Castor-Transport erreicht Niedersachsen

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Castor-Gegner am Samstag.

Morschen/Gorleben - Auf seinem Weg ins Zwischenlager Gorleben hat der Castor-Transport mit hoch radioaktivem Atommüll am Sonntagmorgen Niedersachsen erreicht. Die Proteste setzen sich fort.

Wie die Polizei mitteilte, überquerte der Zug mit den elf Spezialbehältern auf dem Weg Richtung Göttingen die Landesgrenze. Auf seiner letzten Etappe durch Hessen war der Transport zuvor noch von Atomkraftgegnern südlich von Kassel fast zwei Stunden lang aufgehalten worden. Aktivisten hatten sich in Morschen von einer rund 75 Meter hohen Fuldatalbrücke über den Gleisen abgeseilt. Außerdem blockierten rund 50 Demonstranten die Schienen.

Bilder vom Castor-Trasport und den Protesten dagegen

Castor: Proteste gegen den Atom-Müll-Transport

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Nachdem die Polizei die Gleise schließlich freigemacht hatte, konnte der Zug im Schritttempo nur wenige Meter unter den von der Brücke hängenden Aktivisten durchfahren. Am Samstagabend war der Zug bereits in Darmstadt von Demonstranten aufgehalten worden. Die Polizei trug etwa zehn Blockierer von den Gleisen. Der Transport soll im Laufe des Tages im Wendland ankommen. Auch dort haben Atomkraftgegner zahlreiche Protestaktionen und Schienenbesetzungen angekündigt. Die Nacht verlief nach Polizeiangaben weitgehend ruhig. 16 Aktivisten seien in Gewahrsam genommen worden, weil sie Utensilien zum Anketten bei sich getragen hätten.

dpa

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