Tierquälerei in Schwaben

Besitzer ging baden: Hundewelpe leidet Hitzequalen in Auto

Seelenruhig ging ein Mann im schwäbischem Obersulm zum Baden, während in seinem Auto ein Hundewelpe bei 32,5 Grad Hitzqualen litt.

Obersulm - Im schwäbischen Obersulm hat die Polizei einen kleinen Hund vor dem Hitzekollaps in einem Auto gerettet. Der Besitzer hatte den neun Monate alten Jack-Russel-Welpen nach Polizeiangaben aus Heilbronn vom Freitag am Vortag bei 32,5 Grad Außentemperatur in der prallen Sonne in seinem Wagen eingesperrt. Die Beamten brachen deshalb eine Autotür mit Gewalt auf. 

Der Autobesitzer wurde wegen Tierquälerei angezeigt. Die Polizei gab auch Tipps, was zu tun ist, wenn ein stark überhitzter Hund aus einem Auto gerettet wird. Demnach sollte das Tier sofort in den Schatten gelegt, aber nicht mit Wasser abgespritzt werden. Besser sei es, den Hund mit nassen Tüchern von unten nach oben abzukühlen. Überdies sollte er nur kleine Mengen Wasser zu trinken bekommen und baldmöglichst zu einem Tierarzt gebracht werden.

afp

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare