Prozessauftakt in Münster

Mutter soll Baby zu Tode geschüttelt haben - jetzt kommt weiteres verstörendes Detail ans Licht

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Das Kind der Angeklagten wurde nur drei Monate alt. Im April 2015 soll die 28-Jährige den Säugling geschüttelt und dadurch getötet haben.

Das Baby wurde nur drei Monate alt: Eine Frau steht seit Montag vor Gericht. Sie soll 2015 ihr eigenes Kind so heftig geschüttelt haben, dass es starb. Zum Prozessauftakt kam ein verstörendes Detail ans Licht.

Ibbenbüren/Münster – Es war ein grausamer Tod des drei Monate alten Kindes. Eine 28-Jährige aus dem westfälischen Ibbenbüren soll sich im April 2015 so sehr über das Schreien ihres Babys geärgert haben, dass es das Kind heftig geschüttelt hat. Wenig später verstarb der Säugling, wie msl24.de* berichtet.

Säugling stirbt nach drei Monaten – Frau aus Ibbenbüren vor Gericht

Im Januar 2015 war der kleine Junge gemeinsam mit seiner Zwillingsschwester auf die Welt gekommen. Laut Staatsanwaltschaft soll die Mutter am besagten Tag das Baby an beiden Armen gepackt und heftig geschüttelt haben. Die 28-Jährige hatte danach von sich aus die Rettungskräfte alarmiert. Am ersten Prozesstag am Landgericht Münster schwieg die Angeklagte zu den Vorwürfen. 

Angeklagte aus Ibbenbüren wurde nach dem Tod des Kindes erneut schwanger

Dafür wurden einige Details aus ihren Lebensverhältnissen bekannt. Die Fleischereifachverkäuferin hat vier Kinder von drei verschiedenen Männern auf die Welt gebracht. Nach dem Tod ihres kleinen Säuglings hat sie im vergangenen Jahr erneut ein Kind auf die Welt gebracht. Alle ihre Kinder befinden sich in Pflegeheimen. 

Die 28-jährige aus Ibbenbüren ist wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen mit Todesfolge angeklagt. Bei einer Verurteilung droht ihr eine Haftstrafe von mindestens drei Jahren. 

Eine Reporterin war eine Woche lang undercover ein einer DRK-Kita in Ibbenbüren unterwegs, wie msl24.de* berichtet. Dabei filmte sie alles. Die Videoaufnahmen zeigen Erschreckendes.

In Ibbenbüren wurden jüngst zwei Autofahrer angehalten. Sie hatten knapp drei Tonnen gestohlene Ware mit sich dabei und versuchten sich mit einer Lüge herauszureden.

*msl24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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