Nanu!

"Fridays for Future": Schülerin schockt mit FSK18-Spruch im ZDF Heute Journal 

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Ein "Fridays for Future"-Aktivist spricht im Fernsehen. Doch viele Zuschauer schmunzelten über das Plakat im Hintergrund.

Unzählige Jugendliche gehen zum Wohl des Planeten auf die Straße. Diese junge Frau mit einer besonders kessen Botschaft.

München - Sie sind viele, sie sind laut und sie haben die Schnauze gestrichen voll: Die abertausenden Jugendlichen, die weltweit auf die Straße gehen, um den Planeten zu schützen. Dass es beim Umweltschutz unter dem Motto "Fridays for Future" auch augenzwinkernd zugehen kann, zeigt eine junge Dame mit einem mega-frechen Plakat. Extratipp.com* berichtet. 

67 Prozent der Deutschen sind für "Fridays for Future"

Ob in Südafrika oder vor dem Bundeskanzleramt in Berlin: Die Bewegung "Fridays for Future" ist mittlerweile ein globales Phänomen. Freitags bleiben viele Schüler der Schule fern, gehen stattdessen auf die Straße und machen ihrem Unmut über das Versagen der Politiker Luft. Das ZDF-Politbarometer hat in Deutschland nachgefragt. 67 Prozent der Befragten sagten, dass sie es gut finden, dass Schüler freitags den Unterricht ausfallen lassen und stattdessen demonstrieren gehen. 

"Fridays for Future": Ins Leben gerufen von Greta Thunberg

Ins Leben gerufen hat die "Fridays for Future"-Bewegung Greta Thunberg, die für den Friedensnobelpreis nominiert worden ist. Die erst 16 Jahre alte Schwedin ist bereits ein weltweit bekanntes Gesicht. Ihr Ziel: Dass das Klimaschutz-Übereinkommen von Paris eingehalten wird, welches im Dezember 2015 von insgesamt 196 Staaten unterschrieben worden ist.

ZDF-Sendung lässt "Fridays for Future"-Aktivisten zu Wort kommen

Das "heute-journal", das bereits seit mehr als 40 Jahren im ZDF läuft, hat das Thema "Fridays for Future" kürzlich aufgegriffen. Unter dem Titel "Protest weltweit - Schüler streiken für das Klima" haben die Journalisten mehrere der jungen Aktivisten zu Wort kommen lassen. 

Darunter auch einen jungen Mann, der folgendes sagte: "Was wir mit unserem Konsum alles anstellen auf der Welt, jetzt nicht nur in Bezug auf Klimawandel, sondern auch in Bezug auf Plastik in den Meeren, und dementsprechend finde ich, dass wir  da einfach was unternehmen müssen und nicht so lang zögern sollten." 

"Fridays for Future": Das steht auf dem frechen Plakat

Vielen Zuschauern dürfte dabei das freche Plakat einer jungen Dame aufgefallen sein, die sich im Hintergrund positioniert hat. Auf der Papptafel ist folgender Spruch zu lesen: "Let's f*ck each other instead of our planet". Auf Deutsch: "Lasst uns lieber miteinander f*cken als unseren Planeten." Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte die "Fridays for Future"-Schülerdemos gelobt. Den Bericht mit dem FSK-Spruch auf dem Plakat gibt es in der ZDF-Mediathek noch bis Freitag. 

Umfrage: Jugendliche fordern mehr politische Mitsprache

Jugendliche wollen bei gesellschaftlichen Zukunftsfragen mehr gehört werden und mehr mitbestimmen können. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Opaschowski Instituts für Zukunftsforschung, bei der 1000 Personen ab 14 Jahren befragt wurden. Danach habe es in den vergangenen fünf Jahren eine starke Zunahme bei den unter 20-jährigen Jugendlichen gegeben, die "viel mehr Volksabstimmungen für die Bürger" fordern (2014: 73 Prozent - 2019: 94 Prozent).

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Matthias Hoffmann

*extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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