Nach Monsunregen

Erdrutsche in Bangladesch - mindestens 57 Tote

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Nach heftigem Monsunregen war es in Bangladesch zu Erdrutschen gekommen, die mindestens 25 Todesopfer forderten.

Bei Erdrutschen in Bangladesch sind nach örtlichen Berichten mindestens 57 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern sind einige Kinder.

Chittagong – Bei mehreren Erdrutschen in Bangladesch sind mindestens 57 Menschen getötet worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, starben die Menschen am Montag und Dienstag nach heftigen Regenfällen in den südöstlichen Bezirken Rangamati und Bandarban. Die Opferzahl werde vermutlich noch ansteigen, da viele Gebiete von der Außenwelt abgeschnitten seien.

Die Bergungsarbeiten seien in vollem Gange, sagte der Chef des Katastrophenschutzministeriums, Reaz Ahmed, der Nachrichtenagentur AFP. Viele der betroffenen Regionen seien jedoch bislang nicht zugänglich. Erst wenn die Regenfälle vorüber seien, werde sich das ganze Bild der Zerstörungen zeigen. Dann erst könnten auch die Bergungsarbeiten in vollem Umfang beginnen. Unter den Toten im Bezirk Rangamati waren den Angaben zufolge zahlreiche Ureinwohner. In dem Gebiet an der Grenze zu Indien leben mehrere Stämme. 

Den Behörden zufolge wurden dort mindestens 35 Menschen von Erdmassen verschüttet – einige von ihnen wurden demnach im Schlaf in ihren Häusern von den Erdrutschen überrascht. Auch mindestens vier Soldaten starben, die zur Räumung von Straßen nach Rangamati entsandt wurden.

In Bandarban wurden mindestens sechs Menschen getötet, darunter drei Kinder. Der Monsun legte auch den Verkehr in den Metropolen Dhaka und Chittagong teilweise lahm. Im Bezirk Chittagong kamen 16 Menschen ums Leben. Die Polizei ordnete die Evakuierung von mehreren Armenvierteln an. Tausende von Slum-Bewohnern, deren Hütten im Tal liegen, mussten ihre Behausungen verlassen. Anfang Juni war der Taifun "Mora" auf die Küste Bangladeschs getroffen, dabei starben mindestens acht Menschen.

dpa

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