Ehepaar verärgert

Strikte Regel bei Ikea: Mundschutz ist Pflicht - keine Ausnahme für Krebspatientin mit Attest

Eine Frau aus Unna bei Dortmund ist bei Ikea in Kamen (NRW) abgewiesen worden, weil sie keinen Mundschutz trug. Obwohl sie ein ärztliches Attest vorlegte, wurde ihr der Zutritt in Zeiten des Coronavirus verwehrt.
+
Eine Frau aus Unna bei Dortmund ist bei Ikea in Kamen (NRW) abgewiesen worden, weil sie keinen Mundschutz trug. Obwohl sie ein ärztliches Attest vorlegte, wurde ihr der Zutritt in Zeiten des Coronavirus verwehrt.

Ikea hat wegen des Coronavirus beschlossen, dass fast keiner mehr ohne Mundschutz eine Filiale betreten darf - auch ein Attest hilft nicht. Das sorgt für Ärger.

Kamen – Die einen wollen trotz Coronavirus keinen Mundschutz tragen, die anderen dürfen nicht. Weil das in Geschäften nur schwer zu kontrollieren ist, hat Ikea jetzt deutschlandweit die Regelung getroffen, dass mit Ausnahme von kleinen Kindern niemand mehr ohne Mund- und Nasenmaske die Läden betreten darf. Auch dann nicht, wenn er aus medizinischen Gründen ein Attest besitzt.

Ein Mann aus Unna (NRW) und seine an Lungenkrebs erkrankte Frau sind bei Ikea in der NRW-Stadt Kamen bei Dortmund vom Sicherheitspersonal nicht eingelassen worden - und empfinden das als „diskriminierend“, wie wa.de* berichtet. 

Es folgte ein Hin und Her - erst eine Entschuldigung und der Hinweis, dass die von der NRW-Landesregierung vorgesehene Ausnahme via Attest auch in den Ikea-Märkten gelte. Dann folgte die strikte Regelung in Zeiten des Coronavirus.

Für die Entscheidung hat das Unternehmen eine ausführliche Begründung, die eine Sprecherin im Gespräch mit wa.de* erläuterte.

*wa.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare