Über sieben Jahre Haft

Mordanschlag: Ex-Rockerboss verurteilt

Berlin - Nach einem blutigen Anschlag auf seinen Nachfolger ist ein früherer Boss der Hells Angels Nomads verurteilt worden. Der Angeklagte muss für mehrere Jahre ins Gefängnis.

Ein früherer Rockerboss ist nach einem blutigen Anschlag auf seinen Nachfolger bei den Berliner Hells Angels Nomads zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Berliner Landgericht sprach den 52-Jährigen am Freitag der Anstiftung zum versuchten Mord schuldig. Nach seinem Rauswurf aus der Gruppierung sowie einem Anschlag auf ihn selbst sei er verbittert gewesen und habe schließlich die Tötung des Nachfolgers in Auftrag gegeben, begründeten die Richter das Urteil.

Das 49-jährige Opfer wurde im Juni 2012 vor seinem Lokal in Berlin-Hohenschönhausen durch sieben Schüsse lebensgefährlich verletzt. Die Staatsanwaltschaft hatte elf Jahre Haft gefordert. Die Verteidigung hatte auf einen Schuldspruch wegen Anstiftung zu einer Körperverletzung plädiert.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare