„Überraschender Sinneswandel“

Corona in Bayern: Söder-Minister enthüllt neue Test-Möglichkeit ab heute - doch Landrat steht schon jetzt vor Problem

Bayern ändert seine Impfstrategie grundlegend. Für Bürger des Freistaats gibt es seit heute eine neue Testmöglichkeit. Alle News im Ticker.

  • Ein ehemaliger Ministerpräsident fordert eine Fehleranalyse (siehe Update vom 10. März, 8.51 Uhr).
  • Die Corona-Impfstrategie soll nun doch geändert werden (siehe Update vom 11. März, 8.35 Uhr).
  • Gesundheitsminister Klaus Holetschek enthüllte eine neue Testmöglichkeit für die Bürger (siehe Update vom 11. März, 9.42 Uhr).

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Update vom 11. März, 12.11 Uhr: Ein Gratis-Schnelltest pro Woche - dieses Angebot darf jeder in bayerischen Apotheken, Arztpraxen oder Textzentren in Anspruch nehmen (siehe vorheriges Update). Ob sich alle Menschen an die Zahl halten, soll aber nicht kontrolliert werden. Ein solcher Kontrollmechanismus sei „derzeit nicht geplant“, wie ein Sprecher des bayerischen Gesundheitsministeriums am Donnerstag sagte. Die vergangenen Monate hätten gezeigt, „dass die Bürgerinnen und Bürger umsichtig mit dem bereits bestehenden Angebot der Jedermann-Testung umgehen“.

Noch bleiben aber Fragen offen: So können weder der Bayerische Apothekerverband (BAV) noch die Landesapothekerkammer abschätzen, wie viele Betriebe tatsächlich kostenlose Schnelltests anbieten. Eine Meldepflicht dazu gebe es nicht, teilte die Landesapothekerkammer mit. „Die Kunden müssen momentan bei den jeweiligen Apotheken nachfragen“, sagte eine Sprecherin des BAV. Weiße Flecken, also Regionen ohne Test-Angebot, seien dem Verband nicht bekannt. Einige Landratsämter hätten Listen von Betrieben veröffentlicht, die Gratis-Tests anbieten.

Corona in Bayern: Kostenlose Schnelltests in Apotheken

Andernorts sind die Behörden dagegen selbst auf der Suche. „Nach unserem letzten Aufruf haben sich erst drei Apotheken aus dem Landkreis für Schnelltests beauftragen lassen, was natürlich bei Weitem nicht ausreicht, um das gesamte Landkreisgebiet abzudecken.“ Das sagte der Landrat des Landkreises Augsburg, Martin Sailer (CSU), am Donnerstag. „Darum möchte ich alle Personen, die dazu in der Lage wären, eine Teststelle in ihrer Apotheke zu eröffnen, inständig dazu aufrufen, sich von uns beauftragen zu lassen.“

Ob sie kostenlose Schnelltests anbieten, entscheiden die Apotheken selbst. Diese Entscheidung hänge von mehreren Faktoren ab, sagte eine Sprecherin des BAV. Unter anderem müssten die Apotheken die Schnelltests von eigens dafür eingeteilten Mitarbeitern in separaten Räumen mit vom üblichen Kundenstrom abgetrennten Zugängen vornehmen. Nicht jeder Betrieb habe dafür ausreichend Platz.

Corona in Bayern: Söder-Minister enthüllt neue Test-Möglichkeit ab heute

Update vom 11. März, 9.42 Uhr: Die Apotheken im Freistaat können seit Donnerstag kostenlose Corona-Schnelltests für Bürger ohne Erkältungssymptome anbieten. Das teilte Gesundheitsminister Klaus Holetschek in München mit und verwies auf die neue Allgemeinverfügung, die die rechtliche Voraussetzung dafür bilde. Diese hatte den Apotheken noch gefehlt. „Zur Bewältigung der Corona-Pandemie ist es entscheidend, möglichst umfassend zu testen, um Infektionen frühzeitig zu erkennen und Ansteckungen zu vermeiden. Daher brauchen wir ein großflächiges und möglichst niederschwelliges Test-Angebot“, sagte der Minister.

Antigentests werden nun in Arztpraxen, Testzentren und Apotheken durchgeführt. Apotheker seien aber nicht verpflichtet, die Tests anzubieten, wie Holetschek betonte. Ein Ergebnis liegt meist innerhalb von 15 bis 30 Minuten vor. Ist das Testergebnis positiv, müssen sich die Betreffenden den Angaben nach in häusliche Quarantäne begeben.

Der Vorsitzende des Bayerischen Apothekerverbandes, Hans-Peter Hubmann, sagte, „Test-Kits sind nach unserer Kenntnis ausreichend auf dem Markt vorhanden“. Die Bürger sollten aber auch weiterhin die bekannten Maßnahmen wie das Tragen einer Maske, Abstandhalten, häufiges Händewaschen, Desinfizieren und Lüften berücksichtigen.

Corona-Impfstrategie soll nun doch geändert werden: Gesundheitsexperten reagieren genervt - „Überraschender Sinneswandel“

Update vom 11. März, 8.35 Uhr: Angesichts der geänderten Impfstrategie mit breiter Einbeziehung von Ärzten werden die bayerischen Impfzentren nicht weiter ausgebaut. Die geplante gute Verdopplung der Kapazitäten bis April wird gestoppt. Zwar sollen die Impfzentren ein wichtiger Teil der Impfstrategie bleiben, sie würden ihre Kapazität aber nicht weiter erhöhen, so Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Mittwoch in einem Statement. Grund sei der geplante Beginn der Impfungen durch Hausärzte spätestens am 19. April.

In der Landeshauptstadt München sorgte die kurzfristige Planänderung bereits für Unmut. Die Stadt teilte am Mittwoch mit, sie müsse nun den Aufbau weiterer Impfzentren stoppen. „Es ist für uns als Gesundheitsamt ausgesprochen schwierig, Planungen umzusetzen, wenn sich die Impfstrategie von Bund und Land in dieser für uns alle lebenswichtigen Frage so schnell und unberechenbar ändert“, sagte Münchens Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek.

Corona: Münchner Gesundheitsreferentin genervt von ständigem Hin und Her bei der Impfstrategie

Man habe mit großer Kraftanstrengung dafür gesorgt, die Kapazität der Impfzentren auf 6000 bis 7000 Impfungen täglich auszubauen, nach der Ankündigung, dass München ab April 13.000 Impfdosen wöchentlich erhalten werde, da die Regierung vermittelt habe, Impfzentren blieben ein maßgeblicher Bestandteil der Impfkampagne. „Heute dann der für uns alle sehr überraschende Sinneswandel, dass die Kapazitäten in den Impfzentren nicht ausgebaut und stattdessen die Impfungen wesentlich durch Hausärzte erfolgen sollen“, sagte Zurek.

Corona in Bayern: Impfen Hausärzte doch erst später als geplant?

Update vom 10. März, 19.04 Uhr: Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern peilen den Start von Corona-Impfungen in den Arztpraxen spätestens für Mitte April an. Ziel sei frühestmöglich, jedoch spätestens in der Woche vom 19. April damit zu starten, beschlossen die Minister nach Beratungen am Mittwoch. Dafür brauche es aber auch eine gewisse wöchentliche Mindestmenge an Impfstoff, hieß es im Bundesgesundheitsministerium. Um dem Wunsch der Länder entsprechen zu können, ihre Impfzentren wie bisher auszulasten, könnten die Praxen wohl erst Mitte April starten.

Die Empfehlung der Fachminister soll nun Basis für Entscheidungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten der Länder sein, wie Regierungssprecher Steffen Seibert angekündigt hatte. Dies solle „zeitnah“ noch vor der nächsten Bund-Länder-Runde zum weiteren Corona-Vorgehen am 22. März geschehen. Die Gesundheitsminister hatten die Einbeziehung der Praxen zunächst für Anfang April angedacht.

Update vom 10. März, 16.47 Uhr: Der bayerische Philologenverband ist sauer auf die Impfpläne der Staatsregierung. Diese sehen vor, Grund- und Förderschullehrer bevorzugt impfen zu wollen. Sie wurden in die Priorisierungsgruppe 2 zu den schwer Lungenkranken und Krebspatienten verschoben. „Die Ungleichbehandlung beim Impfen innerhalb einer Beamtengruppe können und wollen wir nicht akzeptieren“, betonte der Vorsitzende Michael Schwägerl am Mittwoch in München. Für ihn gehe es gar nicht an, dass ein Teil der Lehrer:innen anders behandelt werden als ein anderer Teil.

„Alle Lehrkräfte sind gefährdet“, argumentierte Schwägerl. „Das Vorziehen dieser Gruppen unabhängig von ihrem individuellen Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs benachteiligt die Lehrkräfte an weiterführenden Schulen zusätzlich, weil diese jetzt noch länger auf einen Termin warten müssen.“ Er forderte deshalb die Mitglieder des Verbands auf, Klage gegen die priorisierte Impfung einzulegen. Der Verband selbst darf nicht klagen. Man wolle auch einzelne Mitglieder unterstützen, deren Antrag auf eine priorisierte Impfung etwa aufgrund einer Vorerkrankung abgelehnt worden war, wie Sprecher Benedikt Karl erläuterte.

Corona-Tests an Schulen auch für Kinder unter 15 Jahren

Update vom 10. März, 14.51 Uhr: Neben dem Impfen ist das Testen auf das Coronavirus ein zentraler Punkt der Pandemie-Eindämmungspolitik der Staatsregierung. Deshalb haben jetzt koalitionsübergreifend die beiden Minister Michael Piazolo (Freie Wähler/Kultus) und Klaus Holetschek (CSU/Gesundheit) beschlossen das Testangebot an den bayerischen Schulen auszuweiten. Wie die beiden Politiker am Mittwoch beim Besuch einer Münchner Grundschule bekannt gaben, sollen voraussichtlich schon ab kommender Woche Kinder unter 15 Jahren einmal wöchentlich einen Corona-Test an der Schule machen können. Ab kommendem Montag wird der Wechselunterricht in Bayern auf noch weitere Jahrgänge ausgeweitet.

Bisher waren Corona-Schnelltests lediglich für Lehrkräfte und Schüler über 15 Jahren vorgesehen. Deshalb wurden die Tests auch nur im entsprechendem Umfang an die Schulen ausgeliefert. Nun habe man sich darauf verständigt, dies auszuweiten, erklärten die Minister. Das Selbsttest-Angebot solle aber grundsätzlich freiwillig sein, betonte Piazolo, auch für die einzelnen Schulen, „wenn die Schule sagt, wir kriegen das jetzt nicht hin“. Man wolle dies nun „aufwachsen lassen“. Schüler über 15 sollen sich weiterhin auch zu Hause testen können. Das Rote Kreuz und andere Organisationen sollen bei den Tests helfen.

Coronavirus in Bayern: Entscheidende Regeländerung in München

Seit Monaten gilt in der Münchner Innenstadt schon die Maskenpflicht - und das rund um die Uhr. Doch diese Reglung wurde jetzt geändert. Ab sofort muss man in den Bereichen rund um die innerstädtischen Fußgängerzonen nur noch eine Maske von 9 bis 21 Uhr tragen. „Aufgrund aktueller Rechtsprechung wird die zeitliche Geltungsdauer angepasst“, verkündete die Stadt. Das dortige Alkoholkonsumverbot gilt weiterhin von 0 bis 24 Uhr.

Update vom 10. März, 14.21 Uhr: Vor kurzem erklärte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU), dass im Freistaat bald der „Impf-Turbo“ angeworfen werde. Dazu sollten ursprünglich die Impfzentren noch weiter ausgebaut werden. Doch offenbar haben sich seine Pläne geändert. In einem Schreiben an alle Bürgermeister heißt es nun, dass „der noch vor Kurzem kommunizierte Ausbau der Kapazitäten bei den lokalen Impfzentren aller Voraussicht nach nicht mehr weiterverfolgt werden soll“. Dafür setze man jetzt im Gesundheitsministerium auf die Impfung durch Hausärzte*.

Corona in Bayern: Grenzregionen bekommen Impfstoff-Nachschub

Update vom 10. März, 12.01 Uhr: Die bayerischen Hotspots an der Grenze zu Tschechien sollen kurzfristig noch einmal 100.000 zusätzliche Dosen Impfstoff bekommen. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder am Mittwoch nach einer entsprechenden Mitteilung der EU an.

„Gute Nachricht für die Grenzregion in Bayern. Es kommen noch im März 100.000 Impfdosen extra“, sagte Söder der Deutschen Presse-Agentur in München. Damit gebe es mit den schon versprochenen Sonderzuteilungen insgesamt 150.000 Dosen zusätzlich für die von der britischen Virusvariante besonders betroffenen Grenzregionen. „Das ist eine echte Perspektive für Ostbayern. Denn wo aufgrund der hohen Inzidenzen nicht gelockert werden kann, muss mehr immunisiert und geimpft werden.“

Corona-Impfungen in Bayern - Söder: „Jetzt ist die positive Nachricht da“

Nach Worten Söders sollen die Landkreise beim Impfen auch etwas freier agieren können. „Die Landkreise sollen weitgehend selbst und flexibel entscheiden können, wer geimpft werden soll. Damit können auch andere Gruppen schneller an die Reihe kommen.“ Er habe sich sowohl bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) als auch bei EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen dafür eingesetzt, berichtete Söder. „Jetzt ist die positive Nachricht da.“

Zuvor hatte von der Leyen in Brüssel erklärt, dass die Hersteller Biontech und Pfizer in den nächsten beiden Wochen vier Millionen Dosen Corona-Impfstoff zusätzlich an die Europäische Union liefern wollen. Man habe das Zusatzpaket ausgehandelt, damit die EU-Staaten gezielt in Corona-Hotspots impfen und die Ausbreitung der gefürchteten Virusvarianten bremsen könnten, erklärte sie. Von dem zusätzlichen Kontingent könnte Deutschland nach dem internen EU-Verteilungsschlüssel 18,6 Prozent bekommen, rund 740 000 Dosen.

Corona-Inzidenz im Landkreis übersteigt Stadt München - Stoiber prangert Deutschlands Fehler an: „Haben überzogen“

Update vom 10. März, 8.51 Uhr: Der frühere bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber mahnt den Abbau von Bürokratie in der Corona-Krise an. „Ich glaube, wir haben sicherlich in der bürokratischen Ausformung überzogen“, sagte der Ex-CSU-Chef dem Bayerischen Rundfunk. „Wir brauchen eine Fehleranalyse. Was haben wir in der Pandemie und in der Bekämpfung der Pandemie falsch gemacht? Was ist falsch gelaufen?“

Stoiber findet, dass in den Parlamenten von vorneherein mehr über die konkrete Umsetzung von Gesetzen gesprochen werden sollte. „Bürokratie verselbstständigt sich, wenn die Bestimmungen zu detailliert und zu kompliziert sind“, sagte Stoiber im Gespräch mit der Redaktion „Radiowelt“.

Update vom 10. März, 6.33 Uhr: Das RKI meldet für die Stadt München am Mittwoch eine Sieben-Tage-Inzidenz von 55,4 (Stand 10. März, 3.12 Uhr). Der Wert ist damit im Vergleich zum Vortag gleich geblieben. Im Landkreis liegt die Inzidenz bei 57,4 und ist damit weiter gestiegen (Vortag 55,9). Die Corona-Hotspots Deutschlands liegen auch am Mittwoch nach wie vor im Freistaat: Die Stadt Hof liegt mit einem Wert von 333,9 an der Spitze, der Landkreis Kulmbach folgt mit 262,7 auf Platz drei. Mit einer Inzidenz von 242,2 belegt der Landkreis Wunsiedel den fünften Platz. Weiden in der Oberpfalz findet sich mit einer Inzidenz von 224,6 auf Rang sieben. Die Landkreise Schwandorf (183,3) und Tirschenreuth (176,3) liegen auf Platz elf und zwölf.

Corona: Hausärzte in Bayern pochen auf Impferlaubnis - Lockerungen für Heimbesuche in Aussicht

Update vom 9. März, 19.33 Uhr: Immer lauter und heftiger werden die Forderungen nach einem Kurswechsel bei der Corona-Impfkampagne in Deutschland. Auch in Bayern wächst der Druck auf das Gesundheitsministerium. Die bayerische Landesärztekammer forderte am Dienstag die schnellstmögliche Beteiligung der niedergelassenen Mediziner an der Impfaktion. „Wir sind an einem gewissen Wendepunkt angekommen, an dem das staatliche Impfstoff-Monopol nicht mehr weiter aufrechterhalten werden kann“, kritisierte Ärztekammerpräsident Gerald Quitterer am Dienstag in München.

Corona in Bayern: Ungeduld bei Medizinern - Hausärzte wollen sofort impfen dürfen

Die Staatsregierung will aber bei dem Zeitplan bleiben, den die Gesundheitsminister der Länder am Montag vereinbart hatten. Demnach werden die Hausärzte erst ab nächstem Monat impfen dürfen. Aufgrund des voraussichtlich auch im April noch knappen Impfstoff-Mengen sollen Hausärzte dann selbst entscheiden, welche Patienten die Impfung am nötigsten haben. Orientierung dazu böten die Empfehlungen der ständigen Impfkommission, sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) bei einer Pressekonferenz in München.

Zehn Wochen nach dem Start der Corona-Impfungen wird nach den Zahlen des Landesgesundheitsministeriums in Bayerns Impfzentren nach wie vor deutlich weniger geimpft als möglich wäre, nämlich rund 36.400 statt 49.000 Impfungen täglich. Damit rangiert der Freistaat auf Platz Fünf im bundesweiten Vergleich. Bis April, sollen rund 110.000 Impfungen täglich möglich sein, sagte Holetschek und kündigte wiederholt seinen „Impfturbo“ an.

Corona: Kaum noch Infektionen in Alten-und Pflegeheimen - Freistaat plant Lockerungen bei Besuchen

Die Ungeduld bei Medizinern und Unternehmern wächst jedoch ebenfalls täglich. Für die Wirtschaft bedeutet jede Woche Lockdown-Verlängerung Milliardeneinbußen. In den kommenden Wochen werden wesentlich mehr Impfstofflieferungen erwartet. Nach Bayern sollen in den fünf Wochen von Anfang März bis Anfang April 1,67 Millionen Impfdosen geliefert werden. Das wären innerhalb eines Monats mehr als seit Beginn der Impfkampagne Ende Dezember.

Immerhin scheinen die Impfungen nun erste Wirkungen zu zeigen. Waren Anfang Januar noch beinahe 7000 Infektionen in bayerischen Alten- und Pflegeheimen zu verzeichnen, sind es nun noch knapp 300. Nach Angaben Holetscheks sind bereits 81 Prozent der Bewohner und 57 Prozent des Personals geimpft. Deswegen will die Staatsregierung die Besuchsbeschränkungen Ende März lockern.

Update vom 9. März, 15.31 Uhr: Impfungen gegen das Coronavirus waren heute Thema im Kabinett. Gesundheitsminister Klaus Holetschek hatte erklärt, dass es dabei zügiger vorangehen müsse. Bald dürfen auch Hausärzte impfen (siehe vorheriges Update). „Das System rollt dann im April an“, wie Holetschek sagte. Covid-Impfungen waren auch Thema bei der bayerischen AfD - aber aus einem anderen Grund. Ein Parteimitglied, das vor der KZ-Gedenkstätte Mauthausen eine Impfung mit dem Einsatz des tödlichen Giftgases Zyklon B verglichen haben soll, wurde ausgeschlossen.

„Nach Bekanntwerden eines Videos, das von einem AfD-Mitglied auf dem Gelände der Gedenkstätte des KZ Mauthausen gedreht wurde und dessen Inhalt auf anstößige Weise Vergleiche der NS-Zeit mit heutigen gesellschaftlichen Gegebenheiten anstellt, hat der Vorstand der AfD Bayern umgehend beschlossen, das besagte Mitglied aus der Partei auszuschließen und die Sache dem Landesschiedsgericht Bayern übergeben.“ Das teilte der AfD-Landesverband am Dienstag mit.

Nach makaberem Vergleich von Corona-Impfung und Giftgas: AfD schließt Mitglied aus

Gerd Mannes, Vize-Landeschef, sagte dazu, bei der Aufnahme von Mitgliedern könne keine Partei in den Kopf eines Menschen schauen. „Umso resoluter haben wir als Vorstand reagiert, als besagtes Video erschienen ist.“ Man habe schnell und konsequent gehandelt. „Wir distanzieren uns von jeglichen Vergleichen und missbräuchlicher Verwendung von Begriffen oder Begebenheiten aus der Zeit des Nationalsozialismus. Solche Verbalentgleisungen stehen im Widerspruch zu unserem Parteiprogramm und unserer freiheitlich-demokratischen Grundausrichtung“, erklärte Mannes.

Der Verfassungsschutz in Österreich ermittelt nach dem Vorfall. „Derartiges in einer Gedenkstätte für die Opfer des Holocaust zu tun, ist an Geschmacklosigkeit kaum zu überbieten“, sagte Österreichs Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) am Dienstag. Das Mauthausen-Komitee sah in dem im Außenbereich der Gedenkstätte aufgenommenen Video eine völlig inakzeptable Verharmlosung der Verbrechen des Nationalsozialismus.

In Mauthausen und seinen 49 Außenlagern waren zwischen 1938 und 1945 rund 200.000 Gefangene schlimmsten Qualen und Erniedrigungen ausgesetzt. Ungefähr 100.000 Menschen kamen ums Leben. Das Ziel der Nazis war die Vernichtung der Insassen durch Arbeit speziell in den Steinbrüchen des Lagers.

Söder-Kabinett zur Corona-Lage in Bayern: Intensivmediziner warnen vor neuer Entwicklung

Update vom 9. März, 13.58 Uhr: Bayerns Staatskanzlei-Chef und Corona-Koordinator Florian Herrmann (CSU) hat die Pandemie-Situation in den Altenheimen des Freistaats als Erfolg bezeichnet. Wie er nach der Sitzung des Kabinetts sagte, seien die Infektionszahlen dort deutlich zurückgegangen. „Das ist die gute Botschaft des Tages“, ergänzte Gesundheitsminister Klaus Holetschek.

Herrmann warnte aber auch vor einem erneuten Anstieg der Fallzahlen den Intensivstationen der Krankenhäuser. Die Belegung gehe inzwischen kaum noch zurück, sondern stagniere, sagte er. Künftig könnte es sein, dass dort im Falle steigender Infektionszahlen vor allem Jüngere behandelt werden müssten, die unter Umständen auch länger dort bleiben müssten. Dies könne erneut zu Engpässen führen. Davor hätten an der Kabinettssitzung teilnehmende Intensivmediziner gewarnt.

Corona-Impfungen in Bayern: Hausärzte massiv unter Druck? Holetschek äußert sich

Auch das Thema Impfen wurde im Kabinett diskutiert, es müsse dabei deutlich schneller vorangehen, wie Bayerns Gesundheitsminister sagte. Auch Hausärzte sollen deshalb bald gegen Corona impfen. Ein Journalist fragt bei der Pressekonferenz nach, ob die Hausärzte dann „im Feuer“, also massiv unter Druck, stünden. Denn angeblich würden Patienten beim Hausarzt anrufen und verlangen, dass sie geimpft werden, wie der Journalist erklärte.

Hausärzte „werden die Priorisierung selber vornehmen müssen“, antwortete Holetschek auf die Frage. Die Mediziner sollen sich dabei an den Richtlinien der Ständigen Impfkommission orientieren. Die Dokumentation soll vereinfacht werden (zwei Schritte, Abrechnung mit der Kassenärztlichen Vereinigung und Erfassung beim Robert-Koch-Institut).

Corona in Bayern: Die Pressekonferenz im Re-Live

Söder-Kabinett tagt zur Corona-Lage: Die Pressekonferenz zum Nachlesen

13.44 Uhr: Die Pressekonferenz ist beendet.

13.37 Uhr: „Wir werden aufklären, wo es etwas aufzuklären gibt“, sagt Holetschek auf Nachfrage einer Journalistin zu den Masken-Deals. „Ich werde dazu beitragen, dass das möglichst transparent dargestellt wird.“ Er will aber deutlich machen, wie im März 2020 die Situation war, Masken wurden dringend gebraucht. Es sei eine „Ausnahmesituation“ gewesen, was aber nicht als Entschuldigung gelten soll. Zuvor wurden unschöne Vorwürfe gegen das bayerische Gesundheitsministerium laut.*

Astrazeneca-Impfstoff: Impfungen „laufen deutlich besser“

13.32 Uhr: Auf Nachfrage berichtet Holetschek, dass Menschen Astrazeneca zu Beginn teilweise abgelehnt haben. Das sei aber weniger geworden. Nun sei klar, dass der Impfstoff schweren Verläufen vorbeuge. „Deswegen laufen die Impfungen deutlich besser.“

13.20 Uhr: Klaus Holetschek ist an der Reihe. Die Impfzentren werden bleiben, erklärt der Gesundheitsminister, selbst wenn dann in Arztpraxen geimpft wird. „Bürokratie muss abgebaut werden“, stellt er klar. Es müssen möglichst schnell viele Menschen geimpft werden.

„Wir wollen die Besucherregelungen lockern“, sagt Holetschek mit Blick auf Senioren- und Pflegeheime. Das sei für Ende März geplant. Das „Ausbruchssgeschehen hat sich Gott sei dank dramatisch verringert“, viele Bewohner und Mitarbeiter seien geimpft. „Das ist die gute Botschaft des Tages“, sagt er über die niedrigeren Zahlen. Man wolle weiter aufmachen, dass „vielleicht auch in Gruppen was möglich ist“ und es nicht nur eine feste Besuchsperson gebe.

Corona in Bayern: Piazolo erklärt „Unterstützungskonzept“ für Schülerinnen und Schüler

13.12 Uhr: Kultusminister Michael Piazolo spricht nach Herrmann. In ostbayerischen Kreisen gibt es Inzidenzen über 100. Dort werden bis auf Abschlussklassen deshalb keine Schüler zurückkehren. Man habe für Schüler:innen in „Unterstüzungskonzept“ erarbeitet. Dazu gehören beispielsweise Brückenkurse, man setze auf individuellen Förderunterricht. Außerdem wird das „Netz an Beratungslehrkräften und Schulpsychologen“ erweitert. Ein Tutorenprogramm, bei dem ältere Schüler jüngere unterstützen, soll ebenfalls gestartet werden. In den Ferien soll ein freizeitpädagogisches Programm angeboten werden, in den Sommerferien soll es zusätzlich Intensivkurse geben. Möglichst bald wolle man außerdem wieder zurück ins Schulleben: Sollten die Zahlen es zulassen, könnten wieder Veranstaltungen oder AGs stattfinden. Diese Maßnahmen sollen auch ins nächste Schuljahr übernommen werden.

Wo die Inzidenz zu hoch ist, könne man keine Öffnungsperspektive geben. Dort muss es beim Distanzunterricht bleiben. Für Grundschulen wolle man aber freiwillig einmal pro Woche einen „Tag des offenen Klassenzimmers“ anbieten. Dort könnten Erfahrungen aus dem Distanzunterricht reflektiert werden. „Wir verpflichten aber nicht.“

Corona in Bayern: Was öffnet am 08 März?

Söder-Kabinett zur Corona-Lage in Bayern: PK JETZT LIVE - Intensivmediziner warnen vor neuer Entwicklung

13 Uhr: Die Pressekonferenz beginnt. „Wir haben heute keine weiteren Beschlüsse gefasst, keine weiteren Öffnungsschritte“, so Staatskanzleichef Florian Herrmann. Man habe aber über die aktuelle Lage besprochen. „Wir müssen Ruhe und Nerven bewahren.“ Die Entwicklung sieht wie folgt aus: 776 Neuinfektion gebe es in Bayern, in der Vorwoche waren es weniger. Man könne also einen Anstieg beobachten. Es sei „kein dramatischer Anstieg, aber ein Anstieg,“ so Herrmann. Die Inzidenz in Bayern beträgt heut 74,2. 38 weitere Menschen sind gestorben.

Man habe deutlich erhöhte Inzidenzwerte in den ostbayerischen Gebieten, so der Staatskanzleichef weiter. Man stelle eine deutliche „Spreizung“ fest. Die Inzidenz in Eichstätt beträgt beispielsweise 18,1, Hof ist dagegen mit einem Wert von 338,2 deutschlandweiter Spitzenreiter.

Besorgniserregend seien nach wie vor die Corona-Varianten. Die Gefahr der „exponentiellen Entwicklung“ könnte damit vor der Türe stehen. In der Summe: Man habe nach wie vor ein „dynamisches Infektionsgeschehen durch die Varianten und die Grenzsituation“, man war aber auch erfolgreich was die ältere Bevölkerung in den Heimen betreffe, so Herrmann.

Bei der Kabinettssitzung haben heute auch Intensivmediziner teilgenommen, erklärt Herrmann weiter. Die Zahlen auf der Intensivstation seien rückläufig, aber nicht mehr so deutlich wie noch vor einiger Zeit, sondern „eher stagnierend“, so Herrmann. Man wolle den „Kurs der Vorsicht und Umsicht“ weiter fahren. Die Mediziner hätten davor gewarnt, dass die Intensivbetten bei einer drohenden dritten Welle wieder knapp werden könnten. Das liege vor allem daran, dass sich dann vermehrt jüngere Menschen infizieren könnten, die dann länger in den Kliniken behandelt werden müssten. Die „Gefahr ist nicht gebannt“, so Herrmann. Es drohe eine Überlastung der Kliniken.

Update vom 9. März, 12.48 Uhr: Das bayerische Kabinett sprach heute über die aktuelle Corona-Situation (siehe vorheriges Update). Um 13 Uhr soll es dazu eine Pressekonferenz geben - hier im Live-Stream und -Ticker.

Update vom 9. März, 12.03 Uhr: Zur Stunde tagt das bayerische Kabinett zur Corona-Lage im Freistaat. Bei der Videokonferenz mit Ministerpräsident Söder und dem Ministerrat sind auch Intensivmediziner zugeschaltet, wie der Bayerische Rundfunk (BR) berichtet. Themen sind demnach Schnelltests und Impfungen. Aber auch die Corona-Lage auf den Intensivstationen soll besprochen werden. Dem BR zufolge geht es auch darum, welche Öffnungsperspektiven Grenzregionen mit besonders hoher Inzidenz haben und wie dorthin mehr Impfstoff kommen soll. Nach der Sitzung wird es um 13 Uhr eine Pressekonferenz geben. Diese könne Sie im Live-Stream und -Ticker hier verfolgen.

Bayerische Landesärztekammer fordert: Praxen sollen sofort impfen dürfen

Die bayerische Landesärztkammer fordert derweil angesichts der schleppenden Impfungen gegen Corona eine schnellstmögliche Beteiligung der niedergelassenen Mediziner an der Impfkampagne. „Wir sind an einem gewissen Wendepunkt angekommen, an dem das staatliche Impfstoff-Monopol nicht mehr weiter aufrechterhalten werden kann“, kritisierte Ärztekammerpräsident Gerald Quitterer am Dienstag in München.

Die Landesärztekammer fordert ein möglichst unbürokratisches Vorgehen: Die niedergelassenen Ärzte sollten selbst anhand der Richtlinien der Ständigen Impfkommission des Bundes über die Priorisierung ihrer Patientinnen und Patienten entscheiden. „Es sollte weder eine ausufernde Dokumentation noch eine Registrierung über das Online-Terminvereinbarungs-Portal BayIMCO nötig sein“, sagte Quitterer.

Corona in Bayern: Impf-Turbo dank neuer Lieferung bald Realität? Bayerisches Kabinett tagt

Erstmeldung vom 9. März, 10.40 Uhr: München - Die Corona*-Lage im Freistaat bleibt angespannt - zumindest was die Fallzahlen angeht. Seit letzter Woche steigen sie in vielen Kreisen und Städten wieder an. Die Corona*-Hotspots Deutschlands liegen auch weiterhin in Bayern. Spitzenreiter bei der Sieben-Tage-Inzidenz* ist Hof in Oberfranken mit einem Wert von 338,2. Wunsiedel folgt mit 283,5, Kulmbach liegt mit einem Wert von 257,1 auf Platz vier, Weiden belegt den sechsten Platz (238,6).

Corona-Impfungen „einzige echte Langzeitstrategie“ - Impfzentren arbeiten unter Kapazitätsgrenze

Große Hoffnung liegt auf dem Impfen* gegen das Virus. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder* hatte Impfungen bereits mehrmals als „einzige echte Langezeitstrategie“ bezeichnet. Der CSU*-Chef hatte aber auch immer wieder moniert, dass die Impfung in Deutschland zu langsam vorangehen würden. Das ist auch zehn Wochen nach dem Start der Corona-Impfungen* der Fall: Bayerns Impfzentren arbeiten nach wie vor unter ihrer Kapazitätsgrenze.

In der vergangenen Woche wurden im Schnitt täglich rund 36.400 Menschen geimpft. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in München wären maximal 49.000 Impfungen* möglich. In den kommenden Wochen wird deutlich mehr Impfstoff erwartet. In den fünf Wochen von Anfang März bis Anfang April sollen 1,67 Millionen Impfdosen nach Bayern geliefert werden. Das wären innerhalb eines Monats mehr als seit Beginn der Impfkampagne Ende Dezember.

Corona in Bayern: Kapazitäten für Impfungen sollen ausgeweitet werden

„Wir haben die Landkreise angewiesen, die Kapazitäten in den kommenden Wochen auszubauen und bis April rund 110.000 Impfungen pro Tag zu ermöglichen“, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums. Dafür hatte Gesundheitsminister Klaus Holetschek den Begriff „Impfturbo“ erfunden. Die Impfstrategie des Bundes sieht außerdem vor, dass im Laufe des zweiten Quartals von April bis Ende Juni auch Haus- und Betriebsärzte impfen dürfen.

Menschen wollen sich nicht mit Astrazeneca impfen lassen - Bisher nur wenige Impfdosen deshalb verworfen

Ein deutschlandweites Problem ist bislang, dass viele Menschen sich nicht mit dem Impfstoff von Astrazeneca impfen lassen wollen. So gibt es Berichte, dass viele Menschen ihren Termin entweder nicht wahrnehmen oder eine Impfung letztlich vor Ort ablehnen. Laut Ministerium gibt es dazu keine Statistik. Das Problem führe aber nicht dazu, dass viele Impfdosen weggeworfen werden müssten. Die Impfzentren bieten in solchen Fällen kurzfristig Ersatzkandidaten die Impfung an. Verworfen wurden demnach bislang lediglich 3328 Impfdosen, das entspricht 0,2 Prozent der bis Montag gelieferten 1,6 Millionen Dosen.

Corona in Bayern: Kabinett tagt - Pressekonferenz angekündigt

Ob die Impfthematik am Dienstag auch das bayerische Kabinett beschäftigt hat, ist noch unklar. Nach der Sitzung, die um zehn Uhr begonnen hat, wird es eine Pressekonferenz geben. Staatskanzleichef Florian Herrmann, Gesundheitsminister Klaus Holetschek und Kultusminister Michael Piazolo informieren dann über die Ergebnisse. Die Pressekonferenz können Sie um 13 Uhr hier im Live-Stream und -Ticker verfolgen. (kam/dpa) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Ging bei der Beschaffung von Schutzmasken immer alles mit rechten Dingen zu? Gegen das bayerische Gesundheitsministerium stehen nun unschöne Vorwürfe im Raum.*

Rubriklistenbild: © Peter Kneffel/dpa/dpa-Bildfunk

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