Kritik an Luftfahrtbehörde

Vierzehn Tote bei Flugzeugabsturz

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14 Menschen starben an Bord dieses Flugzeugs.

Lagos - Auf dem Weg zu einem Begräbnis ist eine Maschine kurz nach ihrem Start in Nigeria abgestürzt - 14 Menschen sterben. Die Luftfahrtbehörde steht nun in der Kritik.

Der Absturz eines Flugzeugs kurz nach dem Start im nigerianischen Lagos hat 14 Menschen das Leben gekostet. Sechs weitere wurden verletzt. Etwa eine Minute nach dem Abheben vom internationalen Flughafen der Hafenstadt sei das Flugzeug am Donnerstagmorgen wegen technischen Versagens der Triebwerke abgestürzt und in Brand geraten, berichtete die nigerianische Luftfahrtbehörde Nama.

An Bord der gecharterten Maschine der Gesellschaft „Associated Airlines“ auf dem Weg nach Akure in West-Nigeria waren den Angaben nach insgesamt 20 Menschen, davon sieben Besatzungsmitglieder. Die 13 Passagiere an Bord waren auf dem Weg zur Beerdigung des Gouverneurs des Bundesstaates Ondo, Olusegun Agagu, dessen sterblichen Überreste im Sarg ebenfalls in der Maschine waren.

14 Tote nach Flugzeugabsturz in Nigeria - Bilder vom Unfallort

14 Tote nach Flugzeugabsturz in Nigeria - Bilder vom Unfallort

Die islamische Menschenrechtsorganisation Muric prangerte korrupte Strukturen in der Luftfahrtbehörde an, die solche Unfälle überhaupt erst möglich machten. „Die nigerianischen Behörden müssen umgehend etwas unternehmen, um die Flut der Luftfahrtunfälle zu stoppen“, heißt es laut der „Daily Times“ in einer Erklärung von Muric-Direktor Prof. Ishaq Akintola. Dringend notwendig seien genauere Kontrollen der Flugzeuge.

dpa

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