ende bereitet.

Bei einem spontanen Marsch durch den Stadtteil warfen sie Steine und Flaschen auf Polizisten und zündeten bengalische Feuer und Feuerwerkskörper, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. 180 Polizisten gelang es schließlich, die Randalierer zu stoppen. 47 Menschen wurden vorläufig festgenommen. Ein Mann wurde verhaftet, weil gegen ihn bereits ein Haftbefehl wegen schweren Landfriedensbruchs vorlag.

Hintergrund der nicht angemeldeten Demonstration war wohl ein Brandanschlag auf ein Geschäft der linken Szene in Kreuzberg in der Nacht zuvor. Ermittelt wird jetzt wegen Landfriedensbruchs, Körperverletzung und Widerstands gegen die Staatsgewalt. Polizisten wurden nicht verletzt, größere Schäden seien auch nicht entstanden, hieß es.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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