Vorstoß

Bayerns Justizminister fordert Fußfessel für Stalker

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Nach Willen des bayerischen Justizministers Bausback sollen verurteilten Stalkern künftig elektronische Fußfesseln angelegt werden. Foto: Maurizio Gambarini/Symbolbild

Berlin/München (dpa) - Bayerns Justizminister Winfried Bausback (CSU) will Stalkern künftig elektronische Fußfesseln anlegen lassen. Damit sollen Opfer vor Wiederholungstätern besser geschützt werden, sagte Bausback der "Bild"-Zeitung.

Der Vorstoß soll bei der Justizministerkonferenz im Juni besprochen werden, kündigte der Politiker an. "Stalking heißt: Die Täter nehmen den Opfern die Möglichkeit, ihr normales Leben, einen normalen Alltag zu leben", sagte Bausback. Rund 22 000 Fälle werden demnach pro Jahr in Deutschland angezeigt.

"Deshalb fordere ich die elektronische Fußfessel für verurteilte Stalker, von denen weiterhin Stalking-Gefahr ausgeht." Dasselbe gelte für Menschen, die wiederholt und schwer gegen gerichtliche Kontaktverbote nach dem Gewaltschutzgesetz verstoßen.

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