Fehler bei Strahlenbehandlung in Klinik: Staatsanwaltschaft prüft

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Ein Schild warnt vor radioakiver Strahlung in einem Universitätklinikum. Foto: Jens Wolf

Hamburg (dpa) - Die fehlerhafte Strahlenbehandlung von zehn Krebspatienten in einer Hamburger Klinik beschäftigt nun auch die Staatsanwaltschaft.

Es werde geprüft, ob Ermittlungen einzuleiten seien, sagte eine Sprecherin. Sollten Patienten durch die zu niedrig dosierte Strahlung zu Schaden gekommen oder gar gestorben sein, so kämen als Vorwurf fahrlässige Körperverletzung oder fahrlässige Tötung in Betracht.

Die Asklepios-Klinik St. Georg hatte am Montag bestätigt, dass zehn Patienten zwischen 2010 und 2013 falsch bestrahlt worden seien. Sieben der schwer Krebskranken seien inzwischen gestorben, aber nicht infolge der zu geringen Bestrahlung. Die Grünen und die Linken in der Bürgerschaft forderten Aufklärung vom Senat.

Die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie erklärte, im Interesse der Patienten und ihrer Sicherheit sei es wichtig, die erhobenen Vorwürfe genau zu prüfen.

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