Gefährlicher Trend im Netz

Fire Challenge: Siebenjähriger erleidet bei Mutprobe schwere Verbrennungen

+
Gefährlicher Trend - die „Fire Challenge“.

In der Schweiz verletzten sich drei Jugendliche beim Spiel mit dem Feuer schwer. Anscheinend ging es um eine Mutprobe. 

Thayngen - Zum „Spass und als Mutprobe“ - so erklärten die drei Jugendlichen aus der Schweiz offenbar ihre lebensgefährliche Aktion. Dies berichtet das schweizerische Nachrichtenportal Blick

Die Schaffhausener Polizei und Feuerwehr rückten aus als der Notruf einging, dass ein Abhang in Brand geraten sei. Aber die Jugendlichen vor Ort zündeten nicht nur den Hang, sondern vor allem sich selbst an. Es sollte ein „Spiel“ sein, doch aus dem Spaß wurde schnell ernst. Nachdem sie ihre Hosen und Schuhe in Brand setzten, gerieten sie in Panik als einer der Buben stärker Feuer fing als erwartet. Vor Schreck verschütteten die Jugendlichen noch mehr Brandbeschleuniger. 

Den Jüngsten der Gruppe, einen 7-Jährigen, erwischte es am schlimmsten: Er musste mit mittelschweren Verbrennungen am Kopf in das Kinderspital in Zürich geflogen werden. Sein 14-jähriger Bruder erlitt ebenfalls Brandverletzungen am Kopf und wurde ins nahe gelegene Krankenhaus gebracht. Der dritte Junge (13) durfte nach einer Kontrolluntersuchung, bei der leichte Verletzungen festgestellt wurden, das Krankenhaus wieder verlassen. 

Das Nachrichtenportal Blick wirft nun die Frage auf, ob der Vorfall mit dem gefährlichen Trend der „Fire Challenge“ aus den USA zusammenhängt. Die Mutprobe, die vor allem auf YouTube Gefallen findet, zieht bei Jugendlichen offenbar weite Kreise. Sie überschütten sich mit Benzin oder ähnlichen brennbaren Flüssigkeiten und zünden sich an. Die dabei entstandenen Clips werden dann auf der bekannten Online-Plattform hochgeladen wie das erschreckende Video zeigt. Dass die Challenge überhaupt nicht gut ausgehen kann, scheint im Vorfeld nur wenige zu interessieren. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare