Fragwürdige Aussage

„Ich bin nicht stolz auf sie“: So redet Trump über eine seiner Töchter

Mit seiner Tochter Ivanka ist US-Präsident Trump häufig zu sehen. Doch von der jüngeren Tochter Tiffany hört man kaum etwas. Jetzt wird klar, warum der Präsident sich nie mit ihr zeigt.

Washington D.C. - Am Abend seiner Wahl zum Präsidenten der Vereinigten Nationen von Amerika stand sie im Hintergrund bei ihrem Vater. Doch seitdem ist die jüngere Tochter von US-Präsident Trump Tiffany nur selten zu sehen. Anders als bei der älteren Tochter Ivanka, die ihren Vater zu vielen Reisen und Veranstaltungen begleitet.

Wie Huffingtonpost.de berichtet, wird Tiffany Trump in den US-Medien - wenn überhaupt über sie berichtet wird - deswegen „die vergessene Tochter“, „die geheimnisvolle Tochter“ oder „das schwarze Schaf“ genannt. 

Tiffany Trump ist das einzige Kind des Präsidenten aus der zweiten Ehe mit dem ehemaligen Model Marla Maples. Die versucht derzeit in den USA wieder etwas bekannter zu werden: Derzeit nimmt sie an dem amerikanischen Pendant zu „Let‘s Dance“, dem Format „Dancing with the Stars“, teil.

Nachdem Trump seine erste Ehefrau mit Maples betrogen hatte, heirateten die beiden wenig später. Doch auch diese Ehe hielt nicht lange. Als Tiffany fünf Jahre alt war, ließ sich das Paar scheiden. Trump heiratete daraufhin seine jetzige Ehefrau Melania. Tiffany blieb bei ihrer Mutter.

Eine enge Beziehung haben Tochter und Vater nicht

In der „Oprah Winfrey Show“ packte Tiffany über ihre Kindheit aus: „Meine Mutter hat mich wie eine Alleinerziehende großgezogen“. Deswegen hat die 23-jährige offenbar auch keine enge Beziehung zu ihrem Vater. Gegenüber dem „Dujour-Magazin“ sagte sie: „Ich weiß gar nicht, wie es ist, eine richtige Vater-Figur zu haben. Er ist nicht der Typ Vater, der mit dir an den Strand oder schwimmen geht“. 

Happy Father's Day @realdonaldtrump!

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Dass die beiden kein enges Verhältnis haben, könnte aber auch noch an etwas anderem liegen: Tiffanys aktueller Freund Ross Mecanich teilt die politischen Ansichten ihres Vater nicht und gibt das auch öffentlich zu: Bei der Wahl zum US-Präsidenten hatte er Hillary Clinton gewählt. 

Der wichtigste Grund könnte aber eine Aussage von Trump persönlich sein, die er gegenüber dem Sender „Fox News“ äußerte: Auf Tiffany bin ich in geringerem Maße stolz als auf meine anderen Kinder, sie ist ja gerade erst aus dem College gekommen“.

Tiffany hatte sich dazu öffentlich nicht geäußert. Dass man als Kind so etwas nicht hören will, liegt aber wohl auf der Hand. 

Rubriklistenbild: © picture alliance / Peter Foley/EPA/dpa

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