Als Grabeland ausgewiesen

Kleingärtner bangen um ihre grüne Oase: Dürfte es ihre Parzellen eigentlich gar nicht geben?

Können in ihren Kleingärten auch Urlaub machen: (hinten v. li.) Antje Stolpmann, Heike Jaschke, Ilona Augustin, Bülent Dogan, (vorne v. li.) Dieter Schmoller, Heinrich Pellinger, Renate Brand und Frank Schwindling.
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Können in ihren Kleingärten in Datteln auch Urlaub machen: (hinten v. li.) Antje Stolpmann, Heike Jaschke, Ilona Augustin, Bülent Dogan, (vorne v. li.) Dieter Schmoller, Heinrich Pellinger, Renate Brand und Frank Schwindling.

Die Kleingartenanlage am Neuen Weg in Datteln gibt es schon seit 30 Jahren, aber anscheinend nicht offiziell. Die Pächter sind in großer Sorge.

Datteln - Bereits seit 30 Jahren stehen die Kleingarten-Parzellen hinter Mehrfamilienhäusern am Neuen Weg zwischen den Dattelner Ortsteilen Meckinghoven und Horneburg. Erst jetzt aber stellte sich heraus, dass sie das überhaupt nicht dürfen. Die Kleingärtner haben Angst, ihre schönen Anlagen zu verlieren.

Das Problem: Bei der Stadt Datteln* ist der schmale Streifen, auf dem die Kleingarten-Anlage steht, als Grabeland eingetragen. Das schließt eine Kleingartennutzung aus – es dürften keine Überdachungen oder Holzhütten gebaut werden und bei der Bepflanzung müssten sich die Pächter an striktere Regeln halten. 

Das bedeutet: Laut Gesetz müssten die Kleingärtner ihre Parzellen zurückbauen – 30 Jahre Arbeit wären dahin. Wie 24VEST*.de berichtet, deutet sich aber eine Lösung für die Betroffenen in Datteln an. (fho) *24VEST.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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