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Bombe in Berliner McDonald‘s: Polizei geht von Anschlagsversuch aus

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Polizeibeamte gehen in ein Berliner McDonald's-Restaurant. Dort war eine Gasflasche mit Zünder gefunden worden

In einem McDonald‘s in Berlin-Kreuzberg wurde eine Gasflasche mit Zündvorrichtung entdeckt. Polizei und Staatsschutz ermitteln nun.

  • In einem McDonald‘s in Berlin fanden Zeugen am Donnerstagmorgen eine Gasflasche mit Zündvorrichtung
  • Über einen Schlauch war der Inhalt der Flasche ins Innere des Restaurants geleitet worden
  • Gegen Mittag konnte der Sprengsatz entschärft werden
  • Die Polizei geht von einem Anschlagsversuch aus
  • Die Hintergründe sind noch unklar, Polizei und Staatsschutz ermitteln

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17.24 Uhr: Wie die Berliner Morgenpost berichtet, war die McDonald‘s-Filiale in Berlin-Kreuzberg schon öfter das Ziel von Angriffen. Proteste aus der linksextremen Szene habe es von dem Moment an gegeben, als die Eröffnung der Filiale bekannt wurde. Es habe sich damals die Bewegung „McWiderstand“ formiert, um das Burger-Restaurant zu verhindern. Während des Baus seien Steine an die Scheiben geflogen, der Widerstand und die Übergriffe hätten sich über Monate hingezogen. 

15.05 Uhr: „Ein Funke hätte ausgereicht, um den ganzen Laden in die Luft zu jagen“, erklärte ein Ermittler im Gespräch mit der B.Z., „Wir gehen von einem Anschlagsversuch aus.“

Polizeiautos stehen vor einem Restaurant der Kette McDonald's in Berlin-Kreuzberg. In dem Fast-Food-Restaurant in der Berliner Wrangelstraße ist eine Gasflasche mit Zünder gefunden worden.

13.40 Uhr: Wie die Berliner Polizei auf Twitter mitteilte, wurde der Inhalt der gefundenen Gasflasche durch einen Schlauch ins Innere des McDonald‘s geleitet. Im Restaurant wurde auch eine erhöhte Gaskonzentration gemessen. Das Gebäude wurde daher von der Feuerwehr gelüftet. 

12.35 Uhr: Wie die Berliner Morgenpost berichtet, wurde der Sprengsatz offenbar inzwischen entschärft.

11.30 Uhr: In dem Schnellrestaurant in Berlin-Kreuzberg hatten Unbekannte offenbar einen Sprengsatz deponiert. Wie die Polizei in der Hauptstadt am Donnerstag mitteilte, entdeckten Zeugen am Morgen eine Gasflasche mit Kabeln daran. Nach ersten Einschätzungen von Experten habe es sich dabei "offenbar um eine Gasflasche mit Zündvorrichtung" und somit "möglicherweise um einen Sprengsatz" gehandelt. 

Die Polizei wurde nach eigenen Angaben gegen 9 Uhr zu dem Lokal gerufen. Knapp zwei Stunden später meldete sie, dass "der Gegenstand von Kriminaltechnikern gesichert" worden sei. Die Ermittlungen habe der Staatsschutz übernommen. Es seien "Untersuchungen zur Flasche und zu den Abstellern" eingeleitet worden. Die Umgebung des Restaurants war während des Polizeieinsatzes abgesperrt.

11.20 Uhr: Laut der B.Z. teilte ein Polizeisprecher mit, dass der Vorfall unter „Sprengstoffverdacht“ eingestuft werde. Kriminaltechniker sicherten die Gasflasche, der Staatsschutz ermittle. Ein Zusammenhang mit dem heftigen Protest gegen die Räumung eines Kiezladens in Neukölln sei zunächst nicht zu erkennen.

Berlin - In einem McDonald‘s in der Wranglerstraße in Berlin-Kreuzberg wurde gegen 9 Uhr eine Gasflasche mit Zündvorrichtung entdeckt. Das Restaurant wurde geräumt, wie die Polizei auf Twitter mitteilte. Kurzzeitig wurde auch die Straße gesperrt, inzwischen aber wieder freigegeben. Ein Entschärfungsteam des zuständigen LKA ist vor Ort.

hs/afp/dpa

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