Schreckliches Verbrechen in Gießen

Horror: Paar von Einbrechern vier Stunden lang gequält - ein Toter

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Die Polizei fahndet nach sechs Verdächtigen, die im mittelhessischen Gonterskirchen einen Mann getötet haben sollen.

Im Keller eines ausgebrannten Hauses findet die Feuerwehr eine Leiche. Schnell wird klar: Der Mann wurde wohl Opfer eines Gewaltverbrechens. Sechs Männer sollen ihn überfallen haben.

Gießen - Die Polizei fahndet nach sechs Verdächtigen, die im mittelhessischen Gonterskirchen einen Mann getötet haben sollen. Das Opfer war am frühen Mittwochmorgen im Keller seines ausgebrannten Hauses im Kreis Gießen gefunden worden, wie die Polizei mitteilte.

Sechs Männer hätten den Mann und seine Lebensgefährtin zufolge am Dienstagabend gegen 21.30 Uhr vor ihrem Wohnhaus überwältigt und Wertsachen sowie Bargeld gefordert. Polizeisprecher Jürgen Reinemer: „Die Frau wurde zusammengeschlagen. Die Männer forderten Geld und Wertgegenstände. Erst gegen 1.20 Uhr verschwanden sie, nachdem sie Feuer gelegt hatten.“ Vor ihrer Flucht legten die Täter den Angaben zufolge wohl Feuer im Haus.

Eine 57 Jahre alte verletzte Frau wurde aus dem brennenden Haus gerettet. Bei dem Todesopfer handelt es sich laut Polizei vermutlich um ihren 59 Jahre alten Lebensgefährten. Klarheit gebe es aber erst nach einer Obduktion. Wie der Mann ums Leben kam, war am Mittwochmorgen noch unklar. Auch Hintergründe der Tat sowie die Beziehung von Tätern und Opfer waren noch nicht bekannt.

In der Nähe des Tatorts fand die Polizei ein Auto mit Hamburger Kennzeichen, mit dem die Täter wohl zum Haus des Opfers gekommen waren. Es handele sich wahrscheinlich um einen Mietwagen, teilte die Polizei mit. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Männer das Auto ihres Opfers stahlen und damit flüchteten.

dpa

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