Fluglotse nachts im Dienst eingenickt

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Fluglotsen im Dienst (Symbolfoto)

Washington - Zum fünften Mal seit Ende März ist in den USA ein Fall eines im Dienst eingeschlafenen Fluglotsen bekannt geworden.

Die Flugsicherheitsbehörde (FAA) kündigte am Samstag an, die Dienstpläne der Lotsen zu ändern. Der jüngste Fall betrifft einen Fluglotsen in einem Radarzentrum in Miami, das den Flugverkehr in großen Höhen regelt.

Ersten Ermittlungen zufolge verpasste der Lotse am frühen Samstagmorgen laut FAA keine Gespräche mit Piloten, und es kam zu keinerlei Beeinträchtigungen. Der Lotse, der Nachtschicht hatte, wurde vom Dienst suspendiert. Insgesamt befanden sich zu dieser Zeit in dem Radarzentrum zwölf Fluglotsen und zwei Vorgesetzte im Dienst. Der eingenickte Lotse wurde von einem Kollegen entdeckt, der den Vorfall meldete.

Als Reaktion auf die vier früheren derartigen Vorfälle hatte die FAA bereits angekündigt, die Nachtschicht auf Flughäfen, an denen nachts nur ein einzelner Lotse Dienst tat, umgehend mit einen zweiten Fluglotsen zu besetzen. FAA-Verwaltungschef Randy Babbitt kündigte am Samstag an, darüber hinaus würden binnen 72 Stunden auch die Dienstpläne überarbeitet.

dapd

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