Britin erntet heftige Kritik auf Facebook

„Ich bin Maddie McCann“ - Studentin sorgt für Aufregung

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Harriet Brookes und die vermisste Maddie McCann.

Auf Facebook behauptet eine britische Studentin, die vermisste Maddie McCann zu sein. Gibt es Hoffnung für die Eltern des 2007 verschwundenen Mädchens?

London - Eine 19-jährige britische Studentin sorgt derzeit für Aufruhr. In einem Gruppen-Chat auf Facebook gab Harriet Brookes an, die vermisste Madeleine „Maddie“ McCann zu sein. Das berichtet die Daily Mail. Demnach soll das Mädchen in einer Konversation mit Freunden folgendes geschrieben haben: „Ich glaube eigentlich nicht an Verschwörungstheorien, aber ich glaube ernsthaft, dass ich Madeleine McCann bin.“

Als Beweis nannte sie einen braunen Fleck im Auge sowie ein markantes Muttermal am Bein. Beides Merkmale, die Maddie auch hat. Allerdings vergaß die Studentin, dass Maddie McCann, die im Mai 2007 aus der Ferienwohnung ihrer Eltern im portugiesischen Praia da Luz verschwand, heute erst 14 Jahre alt wäre. Brookes ist allerdings bereits 19 Jahre alt.

Ihre Behauptung machte in dem sozialen Netzwerk schnell die Runde. Von einigen Usern wurde sie auch teils heftig dafür kritisiert. Deshalb erklärte Brookes, es habe sich nur um einen Scherz gehalten, den viele einfach nicht verstanden hätten, schreibt die Daily Mail.

Die kleine Maddie McCann war am 3. Mai 2007 kurz vor ihrem vierten Geburtstag aus einer Ferienanlage im portugiesischen Praia da Luz verschwunden, während die Eltern in einem nahe gelegenen Restaurant zu Abend aßen. Von dem Mädchen fehlt seither jede Spur.

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mm/tz

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