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Österreich lockert Einreiseregeln: Wohl kein 3G mehr für Pendler

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Von: Julia Volkenand

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Österreich
In Österreich gibt es jetzt mehr Einschränkungen für Menschen, die nicht gegen das Coronavirus geimpft sind. © Matthias Balk/dpa

Österreich lockert die Einreisebestimmung. Für Pendler wird künftig wohl kein 3G-Nachweis mehr benötigt.

Wien - Am Freitag (9. April) verkündete die österreichische Regierung augenscheinlich eine Neuerung bei den durch Corona bedingten Einreisebestimmungen. Bislang mussten Pendler bei der Einreise nach Österreich einen 3G-Nachweis (also dass die Person geimpft, getestet oder genesen ist) erbringen.

Österreich lockert Einreisebestimmung für Pendler

Für alle anderen galt: Sie müssen sich registrieren und in zehn Tage Quarantäne begeben. Künftig wird das nicht mehr nötig sein, berichten österreichische Medien übereinstimmend. Dasselbe gilt außerdem für die Einreise zu familiären Zwecken, dem Besuch des Lebenspartners und für die Teilnahme am Schul- und Studienbetrieb, heißt es in einem Bericht von krone.at.

Für touristische Zwecke dagegen bleibt die 3G-Regel aufrechterhalten. Wer also die Osterferien in Österreich verbringen möchte, sollte einen Nachweis erbringen können. Im Land selbst wurden viele Corona-Maßnahmen zunächst gelockert, dann aber wieder angezogen. Die zwischenzeitlich gefallene FFP2-Maskenpflicht gilt seit Ende März wieder. Die Maske muss an öffentlichen Orten (indoor), in Verkehrsmitteln, im Handel, bei körpernahen Dienstleistungen, in Hotels, in Sportstätten (außer bei der Sportausübung), bei der Arbeit, in Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie in Spitälern, Alters- und Pflegeheimen getragen werden.

Die Quarantäne bei einer Infektion endet nun nach schon fünf Tagen, ein Freitesten entfällt dadurch, so Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne).

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