Gruselfund auf Ostseeinsel

Spaziergängerin entdeckt Skelett - war es ein Verbrechen? 

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Kriminaltechniker untersuchen die Fundstelle auf der Insel Peol.

Gruselfund auf Ostseeinsel: Während eines Strandspaziergangs hat eine Frau Teile eines menschlichen Skeletts entdeckt. Die Polizei steht vor einem Rätsel

Wismar - Die Spaziergängerin hat an einer Steilküste Brandenhusen auf der Ostseeinsel Poel (Mecklenburg-Vorpommern) Überreste eines menschlichen Skeletts entdeckte. Die Frau erkannte einen Kiefer und vermutete, dass es sich um menschliche Knochen handeln muss, berichtet die Polizei Wismar.

Die Knochen waren derart stark verwittert, dass sie wahrscheinlich mehrere Jahrzehnte an dem schwer zugänglichen, steilen Küstenabschnitt lagen, wie die Polizei in Wismar am Freitag mitteilte. Kriminalisten brauchten demnach mehrere Stunden, um sie aus dem aufgeweichten Untergrund zu bergen und die Umgebung nach weiteren Spuren abzusuchen.

War es ein Verbrechen?

Rechtsmediziner sollen nun untersuchen, wie alt die Knochen sind, wie lange sie an der Küste Poels lagen und ob sich Hinweise ergeben, dass der Tod durch eine Straftat verursacht wurde. Die Ermittler werden zudem die Identität der oder des Toten zu klären versuchen.

Im Herbst haben Wanderer in Bayern durch Zufall eine verwitterte Leiche entdeckt, wie Merkur.de* berichtet.

AfP/ml


*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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