Polizeigewalt?

Der Fall Qosay K. – Strafanzeige gegen Polizei und Rettungsdienst

Eine Bank im Wollepark in Delmenhorst, dahinter Blumen zur Erinnerung an Qosay K. Auf der Mauer ein Schriftzug mit Qosay.
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An einer Parkbank im Delmenhorster Problemviertel Wollepark traf sich Qosay K. am 5. März 2021 mit seinem Freund Hamudi, um einen Joint zu rauchen. Am nächsten Tag ist Qosay tot.

Bei einem Polizeieinsatz im niedersächsischen Delmenhorst kommt Anfang März ein 19-jähriger Flüchtling ums Leben. Der Fall beschäftigt Gesellschaft und Gericht.

Delmenhorst (Niedersachsen) – Ist bei einem Polizeieinsatz im niedersächsischen Delmenhorst am 5. März alles korrekt abgelaufen? Es gibt widersprüchliche Aussagen und zwei Obduktionsgutachten, die sich ebenfalls widersprechen. Bei dem Polizeieinsatz wurde der 19-jährige Qosay K., ein Flüchtling aus dem Irak, festgenommen, weil er Marihuana konsumierte*.

Auf der Wache in der Kleinstadt in Niedersachsen fällt der junge Mann schließlich ins Koma, am Tag darauf verstirbt er im Krankenhaus. Die Familie hat nun Anzeige gegen alle Beteiligten des Vorfalls – Polizei und Rettungsdienst – gestellt*. „Polizei und Staatsanwaltschaft haben jetzt die Chance, unter Beweis zu stellen, dass sie das gut machen – auch wenn es die eigenen Leute betrifft“, sagt die Anwältin der Familie, Lea Voigt. * nordbuzz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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