Gewalttaten

Tote und Verletzte bei zwei Messerattacken in Wuppertal

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Polizisten stehen in einem mit Absperrband abgegrenzten Bereich vor einem Bistro in Wuppertal. Dort soll ein 42-Jähriger nach einem Streit mehrmals auf einen 53-Jährigen eingestochen und ihn lebensgefährlich verletzt haben.

Am Freitag stirbt in Wuppertal ein Mann bei einem Messerangriff, ein weiterer wird lebensgefährlich verletzt. Auch am Samstagabend kommt es in der Stadt zu einem schweren Angriff.

Wuppertal - Zwei Messerattacken mit einem Toten und zwei lebensgefährlich Verletzten haben die Polizei in Wuppertal am Wochenende in Atem gehalten. Beide Verbrechen haben demnach aber nichts miteinander zu tun.

Nach dem ersten Angriff, bei dem am Freitag ein Mensch starb und einer nur knapp überlebte, nahm die Polizei zwei Jugendliche fest. Gegen die 14 und 16 Jahre alten Tatverdächtigen wurde Haftbefehl erlassen, wie die Polizei mitteilte. Die Ermittler gehen nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass Streitigkeiten unter Geschäftsleuten bei der Tat eine Rolle gespielt hatten.

Unabhängig davon gab es am Samstagabend in Wuppertal eine weitere folgenschwere Messerattacke vor einem Bistro. Dabei wurde ein 53-Jähriger lebensgefährlich verletzt. Er und der Angreifer sollen vorher gestritten haben. Passanten hielten den 42 Jahre alten Tatverdächtigen fest, bis die Polizei kam. Eine Mordkommission ermittelt wegen des Verdacht der versuchten Tötung. "Die Hintergründe für die Tat sind wohl im familiären Bereich zu suchen", sagte ein Sprecher der Polizei.

Die Polizei sucht im Zusammenhang mit dem ersten Angriff vom Freitagabend nach zwei weitereren 23 und 29 Jahre alten Männern. Außerdem bittet sie Zeugen, mögliche Videoaufnahmen zur Verfügung zu stellen. Der Tatort liege mitten in der Stadt an einer großen Straße mit einem Einkaufszentrum in der Nähe. "Da war eine Vielzahl Menschen unterwegs und es kann gut sein, dass da Schaulustige unterwegs waren, die da Aufnahmen gemacht haben", sagte der Polizeisprecher.

Bei der Tat war ein 31-Jähriger getötet und sein 25 Jahre alter Bruder verletzt worden. Der 25-Jährige ist den Angaben nach mittlerweile außer Lebensgefahr. Die beiden Opfer stammen nach Polizeiangaben aus dem Irak. Die beiden mutmaßlichen Täter sind den Angaben nach syrischer Herkunft, kamen vor einem Jahr nach Deutschland und sind polizeibekannt.

dpa

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