Land geht eigenen Weg

Bund plant Lockerungen bei „Notbremse“ - BW will weiter strenge Ausgangssperren

Ein Polizeibeamter winkt während einer Verkehrskontrolle zur Einhaltung der coronabedingten Ausgangsbeschränkungen ein Auto raus.
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Die nächtlichen Ausgangssperren werden in Stuttgart kontrolliert.

Während der Bund seine Pläne für die „Notbremse“ wieder lockert, will Baden-Württemberg seine Ausgangssperren beibehalten.

Stuttgart - Nach einem überarbeiteten Entwurf für die Bundesnotbremse sollen einige der geplanten Regeln nun doch lockerer ausfallen. So sollen die Ausgangssperren laut der Novelle, über die am Mittwoch der Bundestag entscheidet, weniger streng sein als bisher angenommen. In Gebieten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 soll jetzt doch erst ab 22 Uhr eine nächtliche Ausgangssperre gelten, so der Bund. Spazierengehen oder Joggen ohne Begleitung wird demnach sogar bis 24 Uhr erlaubt. Trotz der geplanten Änderung will Baden-Württemberg seine Ausgangssperren ab 21 Uhr erstmal beibehalten. Wie BW24* berichtet, beharrt Baden-Württemberg auf strengen Ausgangssperren, obwohl der Bund die „Notbremse“ lockert.

Notbremse in Baden-Württemberg: Handel schließt, Ausnahmen für „Click & Collect“ (BW24* berichtete). *BW24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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