News-Ticker zur Bluttat in der Schweiz

Kettensägen-Angreifer hat bei der Festnahme Armbrüste dabei

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Das Fahndungsfoto zeigt den Mann kurz vor der Tat auf der Straße. Er trägt eine grüne Jacke und eine große schwarze Tasche, in der sich die Kettensäge befunden haben dürfte.

Am Montagvormittag hat ein Obdachloser mit einer Kettensäge fünf Menschen angegriffen und verletzt. Die Innenstadt war stundenlang abgeriegelt, nun hat die Polizei den Täter festgenommen. Unser News-Ticker.

  • Der Mann, der nach einer Kettensägen-Attacke von der Schweizer Polizei gesucht wurde, ist gefasst.
  • Der Angreifer hatte mit einer Kettensäge fünf Menschen verletzt, zwei davon schwer.
  • Offenbar betrat der Täter gezielt eine Versicherung und verletzte dort Mitarbeiter.
  • Bei dem Mann handelt es sich um Franz W. (50), einen polizeibekannten Obdachlosen, der zuletzt nur noch in Wäldern lebte.
  • Einen Tag nach der Tat ist die intensive Suche nach Franz. W nun zu Ende.
  • Von der Tatwaffe fehlt jede Spur. Das Tatmotiv ist noch unklar.

+++ AKTUALISIEREN +++


12.20 Uhr: Widerstandslos habe sich W. festnehmen lassen, erklärte die Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen am Mittwoch, wie die Schweizer Nachrichtenagentur sda meldete. Der 51-Jährige sei allein und zu Fuß unterwegs gewesen. Hinweise aus der Bevölkerung hätten demnach zu Festnahme in Thalwil im Kanton Zürich geführt. Gegen W. wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Er solle von der Rechtsmedizin untersucht werden, meldete sda weiter.

Wie der Mann die rund 60 Kilometer vom Tatort bis Thalwil zurücklegte und was er dort wollte, sei noch unklar, berichtet die dpa. Auch zu den weiteren Umständen der Festnahme äußerte sich Polizeieinsatzleiter Ravi Landolt nicht.

10.34 Uhr: Der mutmaßliche Kettensägen-Angreifer von Schaffhausen Franz W. habe bei der Festnahme zwei Armbrüste mit Pfeilen und angespitzte Holzstücke bei sich gehabt, sagte der zuständige Staatsanwalt Peter Sticher am Mittwoch in Schaffhausen, berichtet die dpa. Von der Tatwaffe - der Motorsäge - fehlt bislang aber jede Spur.

Ein aktuelles Bild von Franz W.

Das waren die News vom 25. Juli 2017

21.13 Uhr: Wie Franz W. die rund 60 Kilometer vom Tatort bis nach Thalwil zurückgelegt hat, ist noch völlig offen. Die Festnahme erfolgte am linken Ufer des Zürichsee.

20.55 Uhr: Die Polizei will am Mittwoch um 10 Uhr eine Pressekonferenz zur Festnahme abhalten. Bis dahin wollen die Ermittler keine weiteren Auskünfte geben.

Polizei gibt Festnahme bekannt

20.51 Uhr: Einen Tag nach der Kettensägen-Attacke in Schaffhausen hat die Polizei den Täter gefasst. Der Mann sei in Thalwil im Kanton Zürich festgenommen worden, teilte die Polizei am Dienstagabend mit.

20.11 Uhr: Laut Polizeisprecherin Cindy Beer von der Schaffhauser Polizei ist Franz W. nach wie vor auf der Flucht, man suche weiter intensiv nach ihm und werde dabei von deutschen Kollegen unterstützt. Da 80 Prozent der Kantonsgrenze an Deutschland grenze könne man nicht ausschließen, dass sich Franz W. nach Deutschland abgesetzt hat. Das sagte die Sprecherin gegenüber „20min“.

16.45 Uhr: Wie soll man sich verhalten, wenn man dem Verdächtigen begegnet? Die Polizei Schaffhausen hat hierfür Verhaltenstipps herausgegeben. So sollen Menschen, die den Mann sichten, dem Verdächtigen ausweichen und die Sichtung sofort der Polizei melden. Auch rät die Polizei von „Aktivitäten in Wäldern“ ab, solange der tatverdächtige flüchtig ist.

15.50 Uhr: Die Versicherungsgesellschaft CSS, deren Filiale in Schaffhausen Ziel des Angriffs geworden ist, reagiert aufgrund der weiterhin unsicheren Lage. Bis auf weiteres bleiben sechs Filialen geschlossen. In Schaffhausen, Amriswil, Kloten, Bülach, Rorschach und Kreuzlingen bleiben die Türen zu. Demnach bleiben nur die Standorte St. Gallen, Winterthur und Frauenfeld von den Schließungen unberührt. Hier sollen die Mitarbeiter bis der Täter gefasst ist extra geschützt werden. „Alle Mitarbeitenden wurden erneut auf die Verhaltensweisen für Notfälle aufmerksam gemacht. Das umfasst unter anderem einen Fünf-Punkte-Plan, den die Mitarbeiter in Notfallsituationen anwenden können", so die Sprecherin der CSS, Christina Wettstein, gegenüber dem „St.Galler Tagblatt“. In den noch geöffneten Filialen müssen sich „Kunden zuerst identifizieren, bevor sie eintreten können“, so die Sprecherin weiter.

14.45 Uhr: Wie 20min.ch berichtet, läuft derzeit ein Polizeieinsatz an einem Waldstück nahe Schaffhausen. Die Beamten sollen das Gebiet abgesperrt haben. Weshalb das Areal abgeriegelt wurde und ob sich dort eventuell der Tatverdächtige Franz W. versteckt hält, ist noch nicht offiziell bestätigt. Laut dem Nachrichtenportal kreist ein Hubschrauber über dem Gebiet, es sind zehn Polizeiwagen vor Ort, die Polizisten sind in Vollmontur unterwegs. Das Gebiet liegt unweit der Grenze zu Baden-Württemberg.

13.05 Uhr: Was für eine Horror-Vorstellung: Wie der Staatsanwalt Peter Sticher zu blick.ch sagte, war die Motorsäge an, als Franz W. seine Opfer angriff. „In der Zwischenzeit wurden die beiden Mitarbeitenden der Versicherung ein erstes Mal befragt. Die Motorsäge lief während der Tat“, so Sticher. 

12.23 Uhr: Für die Kinder ist das eine bittere Nachricht, für die Eltern eine Erleichterung: Wie der Schweizer Sender Radio Top berichtet, wurden alle Waldaktivitäten des „Ferienpasses Schaffhausen“ - ein Programm für Kinder während der Sommerferien - abgesagt. Der Grund: Der flüchtige Franz W. könnte sich im Wald verstecken und damit eine große Gefahr für die Kinder sein. „Die Eltern sind erleichtert und halten es für eine gute Entscheidung“, erzählt die Hauptverantwortliche, Désirée Steffenoni. Die Kinder seien natürlich enttäuscht. Doch Sicherheit geht nun mal vor.

11 Uhr: Die Schweizer Polizei hat mittlerweile ein weiteres Fahndungsfoto veröffentlicht. Es zeigt Franz W. so, wie er aktuell aussieht. Der mutmaßliche Täter ist weiterhin auf der Flucht - höchstwahrscheinlich ist er bewaffnet.

06.59 Uhr: Der Mann, der in Schaffhausen zwei Menschen mit einer Kettensäge attackiert hat, ist weiter auf freiem Fuß. „Die Fahndung läuft“, sagte ein Sprecher der Polizei am Dienstagmorgen. Schweizer Polizisten suchten in der Umgebung der Stadt nahe der Grenze zu Baden-Württemberg mit Spürhunden nach dem 50-Jährigen. „Es gibt keine Hinweise darauf, dass er über die Grenze gekommen ist“, betonte ein Sprecher des Lagezentrums in Baden-Württemberg.

Das waren die Nachrichten zu dem Fall in Schaffhausen vom Montag

22.05 Uhr: Die Schweizer Polizei fahndet in der Umgebung der Stadt nahe der Grenze zu Baden-Württemberg teils bei strömendem Regen mit Spürhunden weiter nach dem 50-Jährigen. Nun hat sie zudem ein neues Fahndungsfoto veröffentlicht, das den Mann kurz vor der Tat auf der Straße zeigt. Darauf ist er mit grüner Jacke und einer großen schwarzen Tasche zu sehen, in der sich die Kettensäge befunden haben dürfte.

19.57 Uhr: Die Polizei hat das Auto des Tatverdächtigen inzwischen abgeschleppt.

Das Auto des mutmaßlichen Täters wurde abgeschleppt.

19.01 Uhr: Die Kantonspolizei Zürich hat mittlerweile via Twitter klargestellt, dass es sich bei den gemeldeten Geräuschen nicht um Schüsse gehandelt hat.

18.40 Uhr: Wie Blick.ch berichtet fielen im Wald von Uhwiesen zwei Schüsse. Dort hauste der flüchtige Täter kürzlich noch und dort fand die Polizei heute auch das Fluchtauto.

17.36 Uhr: Die Polizei fahndet weiter mit Hochdruck nach dem Täter. Versteckt er sich jetzt in deutschen Wäldern?

16.47 Uhr: Die zwei schwer verletzten Opfer des Kettensägen-Angreifers sind laut Polizei inzwischen außer Lebensgefahr.

16.20 Uhr: Die Polizei kann nicht ausschließen, dass Franz W. nach Deutschland geflohen ist. Die deutsche Grenze ist nur wenige Kilometer von Schaffhausen entfernt. 

16.13 Uhr: Die Spurensicherung läuft nach wie vor. Der Motorsägen-Angreifer gilt als gefährlich, aggressiv und psychisch auffällig.

16.08 Uhr: Die Tat ist laut dem Staatsanwalt gegen Mitarbeiter der Versicherung gerichtet. Das bedeute aber nicht, dass er für andere Personen nicht gefährlich sein könnte.

16.07 Uhr: Der Beschuldigte ist wegen Widerhandlung gegen das Waffengesetz vorbestraft.

16.04 Uhr: Die Polizei nennt in einer Pressekonferenz den Namen des Täters. Es handelt sich um Franz W., er ist 50 Jahre alt. Die Kettensäge hat er wohl noch bei sich. W. handelt aggressiv, wenn er sich eingeengt fühlt. Daher soll man ihm aus dem Weg gehen. Franz W. ist ohne festen Wohnsitz und befindet sich in einem verwahrlosten Zustand. Laut Polizei lebte er vor allem in Wäldern.

15.50 Uhr: Die Schaffhausener Innenstadt ist laut Blick.ch wieder freigegeben. Das berichten Augenzeugen. Nach dem Täter wird immer noch mit Hochdruck gefahndet. Auch das Grenzwachtkorps - das größte zivile Sicherheitsorgan der Schweiz - ist an der Fahndung mit Hubschraubern beteiligt.

15.26 Uhr: Blick.ch berichtet, dass es sich bei zwei der fünf Verletzten um Mitarbeiter der Versicherung handelt, in die der Täter am Vormittag eingedrungen ist. Sie werden demnach derzeit operiert.

15.24 Uhr: Die Polizei hat, wie auf Fotos zu erkennen ist, einen Sichtschutz entlang der Altstadt installiert. Sie geht laut Blick.ch davon aus, dass sich der Täter noch in der Altstadt aufhält.

15.22 Uhr: Nun hat die Schaffhausener Polizei offiziell Fahndungsfotos von dem flüchtigen Täter herausgegeben - mit dem Hinweis, dass der Mann inzwischen eine Glatze hat.

15 Uhr: Wie Blick.ch berichtet, kreisen über der Altstadt von Schaffhausen nach wie vor Hubschrauber. Der Täter halte sich wohl in der Stadt oder in der Näheren Umgebung auf. In der Altstadt dürfen Bewohner und Berufstätige die Häuser noch nicht verlassen.

14.51 Uhr: Das Fluchtauto des Kettensägen-Angreifers wurde gefunden. Von dem Täter selbst fehlt jedoch jede Spur. Wo der VW aufgetaucht ist, hat die Polizei nicht mitgeteilt.

Mann verletzt fünf Menschen mit Kettensäge - Fotos

14.27 Uhr: Die Schaffhauser Polizei warnt eindringlich vor dem flüchtigen Täter. Er sei gefährlich.

13.55 Uhr: Bei dem Angriff in der Schaffhausener Innenstadt handelt es sich um keinen Terrorakt. Das betont die Polizei nachdrücklich.

13.51 Uhr: Der Täter ist laut dpa identifiziert. Er soll mit einem weißen VW mit Bündner Nummernschild (GR) geflohen sein. Die Polizei fahndet nach ihm. Er ist ca. 190 cm groß und hat eine Glatze. Seine Erscheinung sei ungepflegt.

13.48 Uhr: Von den fünf Verletzten sind laut Polizeiangaben zwei Personen schwer verletzt worden. Sie wurden ins Krankenhaus gebracht. 

13.40 Uhr: Das Portal 20min.ch zitiert eine Mitteilung der Polizei, in der es heißt: „Am Montagmorgen ist ein mit einer Motorsäge bewaffneter Mann in die Liegenschaft Vorstadt 18 gelangt und hat dort mehrere Personen verletzt. Die Altstadt Schaffhausen ist grossräumig abgesperrt, die Fahndung nach dem mittlerweile identifizierten Tatverdächtigen ist auf Hochtouren am Laufen. Es handelt sich beim Fall nicht um einen Terrorakt.“

13.27 Uhr: Wie blick.ch soeben berichtet, hat die Polizei eine Motorsäge als Tatwaffe bestätigt. Demnach sei der mutmaßliche Angreifer mit der Motorsäge in ein Bürogebäude eingedrungen. 

13.25 Uhr: Laut dem Schweizer Nachrichtenportal blick.ch warnt die Polizei davor, sich in die Nähe des Einsatzortes zu begeben.  

In der Altstadt von Schaffhausen ist ein Absperrband zu sehen. 

13.18 Uhr: Wie die dpa berichtet, sind bei dem Angriff insgesamt fünf Menschen verletzt worden. Laut dem Nachrichtendienst hat die Polizei das bestätigt.

13.03 Uhr: Laut dpa soll der Mann mehrere Menschen verletzt haben. Die Polizei spricht von einem Großeinsatz. Zwei Menschen seien schwer verletzt. Der Täter ist flüchtig, nach ihm wird mit Hochdruck gefahndet. „Es ist noch nicht klar, was genau passiert ist“, sagte eine Polizeisprecherin. Die Alarmierung ging um 10.39 Uhr ein.

sta/dpa/afp

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