Das hatte sie nicht kommen sehen

Mädchen verliebt sich in Animateur - kurze Zeit später erfährt sie seine wahren Absichten

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Der Animateur, der junge Mädels aufreist, ist ein beliebtes Klischee, das sich hartnäckig hält (Symbolbild).

Eine 17-Jährige verliebt sich im Urlaub mit ihrer Mutter in einen Animateur. Der zeigt Interesse - jedoch nicht an ihr, sondern an etwas ganz anderem.

Berlin - Auf Jodel teilen viele junge Menschen täglich anonym skurrile Geschichten aus ihrem Alltag. Oft geht es um Peinlichkeiten, die sie sonst niemandem anvertrauen würden. 

So packte auch eine 21-Jährige aus und erzählte umfangreich von ihrer Jugendsünde vor vier Jahren im Tunesienurlaub mit ihrer Mutter. Laut watson.de veröffentlichte die junge Frau „das längste Jodel-Drama ever“.

„Kleine Nebeninfo: Ich war Jungfrau“

Sich selbst bezeichnet sie als „dumme 17“, als sie sich im Hotel in Tunesien in einen 26-jährigen Animateur „verguckt“ hatte: „nie vorher ein Wort gewechsel - wtf“, fügt sie ungläubig über ihre damaligen Emotionen hinzu. 

Die erste Woche ihres Urlaubs habe sie den Mann „quasi nur heimlich angeschmachtet“, bis der Angebetete das wohl bemerkte - und das Mädchen aus der Disko in die Besenkammer zog, um sie zu küssen. Tags darauf, am vorletzen Abend ihrer Reise hatte der Animateur die 17-Jährige, laut ihren Jodel-Bekenntnissen, zunächst nicht beachtet, bis sie sich „komplett die Kante gegeben hat und vor ihm tanzte wie eine Nutte vor ihrem Freier“. Daraufhin verabredete er sich mit ihr um elf Uhr nachts am Pool. „Kleine Nebeninfo: Ich war zu dem Zeitpunkt noch Jungfrau“, schreibt die anonyme Verfasserin. 

Die Geschichte nimmt ihren Lauf

Betrunken im Dunkeln stürzte sie vor „dem Animateur auf die Schnauze“. Dieser gab sich hilfsbereit: Er desinfizierte ihr blutendes Knie mit Wodka und forderte das Mädchen auf, den Rest auszutrinken. Damit sie beide Hände frei hätte, nahm er ihr ihren iPod ab und steckte ihn in seine Hosentasche. Schließlich begaben sich die beiden zum Strand, wo sie begannen rumzuschmusen. Nachdem der Animateur das Mädchen gebeten hatte „abzutauchen“, ließ er schließlich einen „markerschütternden Schrei los“ und brüllte: „no teeth“. Doch die Geschichte geht noch weiter. Als der Animateur das Mädchen schließlich bat, mit ihm zu schlafen, hörte sie, wie ihre Mutter ihren Namen rief. Der 26-Jährige suchte das Weite und die Mutter nahm ihrer Tochter die Geschichte „Ich wollte das Meer rauschen hören und die Sterne sehen“ nicht ab. 

Als Teenie denkt man halt anders

„Und ja die Geschichte geht immer noch weiter“, fährt die Urlauberin fort. Sie bereitete sich nämlich auf „DIE Nacht“ vor, in der sie endlich ihre „Jungfräulichkeit mit dem absoluten Traumkerl“ verlieren würde. 

Der vermeintliche Traumkerl beachtete sie jedoch am nächsten Tag nicht mehr und drehte sich sogar noch vor ihrem Kuss weg. „Er gibt mir meinen iPod, wo der Akku leer ist, und fragt mich halt ernsthaft, ob ich das Kennwort rausnehmen und es ihm dann schenken möchte“, fährt sie mit ihrer Erzählung auf Jodel fort. 

In ihrem „dummen Teenie-Hirn“ sei sie nachts um eins mitsamt extra Ladekabel und iPod erneut zum Pool geschlichen, wo sie vergeblich auf den Animateur wartete. Schließlich kam einer seiner Kollegen vorbei und teilte ihr mit, dass dieser auch nicht mehr auftauchen würde. Sie solle den iPod und das Ladekabel stattdessen ihm geben, der Animateur richte ihr schöne Grüße und wünsche eine tolle Heimreise. 

Ihre Träume zerplatzten wie Seifenblasen

Daraufhin zerplatzten die Träume der 17-Jährigen. Sie rückte den iPod glücklicherweise nicht raus und fuhr am nächsten Tag heulend die zwei Stunden zum Flughafen, da sie ernsthaft glaubte, ihre „große Liebe verloren zu haben“. 

Dort traf sie wider Erwarten plötzlich auf den Animateur, der sich kurz bei ihrer Mutter vorstellte und sie dann beiseite nahm. 

Die 17-Jährige schwebte im siebten Himmel „Ich dachte mir, krass, der ist extra wegen mir zwei Stunden gefahren. Ich bedeute ihm doch etwas etc. Ich fuhr mir also nen richtigen Film“. Bis sich der Traumkerl schließlich räusperte und fragte: „Du, wo ist jetzt eigentlich dein iPod? Wolltest du mir doch schenken.“ Da dämmerte es dem Teenie endgültig und sie gab ihm statt dem iPod den Laufpass. 

„Jap, das war die Story. Ziemlich bescheuert!“

Zwei Wochen später laß sie auf der Website des Hotels, dass besagter Animateur gekündigt wurde, weil er einem anderen Mädchen das Handy stehlen wollte. Die mittlerweile 21-Jährige schließt ihr Endlos-Jodel-Bekenntnis mit den Worten: „Jap, das war die Story. Ziemlich bescheuert und ich hab sie nie jemandem erzählt, weil ich mich so geschämt habe.“ Jodel sei Dank, erfuhren jetzt tausende Menschen davon.

Auch ein Münchner erlebte einen Albtraum: Erst konnte er sein Glück kaum fassen, dann verlor er komplett die Beherrschung. Ein Ausflug ins Nachtleben endete für ihn äußerst schmerzhaft, wie er bei Jodel berichtet.

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Oder eine andere kuriose Jodel-Story: Frau blickt in Bus auf Handy von Fahrgast - was sie darauf sieht, bringt sie auf verrückte Idee.

rm

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