Maskerade

Engelsflug eröffnet offiziell Karneval in Venedig

+
Claudia Marchior schwebt herab.

Venedig - Blauer Himmel und eine schwebende Karnevalskönigin - in Venedig ist wieder Karneval, Zeit der Masken und extravaganten Kostüme.

Mit dem traditionellen "Volo dell'Angelo" (Engelsflug) ist am Sonntag der Karneval in Venedig nun auch offiziell eröffnet worden. An einem Seil gesichert schwebte Karnevalskönigin Claudia Marchiori im lilafarbenen Kleid mit Engelsflügeln in Orange vom 99 Meter hohen Glockenturm Campanile herab auf den Markusplatz im Zentrum der norditalienischen Lagunenstadt.

Der weltberühmte Karneval, der mit seinen Maskenbällen, Gondel-Paraden und Feuerwerken zu den wichtigsten Festen von Venedig zählt, hatte schon am vergangenen Samstag begonnen. Eine Meereskönigin war mit ihrem Gefolge aus fantastischen Seekreaturen aus dem Canale di Cannaregio gestiegen, während sich maskierte Menschen an den Plätzen und Straßen der Lagunenstadt versammelten. Das Spektakel dauert dieses Jahr bis zum 28. Februar. Wie im vergangenen Jahr gelten scharfe Sicherheitsvorkehrungen.

Im Jahr 2015 besuchten insgesamt 8,7 Millionen Menschen die Stadt, die selbst etwa 850 000 Einwohner hat. 2,1 Millionen Besucher kamen aus anderen Regionen Italiens, 1,1 Millionen reisten aus Deutschland an. Der Gouverneur von Venetien, Luca Zaia, warf an den diesjährigen Karnevalstagen erneut die Forderung nach einer Begrenzung der Touristenströme auf. Venedig sei Stadt und Museum zugleich, der Glanz müsse bewahrt und die Sicherheit gewährleistet werden, sagte er der Nachrichtenagentur Ansa.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare