Jobcenter fordert mehr als 170.000 Euro

Ehepaar besitzt Bargeld, Gold und Schmuck - und lebt von Hartz IV

Ein Hammer Ehepaar hat bei seiner Hochzeit zahlreiche Goldgeschenke bekommen.
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Grundstock für ein gutes Leben? Ein Hammer Ehepaar hat bei seiner Hochzeit zahlreiche Goldgeschenke bekommen. Gelebt hat es aber wohl nicht von seinem Vermögen, sondern von Leistungen der öffentlichen Hand.

Viele Jahre lang bezieht ein Ehepaar Hartz-IV-Leistungen. Dann fällt bei der Bank auf, dass die Eheleute verdächtig oft an ihr Schließfach müssen. Die Banker vermuten Geldwäsche. Doch die Geschichte geht anders aus.

Hamm - Mehr als 170.000 Euro hat ein Ehepaar aus Hamm (NRW) über 14 Jahre vom Kommunalen Jobcenter bezogen. Jetzt kommt heraus: In einem Schließfach bunkerten die Eheleute 94.000 Euro in bar, außerdem Goldbarren, -Münzen und Schmuck* im Wert von 100.000 Euro.

Geld und Geschmeide waren vor allem Geschenke zur Vermählung der beiden im Jahr 1999, berichtet wa.de* - ungewöhnlich sind solch hohe Beträge bei türkischen Hochzeiten nicht. Auch ein Ferienhaus in der Türkei soll das Paar besitzen. Der Zoll kam der Familie auf die Spur - weil die Bank Geldwäsche vermutete. *wa.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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