Mutter verkaufte Sohn (9)

Freiburger Missbrauchsfall: So lockte die Polizei die Mutter (47) in die Falle

Jahrelang soll eine Mutter ihren Sohn zur Vergewaltigung angeboten haben. Jetzt gibt es Details, wie die Polizei sie und ihrem Lebensgefährten eine Falle stellten.

Freiburg - Im Fall des neunjährigen Jungen, der vermutlich jahrelang zum sexuellen Missbrauch verkauft worden war, gibt es nun Erkenntnisse darüber, wie die Polizei die Mutter und ihren Lebensgefährten festgenommen hat.

Die beiden sollen in den Wald gelockt worden sein, wo der vereinbarte Übergriff auf das Kind stattfinden sollte, berichten die Stuttgarter Nachrichten unter Berufung auf Angaben der Deutschen Presseagentur. Demnach wurden die 47-jährige Mutter und ihr 39-jähriger Lebensgefährte auf dem Weg zum Treffpunkt im Münstertal, südlich von Freiburg, festgenommen. Das Kind soll anschließend in staatliche Obhut gekommen sein.

Trotz Warnungen: Kind in Familie zurück geschickt worden

Bereits seit 2015 soll die 47-Jährige ihren Sohn gegen Geld für sexuellen Missbrauch angeboten haben. Ihr Lebensgefährte, der bereits wegen schweren Kindesmissbrauchs vorbestraft war, und sie selbst sollen sich auch an den Taten beteiligt haben. Anzeigen gibt es zudem gegen die Richter und das Jugendamt. Trotz Warnungen, auch von der Polizei, sei das Kind zurück in die Familie geschickt worden. 

Insgesamt acht Tatverdächtige aus dem In- und Ausland wurden Anfang Januar in diesem Fall festgenommen. Alle sitzen derzeit in Untersuchungshaft, nach Angaben der Staatsanwaltschaft wird über jeden von ihnen einzeln verhandelt.

tas

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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