Gruppenvergewaltigung in Indien

Vergewaltigungs-Prozess: Journalisten zugelassen

+
Polizisten haben sich vor dem Gerichtskomplex in Neu Delhi versammelt.

Neu Delhi - Im Prozess um die Gruppenvergewaltigung einer Studentin hat das Gericht nun doch Journalisten zugelassen. Somit sind die Verteidiger nicht mehr die einzigen Stimmen aus dem Gerichtssaal.

Ein höheres Gericht habe am Freitag in Neu Delhi angeordnet, dass das Schnellgericht Medienvertreter im Gerichtssaal zulassen müsse, berichtete die Nachrichtenagentur IANS.

Bislang waren Journalisten auf die Aussagen der Verteidiger angewiesen. Die Anordnung besagt demnach, dass jeweils ein Reporter der nationalen Medienhäuser zugelassen wird.

Die Gruppenvergewaltigung einer Studentin am 16. Dezember hatte in Indien eine Welle der Entrüstung ausgelöst und auch international für Aufsehen gesorgt.

dpa

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion