Fehler im Management

„Stellenabbau weiter möglich“ - Gewerkschaft kritisiert die Einigung bei Daimler

Ola Källenius, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG, nimmt an der Bilanz-Pressekonferenz der Daimler AG teil.
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Daimler AG: Ola Källenius hat ein schweres Erbe angenommen - jetzt hagelt es Kritik von vielen Seiten.

Daimler muss sparen. Vorstand und Betriebsrat einigten sich auf Kurzarbeit und Wegfall der Gewinnbeteiligung anstatt Stellenabbau. Dafür hagelt es Kritik von der Gewerkschaft CGM.  

Daimler AG muss sparen. Das hat der CEO Ola Källenius entschieden – nicht nur wegen des Coronavirus, sondern auch wegen der Umstrukturierung und dem Umstieg auf das E-Auto. Der Daimler-Vorstand erwog darum, ein Versprechen an die Mitarbeiter zu brechen und ein Schlupfloch für Massenentlassungen zu nutzen. Doch es wurde eine Einigung erzielt: Keinen Stellenabbau, dafür Kurzarbeit ohne Lohnausgleich oder Gewinnbeteiligung.

Wie BW24* berichtet, gibt es für die Einigung bei Daimler heftige Kritik vonseiten einer Gewerkschaft. Der Daimler-Vorstand könne trotzdem Stellenabbau anordnen.

Der Daimler-Vorstand um den Schweden Ola Källenius besteht aus acht Personen - sechs Männern und zwei Frauen. (BW24* berichtete) *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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