„Nicht-gebärendes Elternteil“ statt „Vater“

Gender-Debatte in Australien: Mütter sollen „austragendes Elternteil“ heißen

Teilnehmer am Christopher Street Day unter dem Motto 50 Years of Pride auf der Deutzer Brücke Köln, Regenbogenflaggen wedelnd
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Eine australische Universität hat einen interessanten Vorschlag zur Gender-Sprache gemacht.

Eine australische Uni schlägt vor, die Begriffe „Mutter“ und „Vater“ gegen „austragendes Elternteil“ und „nicht-gebärendes Elternteil“ auszutauschen.

Die Gender-Debatte ist weltweit in aller Munde. Egal ob Experten, Politiker, Wissenschaftler oder all jene, die einfach nur ihren Senf dazugeben wolle: Sie alle diskutieren über Begriffe, Förmlichkeiten und Ansprachen, die keine Personengruppen ausschließen oder gar diskriminieren.

Auch die Australian National University macht nun einen Vorschlag zur gendergerechten Sprache, der sich gewaschen statt. Statt von „Mutter“ oder „Vater“ zu reden, soll fortan „austragendes Elterntein“ und „nicht-gebärendes Elternteil“ genutzt werden. Der Grund: Das Gender Instutite in der australischen Hauptstadt Canberra wolle so verhindern, dass Eltern aus Partnerschaften, in denen ein Teil eine Transgender-Person ist, deren Geschlechtsidentität sich nicht genau festlegen lässt oder auch gleichgeschlechtige Eltern sich nicht länger diskriminiert fühlen. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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