Brutaler Hunde-Angriff

Polizei veröffentlicht Bulldoggen-Bild - davor geschah vor Kaufland etwas Schreckliches

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Die Polizei hatte nach der Attacke dieses Bild des „Täters“ hochgeladen.

In Bergkamen verbreitet eine Bulldogge vor einem Supermarkt Angst und Schrecken. Passanten fliehen, es gibt Verletzte - und dennoch erlaubt sich die Polizei einen Scherz.

Bergkamen - Ein wild gewordener Hund hat in Bergkamen drei Menschen verletzt. Für die Social-Media-Abteilung der Polizei ist das offenbar ein gefundenes Fressen. Die Polizei veröffentlichte ein Foto des Hundes, die Augen des Vierbeiners wurden dabei verpixelt. Ein Scherz mit zumindest fadem Beigeschmack - doch wie konnte es überhaupt zu der Attacke kommen?

Hunde-Attacke vor Kaufland: Zeugen haben zwei Versionen

Dazu gibt es zwei widersprüchliche Aussagen. Auf der einen Seite steht die Beschreibung des Hundebesitzers. Der 20-Jährige gibt an, dass er zunächst von seiner „Olde English Bulldogge“ grundlos ins Bein gebissen wurde, weshalb er in Panik geraten sei. Daraufhin habe er sich aus der Umklammerung lösen wollen, wobei ihn das Tier in den Arm gebissen und sich von der Leine gerissen habe. Anschließend soll der Hund zwei weitere Menschen angegriffen haben. So lautet zumindest die Version des Besitzers, mehrere Zeugen malen jedoch ein ganz anderes Bild der Tat. 

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Zunächst soll der Mann seinen Hund bewusst heiß gemacht haben, indem er das Tier immer wieder in Richtung anderer Vierbeiner gezogen habe. Infolgedessen sei die Bulldogge auf einen Hund losgegangen und habe zwei Passanten in den Fuß gebissen. Der Besitzer soll seinen Hund danach mit den einfachen Befehlen „Sitz“ und „Platz“ problemlos beruhigt haben.

In Bergkamen soll ein Mann seine Ehefrau und dann sich selbst getötet haben, wie ruhr24.de* berichtet.

Nach Hunde-Attacke vor Kaufland: Bulldogge kommt ins Tierheim 

Sowohl die Gebissenen als auch der Besitzer wurden mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Der Hund landete im Tierheim Unna.

Für die Polizei steht der Übeltäter offenbar schon fest. „Der Fehler lag wohl nicht bei dem Hund sondern am anderen Ende der Leine“, sagte eine Polizei-Sprecherin. Ein Strafverfahren gegen den Besitzer wurde bereits eingeleitet.

Die komplette Meldung der Polizei lesen Siehier. 

*ruhr24.de ist Teil des bbundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

  

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